Wissen, was drin ist

Pflanzenmilchbereiter: Die besten Mixer für vegane Drinks

Alternativen zu Kuhmilch sind nicht nur teuer, sondern haben oft viele Zusatzstoffe. Mach dir deinen veganen Drink daher einfach selbst – mit einem dieser Pflanzenmilchbereiter.

Ein großes Glas Hafermilch neben einem kleinen Glas Mandelmilch auf einem Holzbrett. Davor liegen Haferflocken und Mandeln. Im Hintergrund steht ein Pflanzenmilchbereiter von Steba.
Mit einem Pflanzenmilchbereiter lassen sich Hafer- und Mandeldrinks ganz einfach selber zubereiten. Foto: LECKER @ Bauer Media Group / Constanze Brinkschulte
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Es gibt viele Gründe dafür, auf Kuhmilch zu verzichten – ob persönliche Vorlieben, eine vegane Ernährung oder Unverträglichkeiten (z.B. Allergie gegen Milcheiweiß, Laktoseintoleranz).

Damit dich pflanzliche Drinks nicht länger ein Vermögen kosten und du künftig selbst bestimmst, was drin ist, mix dir Hafermilch und Co. einfach selbst.

Die besten Pflanzenmilchbereiter im Überblick

Aus den verschiedenen Grundstoffen Soja, Hafer oder Reis in Kombination mit Wasser lässt sich mit einem Pflanzenmilchbereiter ganz einfach vegane Milch gewinnen. Dieser Überblick zeigt dir, was die jeweiligen Modelle draufhaben.

Unser Favorit
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Was versteht man unter "Pflanzenmilch"?

Von pflanzlicher Milch zu sprechen ist eigentlich nicht korrekt. Milch meint nur das Erzeugnis aus dem Euter einer Kuh und ist als Begriff geschützt – trotzdem haben sich Hafer-, Soja- und Mandelmilch als umgangssprachliche Bezeichnungen für rein pflanzlichen Milchersatz etabliert. Auf den Produkten darf das allerdings nicht stehen: hier ist meist von „Drink“ die Rede.

Die Auswahl an Pflanzendrinks im Supermarkt ist groß. Du findest die vegane Alternative meist neben der Kuhmilch im Regal. Möchtest du sie zum Beispiel für deinen Kaffee verwenden, hilft dir ein Milchaufschäumer für Hafermilch und andere Sorten.

Unser Favorit: der vielseitige Pflanzenmilchbereiter

Mit dem Steba Vegan Drink Maker VDM 2 Hot & Cold können nicht nur zahlreiche Pflanzendrinks hergestellt werden, sondern auch Smoothies und sogar Suppen, Cremes oder Pürees. Hier bekommst du also mehrere Geräte in einem.

Die Fakten:

  • Das Fassungsvermögen beträgt 600 ml

  • Maße: 11 x 18 x 40 cm

  • Gewicht: 1,9 Kilogramm

  • OLED-Display

  • Zeitvorwahl bis 12 h

Der günstige Pflanzenmilchbereiter

Egal, aus welchem Grundprodukt du die Flüssigkeit gewinnen willst, dieser Pflanzenmilchbereiter von Chufamix hilft dir dabei. Dabei ist er auch noch günstig, kommt ohne viel Schnickschnack aus. Hier pürierst du deine Nüsse mit einem Stabmixer, bevor du sie von Hand durch das Sieb presst. Unkompliziert und effektiv. Ein Stabmixer ist allerdings nicht im Lieferumfang enthalten.

Die Fakten:

  • Fassungsvermögen: 1 Liter

  • Für einen Liter Pflanzenmilch brauchst du rund eine Minute

  • Maße: 12 x 12 x 27 cm, Gewicht: 760 Gramm

  • Eignet sich für Drinks aus Cashew, Mandeln, Reis, Hafer, Soja und weiteren Samen

Der Luxus-Pflanzenmilchbereiter

Bei dem Pflanzenmlichbereiter Mila von Springlane funktioniert die Zubereitung vollautomatisch, sodass du hier am Ende Zeit sparst. Du füllst deine Basis und Wasser einfach in die entsprechenden Behälter und startest dann den Vorgang über das intuitive Touch-Display. Du kannst hier wenig falsch machen. Das hat allerdings seinen Preis.

Die Fakten:

  • Du kannst 600 Milch zubereiten

  • Maße: 45,5 x 23 x 38,5 cm

  • Gewicht: 6,6 Kilogramm

Der größte Pflanzenmilchbereiter im Vergleich

Für große Mengen Pflanzendrink ist der Pflanzenmilchbereiter von Maxxo die richtige Wahl, denn hier kannst du bis zu 1,3 Liter Milchalternative auf einmal herstellen. Zudem kann der Maxxo auch Marmelade, Smoothies und Suppen zubereiten. Die Bedienung über das Touch-Display ist zudem einfach und selbsterklärend.

Die Fakten:

  • 1,3 Liter passen in dieses Exemplar

  • Maße: 225 x 260 x 360 mm

  • Gewicht: 2,2 Kilogramm

Nussmilchbeutel als günstige Alternative

Wenn du dir noch unsicher bist, ob sich der Kauf eines Pflanzenmilchbereiters wirklich für dich lohnt, kannst du auch erst mal einen speziellen Nussmilchbeutel (z.B. im praktischen 2er-Set ecooe Nussmilchbeutel) oder alternativ ein Passiertuch für deine eigene vegane Milch benutzen.

Neben diesem Beutel oder einem Tuch brauchst du zur Zubereitung von pflanzlichen Drinks noch einen Mixer oder einen leistungsstarken Pürierstab (bei uns im Test). Mit Hilfe des Tuches oder Beutels filterst du die dicken Stücke aus der Milch.

Planst du allerdings regelmäßig pflanzliche Milch herzustellen, spart dir ein Pflanzenmilchbereiter definitiv Zeit. Elektrische Modelle nehmen dir besonders viel Arbeit ab.

Fazit: Das ist unser Favorit

Unser Favorit ist der vielseitige Pflanzenmilchbereiter von Steba. Er überzeugt mit seiner einfachen Bedienung (inklusive automatischem Reinigungsprogramm), den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten und den kompakten Maßen.

Dass der Vegan Drink Maker neben pflanzlicher Milch auch Suppen, Smoothies und Cremes zubereitet verhindert, dass er länger ungenutzt bleibt – er lässt sich gut in die tägliche Küchenarbeit integrieren.

Im Lieferumfang enthalten sind der Krug samt Deckel und Motorteil, Kabel, Messbecher und eine Reinigungsbürste für grobe Verschmutzungen.

Wichtige Fragen & Antworten

Wenn du selbst Pflanzenmilch zubereiten möchtest, dann hast du die Qual der Wahl, denn es lassen sich hier zahlreiche Nüsse, Pflanzen und Samen nutzen. Probiere dich hier einfach aus und teste, was dir schmeckt. Möglicherweise schmeckt dir die eine Milchalternative im Kaffee besser, während du im Müsli eine andere Variante bevorzugst. Grundsätzlich eignen sich diese und weitere Produkte für die Herstellung von Milchalternativen:

  • Haferflocken

  • Dinkel

  • Mandeln

  • Cashewkerne

  • Haselnüsse

  • Walnüsse

  • Kokosnuss-Stücke

  • Pistazien

  • Erbsen

  • Reis

  • Soja

Der Soja-Drink ist sicherlich sowas wie der Klassiker unter den Milchersatzprodukten. Man findet ihn mittlerweile fast überall. Ungesüßt ist die Sojamilch leicht bitter, eignet sich allerdings gut für Kaffee, da du sie ganz einfach aufschäumen kannst. Fast so wie Kuhmilch. Dabei hat das Sojaprodukt deutlich weniger Kalorien als das tierische, nämlich fast halb so viele. Und dabei liefert es alle Proteine, die der Mensch braucht. Nur Allergiker*innen sollten etwas aufpassen, weil das Protein mit dem der Birkenpollen identisch ist. Hier solltest du also vorsichtig sein. Kalzium fehlt dem Sojadrink im Vergleich zur Kuhmilch allerdings und das Vitamin B12 kann keine Pflanzenmilch auf natürlichem Wege liefern.

Bestimmt hast du auch schon einmal Hafermilch probiert. Die macht sich im Kaffee ähnlich gut wie der Sojadrink, enthält kein Cholesterin, aber fast so viele Kalorien wie Kuhmilch. Als Ersatzstoff im Milchreis ist sie deshalb gut geeignet. Wenn du eine Laktoseintoleranz hast, kannst du die Hafermilch problemlos trinken, dafür müssen Menschen mit einer Gluten-Unverträglichkeit aufpassen. In der Regel brauchen Haferdrinks keinen zusätzlichen Zucker und sind süß genug. Zudem hat die Hafermilch viele Ballaststoffe und sättigt sogar etwas.

Reismilch hat viele Kalorien und damit auch viel Energie in Form von Kohlenhydraten. Kalzium, Ballaststoffe und Vitamine gibt es dafür nur in geringem Maße. Dafür enthalten die Reisdrinks kein Gluten, kein Milcheiweiß und keine Laktose. Bist du Allergiker, solltest du damit also keinerlei Probleme haben. Kleines Manko: Die Reismilch lässt sich nur schlecht aufschäumen. Der Cappuccino lässt sich damit also nicht gut veredeln.

Mandelmilch schmeckt zwar sehr aromatisch und nussig lecker, hat aber nur sehr wenig Nährstoffe. Trotzdem eignet sich das Milchersatzprodukt wunderbar zum Backen, in Desserts oder auch im Kaffee.

Eigentlich wird jede Pflanzenmilch sehr ähnlich hergestellt. Zunächst weicht man das Grundprodukt etwas in Wasser ein, bevor man es püriert. Danach muss die Flüssigkeit von den festen Bestandteilen getrennt werden. Im Pflanzenmilch Bereiter funktioniert das ganz automatisch. Oft ist auch ein Pürierstab integriert, teilweise braucht man den aber extra. Bei härteren Nüssen und der Mandel sollte man für das Einweichen zudem etwas mehr Zeit einplanen als beispielsweise beim Hafer oder der gelben Sojabohne. Rund einen Tag solltest du die Mandeln im Wasser liegen lassen, bevor du mit dem Pürieren beginnst.

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