„The Taste“ – Folge 7: Märchenhaft gekocht - Aladdin-Löffel sorgt für Begeisterung
Märchenzauber trifft auf Spitzenküche: In Folge 7 von „The Taste“ sorgt Gastjuror Andreas Caminada für magische Momente und scharfe Entscheidungen.
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Heute wird’s märchenhaft bei „The Taste“. Und das liegt nicht nur am Thema der Folge, sondern auch an dem Gast, der im Studio erscheint wie aus einer kulinarischen Legende herausspaziert: Andreas Caminada, Drei-Sterne-Koch, Gartenromantiker und tatsächlich Herr über ein echtes Schloss. Seit über zwanzig Jahren holt er sein Schloss Schauenstein aus dem Dornröschenschlaf – mit Gemüse aus dem eigenen Garten, klaren Aromen und Null-Toleranz für unnötiges Tamtam. Elif Oskan nennt ihn liebevoll den „Grande Papi del Svizzera“. Und heute darf er die Löffel der Kandidatinnen und Kandidaten kosten.
Teamkochen: Märchenstunde in der Küche
Beim Teamkochen stehen allerdings erstmal zwei Teams etwas bleich da: Gelb und Blau treten nur noch zu zweit an und ausgerechnet in einer Folge, in der zwei Menschen die Show verlassen müssen. Doch bevor sich die Panik richtig breitmacht, startet die Märchenrunde. Jede*r Coach zieht ein Märchen :Elif landet bei der kleinen Meerjungfrau und denkt sofort an salzige Brisen und Hummer. Alexander Herrmann zieht Aladdin, gesteht allerdings, dass er die Geschichte nicht gut kennt. Steffen Henssler freut sich über Rotkäppchen und Tim Raue nimmt „Die Prinzessin auf der Erbse“ entgegen, kommentarlos und pragmatisch: „Die Erbse erklärt sich selbst.“
Bei seiner Teamführung allerdings erklärt Raue dann so ziemlich alles – und zwar im Millimetertakt. Während Elif ihre beiden Köchinnen einfach machen lässt, verteilt Raue Zutatenlisten, aromatische Einsatzpläne und sehr klare Anweisungen. Nicole fasst die Unterschiede zwischen ihrem altem und ihrem neuem Team so zusammen: „Elif lässt uns einfach machen und schmeckt dann ab. Bei Tim ist es wirklich klar vorgegeben, mit was gewürzt wird und wie was gemacht wird.“
Trotzdem sprudeln die Ideen. Leo träumt sich bei Aladdin direkt auf einen fliegenden Teppich über den Basar. Jenny hingegen möchte eigentlich nicht wieder Rohkost machen – und landet, zu ihrem eigenen Schrecken, erneut bei Rohkost. Sie macht eine Ceviche.
Caminada ist vom Anblick der Löffel begeistert. Die Auswahl: Prinzessin auf der Erbse (Pako) – Forelle-Tataki, Erbse, Schalotte, Frischkäse, Kohlrabi. Die kleine Meerjungfrau (Jenny) – Lachsforelle, Apfel, Gurke, Wasabi, Salicorn. Aladdin (Cyrill) – Lamm, orientalischer Salat, Harissa, Knäckebrot. Rotkäppchen (Sandra) – Rehrücken, Sellerie, Pfifferling, Brombeere, Schokolade
Am Ende entscheidet er sich für Cyrills orientalisch duftenden „Aladdin“-Löffel. Team Gelb jubelt. Die schwächste Leistung hat erneut Jenny, die zum dritten Mal in Folge ganz unten landet. Dennoch entscheidet sich Elif für Mikev– er hat insgesamt weniger Sterne gesammelt.
Solokochen: Schärfe, aber bitte subtil
Nächste Runde: Drei Zutaten aus Caminadas Schlossgarten. Hinter dem idyllischem Motto versteckt sich ein scharfes Trio: Szechuanpfeffer, Kapuzinerblätter, Meerrettich. „Es geht um Balance“, sagt Caminada. „Nicht dass es einem das Maul verbrennt.“
Cyrill ist sicher und probiert deswegen unter der Anleitung des Sternekochs etwas ganz Neues aus. Auch Leo versucht sich mal an etwas anderem. Der Schweizer bleibt aber nicht nur bei Team Gelb, auch bei Carmen und Jenny schaut er mal vorbei.
Die Coaches sind bei der Verkostung begeistert. Steffen Hensslers Meinung dazu: „Die Löffel heute sind Top. Die top-neun sind zu recht hier!“ Dennoch müssen sechs Kandidaten vor die Coaches. Tim Raue und Alexander Herrmann schlucken beim Anblick der Kandidaten, denn ihre gesamten Teams stehen vor ihnen. Jeweils zwei goldene Sterne bekommen Anne und Pako. Rote Sterne gehen an Cyrill, Nicole, Leo und Sandra. Da Cyrill schon im Teamkochen geglänzt hat, müssen die anderen drei noch einmal ran.
Entscheidungskochen: „Die Schweiz“ – frei nach Geschmack
Das Finale des Abends: ein Schweizer Löffel. Keine Lose, keine Vorgabe. Sandra, die seit sieben Jahren in der Schweiz lebt, freut sich über die Aufgabe. Alexander Herrmann löchert den Gast so lange, bis dieser sich auf die Angabe „rustikal fein“ einlässt. In den Küchen herrscht totaler Fokus, denn keiner will die Show so kurz vor Ende verlassen.
Sandra macht Capuns und Caminada strahlt: „Schmeckt nach zuhause.“ Leo wagt sich an ein „Zürcher Geschnetzeltes“, auch dieses überzeugt den Koch. Nicole serviert ein Raviolo. Seine Anmerkung:„Perfekt angerichtet, kreativ, sehr lecker.“
Doch am Ende ist klar: Der beste Löffel kommt von Sandra. Und das trotz der Tatsache, dass sie Capuns vorher noch nie gemacht (oder gegessen!) hat. Henssler jubelt: Drei Kandidaten im Halbfinale!
Die Entscheidung um den schlechtesten Löffel fällt zwischen Kreativität und Geschmack. Am Ende verliert Nicole und muss damit die Show verlassen.










