Weindekanter - Kauftipps für die perfekte Karaffe

Weindekanter gehören für viele zum Genuss eines guten Tropfens dazu. Doch warum muss der Wein “atmen” und wann wird der Dekantierer eingesetzt? Infos, Modelle und Kauftipps.

Mit dem Weindekanter den Wein zum Atmen lassen
Mit dem Weindekanter den Wein zum Atmen lassen, Foto: iStock
 

Jeder Weinliebhaber braucht einen Weindekanter

Der Weißwein aus dem Weinkühler, kommt dessen Inhalt unmittelbar in einen Weindekanter. So kennt man es zumindest aus sämtlichen Filmen. Es gibt kaum einen stilvolleren Gebrauchsgegenstand im Haus als einen Weindekanter – übrigens auch Dekantierer und Karaffe genannt. Viele Home-Designer stecken jede Menge Liebe fürs Detail ins Design. 

Schöne Präsentation

Und viele Weinliebhaber präsentieren ihren besten – oder auch den eher günstigen – Tropfen regelmäßig darin. Denn egal wie günstig der Wein, wird er in einer formschönen Karaffe serviert, macht er sofort etwas her.

Doch was ist der eigentliche Zweck und wie wird der Weindekanter richtig eingesetzt?

Tipp: Mit einer Kühlmanschette hälst du dein Wein auch unterwegs kühl.

 

Weindekanter: Die besten Angebote

Zunächst hier ein paar Weindekanter, um eine Idee von den erhältlichen Formen und Größen zu bekommen. Die folgenden Modelle geben einen schönen Überblick über die verschiedenen Designs – und sind bei den Amazon-Kunden auch äußerst beliebt.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Hier findest du diesen Weindekanter bei Amazon

 

Weindekanter: Wozu brauche ich ihn?

Bringt den Wein zum Atmen

Weinkaraffen sehen nicht nur ansprechend aus – und machen sich deshalb besser auf jeder Dinner-Tafel als eine ordinäre Weinflasche –, sondern sie sind auch dazu da, dem Wein zum „Atmen“ zu verhelfen. Insbesondere Rotwein soll in Kontakt mit Sauerstoff kommen und so seine Aromen voll entfalten können. Etwas, das vor allem Weinkenner schmecken können.

Die Beschaffenehit

Traditionsgemäß werden Weinkaraffen aus Glas oder Kristall hergestellt. Ihre Form ist unterschiedlich, oft verfügen sie jedoch über einen bauchigen Boden und eben jene große Öffnung. Das Ausgießen wird erleichtert, wenn die Öffnung schräg geschnitten ist. 

Unterschied zur Weinkaraffe 

Allerdings gibt es einen Unterschied zwischen Weindekantierer und Weinkaraffe, der oft bei der Benennung der Produkte nicht bedacht wird. Sachlich richtig ist die Weinkaraffe das Gefäß mit dem bauchigen Boden, mittels derer der Wein karaffiert wird. Der eigentliche Weindekantierer ist schmaler und sorgt so nicht für die starke Luftzufuhr wie die Karaffe.

 

Dekantieren oder karaffieren: Was bedeutet das?

In der Regel ist das Dekantieren nur bei Rotweinen üblich und auch nicht bei allen notwendig. 

Bei älteren Weine

Vor allem ältere Weinen sollen umgefüllt werden, da sich bei diesen bereits Bodensatz gebildet hat. Der soll beim Dekantieren vorsichtig vom Rest des Weins getrennt werden und in der Flasche verbleiben. Damit das einigermaßen problemlos funktioniert, sollte der Wein vorab bereits aufrecht gelagert worden sein. So setzt sich der Bodensatz bereits am Boden ab.

Kaffanieren

Dekantieren ist etwas anderes als Karaffieren. Beim Karaffieren geht es um das sagenumwobene „Atmen“ des Weins. Der Wein wird also dem Sauerstoff ausgesetzt, damit sich sein Aroma voll entfalten kann. Das Karaffieren ist vor allem bei jüngeren Weinen von Vorteil.

Kaffanieren bei älteren Weinen

Bei älteren Weinen sollte man mit dem Karaffieren hingegen vorsichtig sein. Hier gilt die Regel: Je älter der Wein, desto weniger sollte er atmen, also mit Luft in Berührung kommen. Ein älterer Wein kann so an Geschmack einbüßen. Im schlimmsten Fall kippt der Wein.

Kaffanieren bei Weißweinen

Unter Umständen kann das Karaffieren übrigens auch bei Weißweinen vorteilhaft sein. Junge Weißweine entfalten ihren Geschmack teilweise auch besser, wenn sie an die Luft kommen.

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