Springerle

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Mit ihren reliefartigen Motiven sind Springerle zweifelsohne eine der hübschesten Plätzchen auf dem bunten Teller. Wir zeigen dir, wie du das traditionsreiche Weihnachtsgebäck aus Süddeutschland selber machen kannst!

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Seinen Namen verdankt das imposante Anisplätzchen der Tatsache, dass der Teig beim Backen in die Höhe geht, gewissermaßen also „hoch springt“. Dabei bilden sich auch die typischen Füßchen. Damit das gelingt und das Motiv auf dem Plätzchen später erhalten bleibt, müssen die Teiglinge vor dem Backen mindestens 24 Stunden bei Raumtemperatur antrocknen. Man braucht etwas Geduld, aber es lohnt sich!

Wie kommen die Motive auf die Springerle?

Um die schönen Bilder aufs Plätzchen zu bringen, verwendet man spezielle handgeschnitzte Springerle-Formen* aus Holz, die gemäß Tradition von Generation zu Generation weitervererbt werden. Diese werden auf den ausgerollten Teig gedrückt und mit einem Ausstecher herausgelöst. Wer keine Holzformen zu Hause hat, kann alternativ auf Silikonformen* zurückgreifen, die man sonst beispielsweise für Tortendeko verwendet, und den Teig stattdessen in die Form hineindrücken. In unserem Rezept stellen wir dir beide Varianten genau vor.

Wie lange sind Springerle haltbar?

Vollständig ausgekühlte Springerle halten sich in einer verschließbaren Dose etwa 4 Wochen.

Weitere Rezepte für Weihnachtsplätzchen findest du hier >>

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Springerle - Rezept:

Zutaten

Für  Springerle
  • 2   Eier (Gr. M) 
  • 1 Prise   Salz  
  • 200 g   Puderzucker  
  • 1 TL   Rosenwasser  
  • 250 g   Mehl  
  • 1 Msp.   Backpulver  
  • 2-3 EL   Anissamen  
  •     Mehl zum Ausrollen 
  •     Frischhaltefolie  

Zubereitung

120 Minuten
ganz einfach
1.
Eier, Salz und 100 g Puderzucker mit den Schneebesen des Handmixers schaumig schlagen. Nach und nach den restlichen Puderzucker unterschlagen. Zum Schluss Rosenwasser zugeben. Mehl und Backpulver mischen, zur Eiermasse geben und unterkneten. Teig halbieren, in Folie wickeln und mindestens 4 Stunden kalt stellen.
2.
Trockene Springerleform aus Holz (5 cm Ø) dünn mit Mehl bestäuben. Eine Teighälfte auf bemehlter Arbeitsfläche ca. 6 mm dick ausrollen. Springerleformen auf den Teig legen und sanft in den Teig drücken, wegnehmen und mit einem runden Ausstecher (5 cm Ø) das Motiv ausstechen. 2 Backbleche mit Backpapier auslegen und mit Anissamen bestreuen. Springerle auf ein Blech legen.
3.
Für die Silikonform (5 cm Ø) den übrigen Teig zu ca. 27 kleinen Kugeln rollen und die Kugel in die bemehlte Silikonform drücken. Überschüssigen Teig abschneiden, Rose aus der Form nehmen und auf das zweite Backblech legen.
4.
Springerle auf den Backblechen 24 Stunden ruhen und die Oberfläche leicht antrocknen lassen. Vor dem Backen die Unterseite der Springerle kurz auf ein angefeuchtetes Küchenpapier setzen, anschließend zurück aufs Backblech legen und nacheinander im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/Umluft: 150 °C/Gas: Stufe 2) auf zweiter Schiene von unten 12–15 Minuten hellgelb backen.
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Ernährungsinfo

1 Stück ca. :
  • 30 kcal
  • 120 kJ
  • 1 g Eiweiß
  • 0 g Fett
  • 7 g Kohlenhydrate

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Foto: Wolf, Nadine

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