Anisplätzchen backen - so geht's

Würzig, fluffig und süß: Selbst gemachte Anisplätzchen schmecken zum Adventskaffee oder einfach zwischendurch aus der Keksdose. Im Video erklären wir, wie das traditionelle Gebäck im Handumdrehen gelingt.

Für den Plätzchenklassiker brauchen Sie nur vier Zutaten: Mehl, Anis, Eier und Puderzucker. Die süßlich-würzigen Kekse haben eine jahrhundertealte Tradition. Unsere Back-Profis aus der LECKER-Küche wissen, was beim Anisgebäck schief laufen kann, und verraten Ihnen tolle Tipps für perfekte Anisplätzchen.

Anisplätzchen
Anisplätzchen sind nach dem Backen weiß und haben ein kleines Füßchen 
 

Anisplätzchen backen - das Grundrezept

Für klassische Anisplätzchen benötigen Sie:

  • 150 g Mehl
  • 1 TL gemahlener Anis
  • 2 Eier
  • 150 g Puderzucker

Und so geht's:

  1. Das Mehl mit Anis vermischen. Eier und Puderzucker ca. 5 Minuten cremig rühren. Die Mehl-Anis-Mischung nach und nach dazugeben. 10 bis 15 Minuten rühren, bis die Masse zähflüssig und hell ist.
  2. Das Backblech einfetten und mit Mehl bestäuben. Teig in einen Spritzbeutel füllen und als kleine Häufchen (ca. 1 cm Ø) aufs Blech setzen. Das Backblech über Nacht bei Raumtemperatur stehen lassen.
  3. Backofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Im Ofen (Mitte) etwa 15 Minuten backen. Die Anisplätzchen sollten innen noch etwas weich sein.

 

Rezepte

 

Wie entstehen die Füßchen der Anisplätzchen?

Nach dem Backen sind Anisplätzchen weiß und haben ein kleines Füßchen. Das typische Füßchen entsteht nur, wenn die Oberfläche der Plätzchen über Nacht antrocknen kann. Doch geduldig sein lohnt sich: Gelungene Anisplätzchen schmecken würzig-aromatisch und zergehen auf der Zunge! Deshalb die Plätzchen erst trocknen, denn so ist die Masse innen noch feucht. Beim anschließenden Backen kann so noch genügend Wasserdampf entstehen, der das Gebäck nach oben treibt und für die charakteristischen Füßchen sorgt.

Anissterne
Sternanis besteht aus jeweils 6 bis 10 sternförmig angeordneten Kapseln mit je einem Samenkorn
 

Tipps zum perfekten Gelingen

  • Achten Sie beim Formen der Kekse auf ausreichend Abstand zwischen dem Teig, da sich dieser beim Backen noch ausdehnt.
  • Behalten Sie die Anisplätzchen zum Ende der Backzeit im Auge, um zu verhindern, dass sie verbrennen. Machen Sie die Fingerprobe: Tippen Sie mit dem Finger auf das Plätzchen. Wenn nichts am Finger kleben bleibt und sich die Plätzchen stabil anfühlen, sind sie fertig.
  • Legen Sie die fertigen Plätzchen nach dem Backen sofort auf ein Auskühlgitter - auf dem heißen Blech backen die Kekse nach und werden schnell hart und trocken.
  • In einem gut verschlossenen Blech- oder Plastikbehälter halten die Anisplätzchen mehrere Wochen. Sind die Kekse doch mal zu hart geworden, können Sie einfach einen ganzen ungeschälten Apfel mit in die Dose legen.

 

Video-Tipp

 

 

Mehr zum Thema Plätzchen

Kategorie & Tags
Mehr zum Thema
 
 
 

LECKER Magazin

LECKER bei WhatsApp

LECKER Community - jetzt anmelden!
 

 

Mutti kocht am besten
 
Vielen Dank, dass dir unsere Rezepte und Artikel auf
www.LECKER.de gefallen.
Wir freuen uns auf deinen nächsten Besuch!
Copyright 2015 LECKER.de. All rights reserved