Brotbackautomat – Die besten Modelle im Vergleich

Janna Fleddermann

Warum immer zum Bäcker gehen? Mit einem Brotbackautomat ist frisches Brot ruckzuck selbst gemacht. Hier erfährst du, welches Gerät zu dir passt.

Brot aus dem Brotbackautomat
Mit einem Brotbackautomaten wird jeder zum Bäcker, Foto: iStock/Lisovskaya
Inhalt
  1. Wofür ein Brotbackautomat?
  2. Backautomat: Modelle für Starter
  3. Brotbackautomat: Auf diese Punkte solltest du beim Kauf achten
  4. Wie arbeitet ein Brotbackautomat?
  5. Wie viel Brot darf's denn sein?
  6. Unser Grundrezept für dein erstes Brot

Kuchen? Kein Problem. Aber Brot selbst backen? Davor haben viele Hobbybäcker Respekt. Dabei ist es gar nicht so kompliziert – und mit einem Brotbackautomat fast ein Kinderspiel.

 

Wofür ein Brotbackautomat?

Im Grunde genommen ist ein Backautomat eine Art Mini-Ofen, der mit Strom funktioniert. Darin befindet sich meist eine antihaftbeschichtete Backform. Die Zutaten werden eingefüllt, in der Brotbackmaschine geknetet und dann auch direkt gebacken. Und das Beste: Das Ganze kommt für einen relativ niedrigen Preis zu dir nach Hause und ist vor allem einfach in der Handhabung. So wird jeder zum ambitionierten Brotbäcker!

 

Backautomat: Modelle für Starter

Es kann ziemlich überfordernd sein, sich für den besten Brotbackautomaten für die eigenen Bedürfnisse zu entscheiden. Damit ihr ein wenig Durchblick bekommt, zeigen wir euch unsere liebsten Geräte, mit denen ihr ganz einfach leckeres Brot selbst zu Hause backen könnt!

Unser Favorit: Unold Backmeister

Dieser Brotbackautomat mit Keramikbeschichtung ist ideal für alle, die gerne während des Backvorgangs erspähen wollen, wie weit ihr Brot schon ist. Dank der großen Sichtfensters lässt sich die Zubereitung in diesen Brotbackautomat beobachten – das ist auch für Kinder sehr spannend. Außerdem backt dieses Gerät Brote zwischen 750 bis 1200 Gramm in verschiedenen Programmen – auch glutenfreies Brot. Die Einstellungen können ganz bequem über ein Touch-Panel vorgenommen werden. 

Die Fakten zum Unold Backmeister:

  • Elf gespeicherte Programme und ein frei programmierbares Eigenprogramm
  • Leistung: 650 Watt
  • mit Kastenbrot-Backform mit antihaftender Keramikbeschichtung
  • integrierte Waage

Für Allergiker geeignet: TZS First Austria Brotbackautomat

Ein Backautomat, der auch für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit ideal ist! Ebenfalls ein Plus des TZS First Austria Brotbackautomaten: Die Timer-Funktion mit bis zu 15 Stunden. Die Belüftungsschlitze im Deckel sorgen außerdem für eine besonders leckere Kruste. Mit im Lieferumfang ist außerdem ein Rezept-Heft, sodass du gleich mit dem backen starten kannst. Kein Wunder, dass dieses preisgünstige Modell bei den Kunden insgesamt sehr gut ankommt!

Die Fakten:

  • Zwölf Automatikprogramme, inklusive Gluten-Programm
  • 850 Watt
  • Timer-Funktion, bis zu 15 Stunden
  • 60-Minuten-Warmhaltefunktion
  • antihafbeschichteter Behälter mit zwei Knethaken
  • Bräunungsgradtaste

Der Luxus-Allrounder: Panasonic-SD-ZB2512 Brotbackautomat

Preislich liegt dieser Backautomat von Panasonic etwas höher. Dafür hat er aber auch eine Menge zu bieten. Insgesamt 20 Programme (inklusive einer Funktion für glutenfreies Brot) und einen extra Hefe- und Nussverteiler, der in den Deckel des Gerätes integriert ist und empfindliche Zutaten erst zum Ende des Backvorgangs hinzugibt. Auch die Timerfunktion ist praktisch, denn so hat man direkt zum Abendbrot fertiges, warmes Brot fertig. Kunden auf Amazon loben außerdem die unkomplizierte Reinigung des Gerätes.

Die Fakten zum Panasonic Brotbackautomat:

  • 20 verschiedene Programme inklusive Funktion für 100 prozentiges Roggenbrot und glutenfreies Brot
  • 550 Watt
  • drei Brotgrößen wählbar
  • Funktion für drei Bräunungsgrade
  • Timer-Funktion bis zu 13 Stunden
  • Hefe- und Nussverteiler

Schnäppchen-Tipp: Backautomat von Medion

Wenn du nicht allzu viel Geld für deinen Brotbackautomaten ausgeben möchtest, solltest du dir dieses Modell von Medion zum kleinen Preis genauer anschauen. In zwölf verschiedenen Backprogrammen sind drei unterschiedliche Bräunungsgrade wählbar, sodass das Brot mit diesem Gerät in schlichtem weiß wirklich genau so wird, wie du es am liebsten magst. Und: dank Warmhaltefunktion schmeckt es garantiert frisch, wenn du es aus dem Gerät holst!

Die Fakten:

  • Zwölf Programme
  • 650 Watt
  • Funktion für drei Bräunungsgrade
  • Timer-Funktion bis zu 15 Stunden
  • Cool-Touch-Gehäuse

 

Brotbackautomat: Auf diese Punkte solltest du beim Kauf achten

  • Wähle einen Brotbackautomaten mit Antihaftbeschichtung oder Edelstahlgehäuse – dieser lässt sich leichter reinigen
  • Eine Schnellback-Funktion ermöglicht frischgebackenes Brot innerhalb einer Stunde
  • Du bist Allergiker und verträgst kein Gluten? Dann kauf einen Brotbackautomaten, mit dem sich auch glutenfreies Brot herstellen lässt
  • Eine integrierte Waage erspart das manuelle Abmessen
  • Timer-Funktion: Du willst morgens und abends frisches Brot ohne lange Wartezeit? Dann wähle einen Brotbackautomaten mit Timer-Funktion
  • Je mehr Zusatzfunktionen du wünschst, umso teurer ist das Gerät: Viele hochwertige Brotbackautomaten haben beispielsweise ein Display oder ziehen die Knethaken vor dem Backen aus dem Teig – das vermeidet unschöne Löcher im Brot

Wie sinnvoll ist ein Brotbackautomat für Allergiker?

Diese Frage lässt sich schnell beantworten: für Allergiker ist ein Backautomat ideal. Denn so kann zum Beispiel glutenfreies Mehl ganz einfach zu leckeren Brot verarbeitet werden – wenn der Brotbackautomat eine dafür vorgesehene Funktion hat. So weißt du ganz genau, was in deinem Brot ist und kannst voll Genuss in deine Eigenkreationen beißen!

 

Wie arbeitet ein Brotbackautomat?

Die Knethaken vermengen die Zutaten zu einem homogenen Teig. Dieser wird dann gebacken. Etwa drei Stunden später kannst du ein herrlich duftendes Brot aus dem Backautomaten nehmen. Wer nicht so lange warten möchte, sollte auf ein Gerät mit Schnellback-Funktion zurückgreifen.

Bei der Herstellung sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Fertige Mischungen aus dem Supermarkt machen es natürlich noch einfacher. Doch auch für Eigenkreationen ist Spielraum – ob du nun Nüsse oder Früchte magst, Oliven, Zwiebeln oder Honig, ob du lieber Vollkorn- als Weißmehl magst oder ob die Kruste etwas dunkler oder weicher sein soll – all das lässt sich mit einem Brotbackautomaten variieren.

Gut gebackenes Brot beginnt also mit guten Zutaten und einem guten Rezept. Die Zutaten landen dann im Backautomaten, genauer gesagt in der Backform. Für gewöhnlich ist das eine Kastenform. Nun musst du den gewünschten Bräunungsgrad und das Backprogramm auswählen. Wird es ein Weißbrot, ein Landbrot oder vielleicht eine glutenfreie Variante? Die Brotbackmaschine stellt sich individuell auf jede Sorte ein.

Danach übernimmt der Brotbackautomat den Rest der Arbeit. Denn: Die meisten Modelle kneten die Zutaten selbstständig zu einem perfekten Teig. Bei einem Hefeteig wird außerdem der Geh-Vorgang berücksichtigt. Erst, wenn der Teig seine optimale Konsistenz hat, beginnt der Backvorgang.

 

Wie viel Brot darf's denn sein?

Bevor du dich für einen Brotbackautomaten entscheidest, solltest du dir überlegen, wie viel Brot du brauchst. Die meisten Modelle backen Laibe zwischen 700 und maximal 1.000 Gramm. Das ist für einen normalen Haushalt ausreichend. Bei wem es mehr sein darf, setzt auf Geräte mit höherer Kapazität. Damit können auch Brote mit bis zu zwei Kilogramm gebacken werden, ideal für Partys oder große Bewirtschaftungen!

 

Unser Grundrezept für dein erstes Brot

Du möchtest direkt mit dem Backen mit deinem Brotbackautomat loslegen? Mit diesem Rezept unter diesem Link wird es bestimmt was!

Weiteres Zubehör für angehende Bäcker:
Brotbackform
Brotkasten
Brotschneidemaschine

 
Kategorie & Tags
Mehr zum Thema
Copyright 2021 LECKER.de. All rights reserved