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Nicht nur für Low Carb Fans

Pommes, Püree und Co. aus Gemüse

Wenn es um Pommes und Püree geht führt kein Weg an der Kartoffel vorbei. Oder vielleicht doch? Besonders jetzt im Herbst kommen viele saisonale Alternativen in die Obst- und Gemüse-Abteilung. Denn Pommes und Co lassen sich aus einer Vielzahl von Gemüsearten und Knollen herstellen.

Farbenfroh und knusprig kross – Gemüse-Pommes frisch aus dem Ofen
Farbenfroh und knusprig kross – Gemüse-Pommes frisch aus dem Ofen, Foto: istock/bhofack2

Low Carb gehört seit vielen Jahren zu den großen Ernährungstrends. Kohlenhydrate zu reduzieren, kann aber auch losgelöst von Diät-Tipps einiges an Abwechslung in den Speiseplan bringen. Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln lassen sich z. B. wunderbar durch andere Gemüsearten ersetzen. Das schmeckt und spart nebenbei noch Kohlenhydrate.

 

Aus Alt mach Neu: die Rückkehr der Pastinake

Lange war sie in Deutschland und in vielen anderen Teilen Europas DAS Wintergemüse schlechthin: die Pastinake. Seit dem 18. Jahrhundert wurde sie aber durch die aufkommende Beliebtheit der Kartoffel und Karotte zunehmend verdrängt.

Im Herbst kommen Pastinaken erntefrisch aus der Region, Foto: istock/duckycards

Seit einigen Jahren hat sich die Pastinake Stück für Stück ihren Weg in die Küche zurückerobert. Unter anderem, weil sie sehr bekömmlich und vielseitig ist. Sie mag optisch einer blassen großen Karotte ähneln, ist aber viel nussiger im Geschmack und lässt sich ebenso vielseitig verarbeite, z. B. zu Püree, Gemüsesticks oder sogar zu Kuchen!

Besondere Vorteile der Pastinake: Sie ist reich an Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium, Phosphor, Natrium und Magnesium. Wegen ihrer guten Verdaulichkeit eignet sie sich besonders gut für Babynahrung.

 

Frisch und lecker aus der Region: Wurzelgemüse im Herbst und Winter

Wenn du dich an Pastinaken versuchen möchtest, ist jetzt die beste Zeit. Denn ihre Saison beginnt in Deutschland Ende September. Dann gibt es übrigens auch in vielen REWE Märkten in deiner Nähe frisches Wurzelgemüse wie Pastinaken unter der Eigenmarke REWE Regional zu kaufen. Weitere Vorteile für dich: Mit regionalen Produkten unterstützt du die Landwirte aus deiner Region. Außerdem sind die kürzeren Lieferwege besser für die Umwelt.

Neben Pastinaken findest du dort vielleicht auch diese leckeren Gemüsesorten von Landwirten aus deiner Region:

Wurzelgemüse-Sorten, die man kennen sollte

  • Schwarzwurzel: Ist seit dem Mittelalter bekannt und wurde damals auch zu Heilzwecken verwendet. Man bezeichnet sie als „Arme Leute Spargel“, doch das wird ihrem Geschmack und ihrem hohen Vitamingehalt längst nicht gerecht.
  • Rote Bete: Intensive dunkelrote bis violette Farbe und ein angenehm süßlich-nussiger Geschmack. Lange Zeit wurde die Rote Bete auch als Färbemittel verwendet. Ihr reicher Gehalt an Antioxidantien macht sie außerdem zu einem echten heimischen Superfood.
  • Sellerie: Man könnte sagen „nichts Neues“, denn tatsächlich ist der Sellerie eine mehr als 3000 Jahre alte Kulturpflanze. Durch seine Vielseitigkeit hat er einen festen Platz in den unterschiedlichsten Küchen Europas und Nordafrikas. Natürlich auch hier in Deutschland.

Unser Tipp: Mit Sellerie kann man wirklich viele kreative Rezeptideen ausprobieren. Sei es als Suppengemüse, in Aufläufen oder, wie in unserem Beispiel, als leckere Low Carb Pommes!

Rezept-Tipp

 

 

Minziges Spinatsüppchen zu Pastinaken-Pommes

Im Ofen geröstet werden Pastinaken-Sticks zu leckeren Pommes, Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG

Da können Kartoffeln einpacken: Diese Pastinaken-Pommes bestechen mit ihrem nussigen Aroma und passen hervorragend zu den unterschiedlichsten Gerichten - beispielsweise zu dieser leckeren Spinatsuppe.

Zutaten für 4 Personen:

  • 750 g Pastinaken (ersatzweise Möhren) 
  • Salz, Pfeffer, Meersalz  
  • 500 g Brokkoli  
  • 1 Knoblauchzehe  
  • 1 EL Öl + 1 Liter Öl zum Frittieren 
  • 1 EL Gemüsebrühe (instant) 
  • 2 EL Sesam  
  • 2 EL Chiasamen  
  • 75 g junger Blattspinat  
  • 4 Stiele Minze  

Zubereitung:

  1. Für die Pommes Pastinaken schälen, waschen und in Stifte schneiden. In reichlich Salzwasser ca. 2 Minuten blanchieren. Abgießen, trocken tupfen.
  2. Für die Suppe Brokkoli putzen, waschen und in kleine Röschen teilen. Brokkolistiel schälen und in Stücke schneiden. Knoblauch schälen und hacken. 1 EL Öl in einem großen Topf erhitzen und den Knoblauch darin andünsten. Brokkoli zu­fügen. 1 l Wasser zugießen, aufkochen und Brühe einrühren. Zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln.
  3. Inzwischen Sesam und Chia­samen in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, herausnehmen. Spinat verlesen, waschen, abtropfen lassen. Minze waschen, trocken schütteln und Blättchen abzupfen. Minze und 2/3 Spinat zur Suppe geben, alles fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Ca. 1 l Öl erhitzen. Pastinaken darin portionsweise goldbraun frittieren. Herausheben und auf ­Küchenpapier abtropfen lassen, mit Meersalz würzen. Suppe anrichten. Mit Sesam, Chiasamen und dem Rest Spinat bestreuen. Pommes dazu reichen.

Zubereitungszeit ca. 45 Minuten

Pro Portion ca. 350 kcal, 9 g E, 24 g F, 23 g KH

 

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