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Schnitzel mal anders - mit diesem Tipp geht es ganz einfach vegetarisch

Viele Menschen versuchen, ihren Fleischkonsum zu reduzieren. Aber muss man dafür wirklich auf bewährte Klassiker wie Schnitzel verzichten? Nein! Hier zeigen wir dir, wie man mit Kürbis als pflanzliche Alternative ein richtig gutes Schnitzel zubereitet. Einfach und schnell!

Lecker knusprig und ganz ohne Fleisch: Schnitzel aus regionalem Gemüse.
Lecker knusprig und ganz ohne Fleisch: Schnitzel aus Kürbis, Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG

Keine Frage: Schnitzel gehört zu den beliebtesten Klassikern der deutschen und österreichischen Küche. Aber natürlich lässt es sich auch mit pflanzlichen Alternativen zubereiten, wenn man zum Beispiel den Fleischkonsum herunterfahren möchte - oder einfach gerne etwas Neues in der Küche ausprobiert. Warum nicht mal auf saisonales Gemüse zurückgreifen und eine fleischfreie, aromatische Basis fürs Schnitzel wählen?

Gut geeignet für diese Veggie-Schnitzel-Variante sind in der aktuellen Saison zum Beispiel Kürbisse. Hierbei sind verschiedene Sorten möglich, die wir im Folgenden kurz vorstellen möchten.     

 

Kürbis – die bunte Vielfalt

Typisch für den Kürbis, wissenschaftlich „Cucurbita“ genannt, sind die oft sehr großen, fleischigen Früchte. Die einzelnen Kürbissorten unterscheiden sich allerdings sehr in Form und Farbe. Am bekanntesten in der deutschen Küche ist wahrscheinlich der Hokkaido-Kürbis. Er wird nicht nur gerne verspeist, sondern eignet sich auch hervorragend als Herbst- und Halloween-Dekoration. Auch Butternut- und Muskat-Kürbis werden wegen ihres besonderen Aromas immer beliebter.

Variation: Kürbissorten eignen sich hervorragend für die Verarbeitung in den unterschiedlichsten Gerichten. Ob als Veggie-Schnitzel, Pommes-Alternative, Suppe oder Salat. Neben dem Fruchtfleisch können auch die Kerne von Kürbissen durch Trocknen und Rösten weiterverwendet werden – zum Beispiel gesalzen als leckerer Snack für zwischendurch oder als knuspriges Topping für Suppen oder Salat.

Die unterschiedlichen Formen und Farben von Kürbissorten machen Lust auf kreative Gerichte, Foto: istock/AnastasiaNurullina
 

Einkauf und Lagern

Aktuell gibt es viele verschiedene Kürbissorten zu kaufen. Oft kommen sie dabei direkt aus deiner Region in die Märkte. Achte zum Beispiel mal bei deinem REWE Markt darauf, ob du Kürbisse der Eigenmarke REWE Regional findest. Diese Sorten stammen von Landwirten aus deiner Region, die du mit deinem Einkauf unterstützt.

Qualität erkennen: Beim Einkauf solltest du darauf achten, dass die Kürbisschale unbeschädigt und frei von Druckstellen ist. Klingt der Kürbis beim Klopfen hohl, ist er reif. Sobald du ihn angeschnitten hast, solltest du den Kürbis im Kühlschrank lagern. Dort hält er sich gut eine Woche. Außerdem lassen sich Kürbisse auch ganz prima als vorgegarte Stücke oder als Püree einfrieren.

 

Kürbissorten im Überblick

  • Hokkaido: Hat ein kräftiges orangenes Fruchtfleisch und eignet sich zum Beispiel für Kürbissuppe, Rösten im Ofen oder als Chutney. Er ist sehr unkompliziert in der Verarbeitung, weil seine dünne Schale einfach mitgegart werden kann.
  • Butternut: Wird aufgrund seiner Form auch „Birnenkürbis“ genannt und gehört zu den Moschuskürbissen. Das Fruchtfleisch des Butternuts ist so zart, dass es auf der Zunge zergeht. Die Schale kann je nach Geschmack entfernt oder mitverzehrt werden.
  • Muskatkürbis: Die wohl farbenfrohste Kürbissorte kann von grün über orange bis beige variieren. Sein Aroma ist intensiv und erinnert an Muskatnuss. Pluspunkt: Muskatkürbisse haben eine weiche Schale und weniger Kerne als andere Sorten.

Tipp: Beim Thema Kürbis ist vor allem Kreativität gefragt. Einfach mal etwas Neues ausprobieren, zum Beispiel Kürbis statt Karotte im Kuchen verwenden – oder warum nicht Kürbis als Veggie-Schnitzel mit Kokosraspeln genießen? Wir finden: eine echte kulinarische Überraschung. Probiere es am besten gleich aus!

 

Rezept-Tipp

 

Knuspriges Kürbis-Schnitzel mit Apfel-Feldsalat

 

 

Zutaten für 4 Personen: 

  • 1 Butternutkürbis (ca. 1 kg)  
  • 2 EL Zitronensaft
  • Salz / Pfeffer  
  • 2 Eier
  • 50 g Mehl 
  • 75 g Panko (japanische Semmelbrösel)
  • 50 g Kokosraspeln 
  • 100 g Kokosöl  
  • 100 g Feldsalat 
  • 1 Apfel (ca. 150 g) 
  • 3 EL Apfelessig 
  • 1 EL flüssiger Honig 
  • 5 EL Olivenöl 
  • 50 g gehakte Walnüsse 
  • 50 g Granatapfelkerne 

Zubereitung:

  1. Kürbis entkernen, schälen und das Kürbisfleisch in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Kürbisscheiben mit Zitronensaft beträufeln, kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Eier in einer Schüssel verquirlen. Mehl in eine weitere Schüssel geben. Panko und Kokosraspeln ebenfalls in eine Schüssel geben und mischen. Kürbisscheiben zuerst in Mehl, dann in Ei und zum Schluss im Panko-Kokos-Mix wenden.  
  2. Kokosöl in einer großen Pfanne erhitzen. Kürbisschnitzel darin portionsweise (je 4 - 5 Schnitzel) von jeder Seite 3 - 4 Minuten braten. Fertige Schnitzel herausnehmen und auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen. Schnitzel warm stellen.
  3. Inzwischen den Feldsalat gründlich waschen und putzen. Apfel waschen, vierteln, entkernen und in Spalten schneiden. Essig, Honig, Salz und Pfeffer verquirlen, dann nach und nach Olivenöl unterschlagen. Feldsalat und Apfelspalten in eine Salatschüssel geben. Vinaigrette über den Salat verteilen und mischen. Salat mit Walnüssen und Granatapfelkernen bestreuen. Mit den Kürbisschnitzeln anrichten.  
     

Zubereitungszeit ca. 50 Minuten.
Pro Portion ca. 2680 kJ, 640 kcal.
E 13 g, F 44 g, KH 53 g

REWE by House of Food

 

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