Mairübchen - kalorienarmes Traditionsgemüse

Mairübchen
Die lange vergessenen Mairübchen sind wieder in aller Munde, Foto: Food & Foto Experts

Die saisonalen Mairübchen, auch Navetten genannt, schmecken gekocht oder als knackige Rohkost. Dabei gibt ihr Rettich-ähnlicher Geschmack den Gerichten eine frische Nuance. Bei Mairübchen können sowohl die Knollen, als auch die zarten grünen Blätter in der Küche verarbeitet werden. 

 

Mairübchen – Herkunft:

Ursprünglich kommen die Mairübchen aus Indien, wo sie auch heute noch angebaut werden. Nach ihrer Einführung in Europa entwickelten sie sich zu einem der wichtigsten Grundnahrungsmittel, bevor die Kartoffel ihr den Rang ablief. Die Mairübchen werden heutzutage in heimischen Gebieten aber auch in vielen tropischen Ländern angebaut.

 

Mairübchen – Einkauf und Saison: 

Ihr Name lässt es bereits vermuten: Mairübchen sind ein saisonales Produkt und haben von Mai bis Anfang Juni Hochsaison. Bis in die Herbstmonate sind Mairübchen in den deutschen Supermärkten zu finden. Außerhalb dieser Zeit sind sie geringfügig als Importware erhältlich.

Mairübchen kommen vorwiegend mit Blattgrün auf den Markt. Beim Einkauf sollte man darauf achten, dass die kleinen Rüben weiß und prall aussehen, da das aussagekräftig für ihre Frische ist. Kleine Mairübchen sind am zartesten und besonders schmackhaft

 

Mairübchen – Verwendung:

Geschmacklich erinnern Mairübchen an Rettich oder Kohlrabi, sind jedoch deutlich milder und süßer. Sie schmecken roh als Salat oder Carpaccio, in cremigen Süppchen, aus dem Ofen als Mairübchen-Kartoffel-Auflauf oder lecker gefüllt mit Hähnchenragout. Wer es würzig mag, sollte sich unser Mairübchen-Curry auf keinen Fall entgehen lassen!

Extra-Tipp: Die grünen Blätter nicht wegwerfen! Sie enthalten gesunde Nährstoffe wie Karotin und können gehackt wunderbar zum Bestreuen von Suppen, Salaten oder Gemüse verwendet werden.

Noch mehr leckere Mairübchen-Rezepte zum Nachkochen findest du hier:

 

Mairübchen – Aufbewahrung:

Mairübchen sollten schnell verzehrt werden, da sie schnell ihren Geschmack verlieren und weich werden. Sie sollten daher maximal 3-4 Tage im Kühlschrank gelagert werden. Um sie länger genießen zu können, sollte man Mairübchen kurz blanchieren und anschließend einfrieren.

 

Mairübchen – Ernährung:

Mairübchen zählen zu den Gemüsesorten, die durch ihren hohen Wasseranteil als besonders kalorienarm gelten. In Kombination mit ihrem hohen Ballaststoffgehalt, der uns lange satt hält, minimalem Fettanteil und Nährstoffen wie Karotin, Eisen, Zink, Vitamin B und C sind die Mairübchen ein gesundes Gemüse, das im Frühling auf keinem Speiseplan fehlen sollte.

 

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