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Apfelkuchen wie von Oma – einfach und extra saftig

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Video: LECKER @ Bauer Media Group

Unser einfacher Apfelkuchen aus Rührteig schmeckt wie von Oma höchstpersönlich gebacken. Er ist herrlich saftig und das Vanillearoma und die leichte Süße des Puddingpulvers passen ganz wunderbar zur leichten Säure der Äpfel. Der Springform-Kuchen schmeckt das ganze Jahr, besonders gut ist er aber zur Apfelernte im Spätsommer und Herbst. Durch die schnelle und einfache Zubereitung ist er perfekt für spontane Kaffeegäste oder als Alltagskuchen für die Familie.

4,3/5 (5493)
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  • Zubereitungszeit:
    60 Min.
  • Niveau:
    ganz einfach
Vegetarisch

Zutaten

Stücke

3 Äpfel (z. b. Elstar, Cox Orange oder Jonagold)

1-2 EL Zitronensaft

150 g Butter oder Margarine

150 g Zucker

1 Prise(n) Salz

2 Eier (Gr. M)

1 Pck. Vanillepuddingpulver (zum Kochen)

250 g Mehl

3 gestr. TL Backpulver

5 EL Milch

Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

1

Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse herausschneiden. Fruchtfleisch in 1-2 cm große Würfel schneiden und mit Zitronensaft mischen.

2

Fett, Zucker und Salz mit den Schneebesen des Handrührgerätes weißcremig aufschlagen. Eier nacheinander unterrühren.

3

Puddingpulver, Mehl und Backpulver mischen. Mehl-Mischung und Milch abwechselnd unter den Teig heben. Äpfel unter den Teig heben. Teig in eine gefettete, mit Mehl ausgestäubte Springform (26 cm Ø) geben und glatt streichen.

4

Apfelkuchen im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 175 °C/ Umluft: 150 °C) ca. 45 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und aus der Form lösen. Mit Puderzucker bestäuben.

Extra-Tipp: Da jeder Backofen unterschiedlich ist, nach 40 Minuten eine Stäbchenprobe machen. Dabei in die Mitte des Kuchens zwischen zwei Apfelstücke stechen. Haften feuchte Teigkrümel am Holzstäbchen, weitere 5 Minuten backen.

Nährwerte

Pro Stück

  • 274 kcal
  • 4 g Eiweiß
  • 12 g Fett
  • 36 g Kohlenhydrate

Einfacher Apfelkuchen mit Streuseln

Du möchtest dem Apfelkuchen aus Rührteig ein knuspriges Update verpassen? Kein Problem! Dafür verknetest du zunächst 80 g Butter mit 60 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 125 g Mehl und 1 Prise Salz zu Streuselteig. Die Streusel am Ende von Schritt 3 gleichmäßig auf dem Teig verteilen und wie in Schritt 4 beschrieben backen.

Apfelkuchen ganz einfach verfeinern

Gewürze wie Zimt, Tonabohne oder frisches Vanillemark verleihen dem Apfelkuchen ein noch feineres Aroma. Neben einem Topping aus Streuseln kannst du den Kuchen vor dem Backen mit Mandelstiften - oder blättchen bestreuen. Süß-aromatisch wird es mit einer hauchdünnen Schicht Zimtzucker, der im Ofen köstlich karamellisert. Statt den Apfelkuchen mit Puderzucker zu bestäuben, kannst du ihn nach dem Auskühlen mit Zuckerguss toppen.

Auch lecker im Rührteig: Ein Schuss Calvados, Rum oder Apfelsaft, geriebenes Marzipan, Rosinen oder gehackte Walnüsse.

5 ultimative Tricks für Apfelkuchen aus Rührteig

  • Butter und Eier in Zimmertemperatur verwenden, nur so verbinden sich am Ende alle Zutaten zu einem homogenen Rührteig.

  • Butter und Zucker mindestens 5 Minuten schaumig schlagen, um ausreichend Luft in den Teig einzuarbeiten. Nur so wird der Kuchen später schön locker und luftig.

  • Ein guter Schluck Milch liefert Feuchtigkeit und lässt den Apfelkuchen schön saftig werden.

  • Den Mehl-Backpulver-Mix nur kurz unter den Teig rühren, sonst wird er zäh und der Apfelkuchen beim Backen zu fest.

  • Der Rührteig sollte etwas fester sein und schwer-reißend vom Löffel fallen. So sinken die Apfelstücke nicht zu sehr nach unten auf den Boden der Springform.

Welche Äpfel sind die besten für Apfelkuchen?

Nicht alle Apfelsorten eignen sich gleich gut zum Backen. Damit dein Rührkuchen mit Apfel besonders saftig und lecker gelingt, solltest du einen leicht säuerlichen und aromatischen Apfel wählen. Wir empfehlen, zu einer dieser Sorten zu greifen:

Weniger gut eignen sich mehlige oder zu wässrige Apfelsorten wie Red Delicious, Gala, Pink Lady oder Fuji, weil sie beim Backen ihre Struktur verlieren oder den Teig matschig werden lassen.

„Sehr leckerer Kuchen 😀 Den lieben Mann und Kind sehr. Da muss man schnell sein, um was abzubekommen. Ist unser Lieblingsrezept für Apfelkuchen.“
Feedback aus der LECKER-Community

Beliebte Apfelkuchen-Varianten

Neben dem einfachen Apfelkuchen aus Rührteig gibt es zahlreiche Varianten, mit denen du ganz einfach für Abwechslung auf dem Kuchenteller sorgen kannst. Vom Blech ist der Apfelkuchen ideal fürs Büro oder das Kuchenbüffet beim Schulfest. Echte Klassiker sind versunkener Apfelkuchen und gedeckter Apfelkuchen mit Mürbeteigdecke. Statt mit Apfelstücken oder-scheiben kannst du einen Kuchen mit Apfelmus oder -kompott zubereiten. Für internationales Flair sorgen Rezepte wie die französische Apfeltarte.

Apfelkuchen ohne Zucker

Wer den Kuchen ohne Zucker backen möchte, kann die angegebene Menge Haushaltszucker durch 150-200 g Apfelmark ersetzen. Für zusätzliche Süße kannst du ca. 50 g Rosinen unter den Teig rühren.

Einfachen Apfelkuchen vegan backen

Unser Apfelkuchen-Rezept kannst du ganz unkompliziert als vegane Variante backen. Dafür einfach die Butter durch die gleiche Menge vegane Margarine ersetzen und statt der Eier etwa 100-120 g Apfelmus unter den Teig rühren. Die Milch ersetzt du durch 5 EL Pflanzendrink. Die restlichen Zutaten - auch das Puddingpulver - sind ohnehin vegan und müssen nicht durch Alternativen ersetzt werden.

Apfelkuchen mit Dinkelmehl

Für diese Variante kannst du das Weizenmehl 1:1 durch Dinkelmehl Typ 630 ersetzen und ebenfalls nur kurz unterrühren. Da Dinkelmehl die Flüssigkeit anders aufnimmt als Weizenmehl, bei Bedarf 1-2 EL Milch zusätzlich unterrühren. Zudem werden Dinkelkuchen erfahrungsgemäß beim Backen etwas schneller trocken, deshalb schon nach 35 Minuten die Stäbchenprobe machen, um auf Nummer sicher zu gehen.

Wie lange ist Apfelkuchen aus Rührteig haltbar?

Klar, frisch aus dem Backofen schmeckt Apfelkuchen natürlich am besten. Falls etwas übrig bleibt, kannst du dir folgendes zur Haltbarkeit und und Lagerung merken:

  • Bei Raumtemperatur bleibt Apfelkuchen etwa 2-3 Tage lang genießbar. Am besten lagerst du ihn in einem luftdichten Behälter, damit er nicht austrocknet.

  • Im Kühlschrank verlängert sich die Haltbarkeit: Luftdicht verschlossen gelagert kannst du den Apfelkuchen etwas 5 Tage lang genießen.

  • Im Tiefkühlfach lässt sich Apfelkuchen ebenfalls problemlos aufbewahren. Der eingefrorene Kuchen bleibt so bis zu 4 Monate lang frisch. Vor dem Verzehr solltest du ihn bei Raumtemperatur oder im Kühlschrank auftauen lassen.