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Kartoffel-Variationen

Diese Tipps sorgen für echte Abwechslung

Kaum ein Lebensmittel bietet so viele Möglichkeiten für kreative Rezepte wie die Kartoffel. Wir werfen einen Blick auf diese Vielfalt und zeigen dir, wie du geschmacklich das meiste für dich rausholst.

Kartoffeln sind auch als mediterraner Salat ein Gedicht
Kartoffeln sind auch als mediterraner Salat ein Gedicht, Foto: REWE

Der August hält für Hobbyköchinnen und -köche jede Menge leckere Rezepte mit saisonalem Obst und Gemüse bereit. Auch die regionale Kartoffelernte ist jetzt in vollem Gange. Schau einfach mal bei einem REWE Markt in deiner Nähe nach Kartoffeln mit der Kennzeichnung REWE Regional. So kannst du auch gleichzeitig mit deinem Kauf regionale Landwirte unterstützen.

Geht es an die Zubereitung, fällt die Auswahl des Rezepts manchmal schwer. Kartoffelgerichte gibt es nämlich wie Sand am Meer.

 

Kartoffeln – weltweite Tradition

In vielen Teilen der Welt galt die Kartoffel viele Jahrhunderte lang als das Grundnahrungsmittel schlechthin. Bei den Inka, die den Kartoffelanbau quasi erfunden haben, war die Knolle so hoch angesehen, dass es für ihr Wachstum und ihre ertragreiche Ernte eine eigene Gottheit gab.

Übrigens: Einen deutschen Kartoffelkult gibt es auch! Unsere heutigen Sommerferien wurden in früheren Zeiten als „Kartoffelferien“ bezeichnet. Es war üblich, dass die Kinder ihre schulfreie Zeit auf den Feldern verbrachten und bei der Ernte mithalfen. Mit diesem Wissen im Hinterkopf kann man sich auch heute noch den Saisonauftakt der Kartoffelernte gut merken.

Frisch aus der Erde. An manchen Orten im süddeutschen und österreichischen Raum werden Kartoffeln deshalb auch als „Erdäpfel“ oder „Ärpfel“ bezeichnet, Foto: REWE
 

Kartoffelzubereitung – Tipps und Tricks

  1. Kartoffeln gibt es regional als mehlig, vorwiegend festkochend oder festkochend zu kaufen. Erstere eignen sich besonders gut, wenn du die Knollen weiterverarbeiten möchtest und dafür eine gute Bindung brauchst – vielleicht für Kartoffelknödel? Soll die Kartoffel in ihrer Form erhalten bleiben, wie zum Beispiel bei Bratkartoffeln, sind festkochende Sorten am besten. Die sogenannten vorwiegend festkochenden Kartoffeln liegen mit ihren Eigenschaften zwischen den beiden anderen Sorten und sind deshalb besonders vielfältig einsetzbar.
  2. Direkt unter der Schale sitzen bei der Kartoffel wichtige Mineralstoffe. Diese sollten also möglichst nicht weggeschält werden. Zubereitungs-Tipp: Pellkartoffeln! Von den gekochten Knollen kannst du die äußere Schale ganz leicht abziehen. Achte vor dem Kochen allerdings auf grüne Stellen oder Keimansätze. Diese können das für Menschen giftige Solanin enthalten und sollten deshalb entfernt werden, bevor du dich an die weitere Zubereitung machst. 
  3. Kartoffeln aufbewahren: Bei normaler Zimmertemperatur bilden Kartoffeln schnell neue Triebe und sind dann nicht mehr genießbar. Im Kühlschrank ist die Temperatur wiederum für eine Lagerung zu niedrig. Ein perfekter Ort sollte unter 15 °C haben und dunkel sein – zum Beispiel in deinem Keller. So bleiben Kartoffeln am längsten frisch.
 

Kartoffeln – eine Zutat und so viele Möglichkeiten

Die Qual der Wahl: Wie bereitest du die Kartoffeln zu? Gekocht, gedünstet, als Brei oder Stampf – aber natürlich kannst du sie auch als Kartoffelspalten braten oder als Pommes frittieren. In der alpenländischen Küche findest du sie als Kartoffelrösti, Schupfnudeln oder als kräftige Suppenbasis wieder. Und dabei ist das große Feld des Kartoffelsalats noch gar nicht mitberücksichtigt.

Tipp aus der LECKER.de-Redaktion zur Orientierung im Rezepte-Dschungel: Im Moment schmecken sie zum Beispiel vom Grill oder als mediterraner Salat besonders gut. Einen Rezepttipp, der bei deinem nächsten Grillabend nicht fehlen sollte, haben wir hier!

 

Rezept-Tipp

 

 

Spätsommer-Kartoffelsalat

Kartoffelsalat mit leckeren Zutaten aus der Region, Foto: REWE

Zutaten für 10 Personen

  • 2 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • Salz
  • 2 große Auberginen
  • 400 g Cherry Rispentomaten Dulcita
  • 5 EL REWE Bio Natives Olivenöl extra
  • 4 Knoblauchzehen
  • 10 Zweig(e) Thymian
  • 5 Zweig(e) Rosmarin
  • 1 Bund Basilikum
  • ½ Zitrone
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Kartoffeln in Salzwasser kochen und abkühlen lassen.
  2. Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Auberginen waschen, putzen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Tomaten waschen und halbieren. Auberginenwürfel und Tomaten (mit der Schnittfläche nach oben) auf ein Backblech legen. Mit Olivenöl beträufeln. Knoblauchzehen mit einem Messerrücken andrücken und mit der Schale zu dem Gemüse geben. Thymian und Rosmarin waschen, trocken schütteln und auf das Gemüse legen. Im Ofen ca. 45 Minuten backen.
  3. Kartoffeln pellen, ggfs. längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Basilikum waschen, trocken schütteln, einige Blätter zur Deko beiseitelegen und die restlichen in dünne Streifen schneiden. Zitrone waschen, halbieren und eine Hälfte auspressen.
  4. Thymian und Rosmarin vom gebackenen Gemüse entfernen. Knoblauch aus der Schale lösen und fein hacken. Noch warme Auberginen und Tomaten mit Knoblauch und Basilikum zu den Kartoffeln geben. Mit 3 EL Olivenöl und Zitronensaft vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Zubereitungszeit ca. 1 1/2 Stunden

Pro Portion ca. 214 kcal. E 4,98 g, F 5,3 g, KH 36,9 g

 

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