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Kochen im Herbst

Welche Pilzsorte passt am besten zu welchem Gericht?

Pilzgerichte gehören im Herbst zu den beliebtesten Rezepten. Wir verraten, welche Pilzsorte sich besonders gut für welche Zubereitung eignet.

Pilze sorgen im Herbst für bunte Vielfalt
Pilze sorgen im Herbst für bunte Vielfalt, Foto: istock/Vaivirga

Zurzeit ist die Inspiration für leckere Pilzgerichte allgegenwärtig. In den Läden gibt es leckere Sorten wie Champignons, Kräuterseitlinge und Shiitakepilze – frisch und regional! Zum Beispiel lohnt sich ein Blick auf die Auswahl von REWE Regional in deinem nächstgelegenen REWE. 

 

Pilzkultur – so wachsen Champignons in Deutschland

Manche Menschen, die sich sehr gut mit Pilzen auskennen, gehen zurzeit gerne im Wald auf die Suche nach wildwachsenden Pilzen. Aus Naturschutzgründen ist das Sammeln im Wald aber streng reguliert. So dürfen nur einige Sorten für den Eigenbedarf genutzt werden und ein gewerbliches Sammeln ist streng verboten. Deshalb kommen die deutschen Pilze auf dem Wochen- oder im Supermarkt von Pilzfarmen, wo sie unter idealen Bedingungen wachsen können. Das schont nicht zuletzt die Wälder, deren Pilze als Nahrungsquelle für viele Tiere dienen. Gleichzeitig sichert es uns Pilz-Fans eine besonders hohe Qualität und Frische.

Unter Idealbedingungen reifen diese Champignons in nur wenigen Wochen heran, Foto: istock/VladimirGerasimov

Pilze wie Champignons wachsen in speziellen Kulturräumen heran, die mit einem hochwertigen Substrat aus Naturbestandteilen wie Stroh, Mist, Gips und Wasser gefüllt sind. Automatisierte Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensoren sorgen immer für das ideale Pilzklima. Nach ca. zwei Wochen stehen die ersten Pilze auf dem Beet – bereit zur Ernte.

Echte Handarbeit: Da Pilze sehr empfindlich sind, liegt ihre Ernte auch heute noch in den erfahrenen Händen von Pflückerinnen und Pflückern. Maschinelle Ernte könnte zu Druckstellen führen, die die Pilze schneller verderben ließe. Für eine möglichst lange Frische werden die Pilze direkt nach der Ernte herabgekühlt, verpackt und in den Laden, zum Beispiel zu deinem nächsten REWE, gebracht.

 

Pilzsorten im Überblick

Keine Frage: Für das nächste Herbstgericht stehen dir viele verschiedene Sorten zur Auswahl. Wir haben eine kleine Übersicht der beliebtesten regional erhältlichen Sorten für dich, die die Entscheidung erleichtert:

  • Kräuterseitlinge: Ihr kräftiges, würziges Aroma ähnelt dem der Steinpilze, verwandt sind Kräuterseitlinge aber mit den Austernpilzen. Auf dem dickfleischigen, weißen Stiel sitzt ein kleiner, trompetenförmiger, hellbrauner Hut. Sie machen sich hervorragend als Antipasti oder als würzige Beilage zu einem saftig gebratenen Steak.
  • Shiitakepilze: Sie stammen ursprünglich aus Ostasien und sind auch bei uns als Zuchtpilze erhältlich. Diese kräftig aromatische Sorte passt gut zu Wok-Gerichten und asiatischen Eintöpfen. Aber auch Pilz-Ragouts und Rahmgemüse bekommen mit Shiitake eine würzige Note. 
  • Champignons: Sind die unangefochtene Nummer 1 unter den Speisepilzen. Sie können vielseitig zubereitet werden, zum Beispiel in deftigen Soßen oder mit Kräuterbutter gefüllt auf dem Grill - lassen sich aber auch roh verzehren. Ursprünglich stammen sie aus Frankreich. Wegen ihrer milden Note, die an Mandel und Anis erinnert, sind sie sehr beliebt. Braune Champignons sind intensiver im Geschmack.

Tipp: Für ein schnelles Herbstgericht sind Champignons durch ihre kurze Garzeit optimal. Wie wäre es zum Beispiel mit einer deftigen Pilz-Pasta-Soße?

 

Rezept-Tipp

 

 

Herbstliche Gnocchi-Pilz-Pfanne

So einfach und schnell lässt sich ein leckeres Pilzgericht zaubern, Foto: REWE

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 kleine Möhren
  • 500 g Gnocchi
  • 400 g braune Champignons
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 2 TL Butter
  • 160 ml Weißwein
  • 100 ml Sahne
  • 80 g Parmesan
  • ½ Bund Petersilie

Zubereitung:

  1. Möhren schälen und in Scheiben schneiden. In Salzwasser 10 Minuten kochen lassen und abgießen. Gnocchi nach Packungsanleitung zubereiten.
  2. Pilze gründlich putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Rosmarin waschen und trocken schütteln. Die Nadeln abzupfen und hacken.
  3. Butter in einer Pfanne zerlassen und Zwiebeln und Pilze darin anbraten. Möhren, Knoblauch und Rosmarin hinzufügen. Gnocchi dazugeben und ebenfalls kurz anbraten.      
  4. Mit Weißwein ablöschen und 5 Minuten köcheln lassen. Sahne dazugeben und vom Herd nehmen. Parmesan grob hobeln. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken.
  5. Gnocchi mit Parmesan und Petersilie garnieren.

Tipp: Wer einen Rest Hokkaido Kürbis hat, kann ihn anstelle der Möhren hinzufügen. Einfach im Ofen oder in der Pfanne vorgaren und dann mit anbraten.

Zubereitungszeit ca. 30. Minuten

Pro Portion ca. 909 kcal, E 33,1 g, F 34,6 g, KH 107 g          

 

 

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