Entsafter und Saftpresse – Wo liegt der Unterschied?

Saftpresse

Sind wir mal ehrlich: Zu einem leckeren Frühstück gehören zwei Begleiter: eine Tasse Kaffee und ein Glas frisch gepresster Saft. Der hohe Gehalt an Vitaminen im frischen Saft bringen den Körper in Schwung und geben Energie, um fit in den Tag zu starten.

Wenn es um frisch gepressten Saft geht, ist meist von folgende Küchengeräten die Rede: Entsafter, Saftpresse und Slow Juicer (andere Bezeichnung für Saftpresse). Aber wo genau liegt eigentlich der Unterschied zwischen einem Entsafter und einer Saftpresse?

 

So funktioniert ein Entsafter

Nach dem Einfüllen von Obst und Gemüse, zerkleinert der Entsafter alles und schleudert den Saft heraus. Daher wird er auch Zentrifugenentsafter genannt. Die Rückstände der ausgepressten Früchte, auch Trester genannt, werden von einem Sieb gehalten, der reine Saft fließt heraus. Ein simples Prinzip.

 

Die Vorteile des Entsafters

Entsafter werden besonders häufig in der Gastronomie genutzt, da sie schnell große Mengen an Saft herstellen können. Außerdem kann man meistens sogar ganze Früchte in einen großen Einfülltrichter geben.

 

Die Nachteile des Entsafters

Kritiker bemängeln, dass durch das Zentrifugieren zu viel Sauerstoff an das Obst gelangt und es dadurch zu einer Oxidation kommt. Die Konsequenz: viele Vitamine und Nährstoffe erden entzogen. Ein weiterer Nachteil ist die Lautstärke, die etwa mit dem Geräusch einer Kaffeemühle zu vergleichen ist.

Philips HR1855/00 Entsafter

• das Gerät ist besonders leicht zu reinigen
• bis zu 2 Liter Saftherstellung ohne Leerung des Behälters
• kein Vorschneiden der Zutaten nötig

Der Quick&Clean von Philips ist leicht zu bedienen und schnell zu reinigen.

 

DESIGN Edelstahl Entsafter

• extrem großer Einfüllschacht: für ganze Möhren oder Äpfel geeignet
• bis zu 22.000 Umdrehungen pro Minute
• alle abnehmbaren Teile sind spülmaschinenfest

DESIGN bietet einen günstigen Entsafter mit 2 Geschwindigkeitsstufen.

 
 

Wie genau funktioniert eine Saftpresse?

Bei der Saftpresse, auch Slow Juicer genannt, wird mit starkem Druck gearbeitet. Hierbei wird das Obst und Gemüse durch mehrere Schnecken gedrückt, der Inhalt zermahlen und der Saft herausgepresst.

 

Die Vor- und Nachteile der Saftpresse

Dieser Vorgang nimmt mehr Zeit in Anspruch, ist aber deutlich schonender als das Zentrifugieren. Dadurch, dass kaum Sauerstoff oder Hitze zugefügt wird, bleiben mehr Vitamine erhalten. Mit dem damit verbundenen Zeitaufwand sind Saftpressen eher für kleine Mengen und den Privatgebrauch geeignet. Zudem kostet eine Saftpresse in der Regel mehr Geld als ein Entsafter.

Argus Le Multifunktion-Entsafter Slow Juicer

• das Gerät ist komplett BPA-frei
• Hersteller bietet 5 Jahre Garantie
• Spezielle Einstellung für die Zubereitung von Sorbet

Der Slow Juicer von Argus Le kann mit einer sehr guten Preis-Leistung überzeugen.

 

Severin Slow Juicer ES 3571

• alle Einzelteile der Presse sind spülmaschinengeeignet
• leckere Rezepte können über den abgebildeten QR Code abgerufen werden
• auch für Zubereitung von Sorbet, Eis und Marmelade geeignet

Auch Severin bietet einen multifunktionalen Slow Juicer zu einem fairen Preis an.

 
 

Fazit: Welches Gerät ist der bessere Kauf?

Gründe für den Entsafter

Sicherlich bieten beide Optionen einen leckeren Frühstückssaft. Für Großfamilien oder den Gastrobereich eignet sich ein Entsafter deutlich besser. Frischer Saft ist schnell hergestellt und man kann sogar ganze Äpfel ohne Schnippelei ganz schnell zu Saft verarbeiten.

Gründe für die Saftpresse

Wer nicht unter Zeitdruck steht, sollte sich eher für eine Saftpresse entscheiden. Sie erhält mehr Vitamine und Nährstoffe. Zwei Nachteile: Das Saftpressen braucht mehr Zeit und das Gerät ist minimal teurer. Wer sich kreativ austoben möchte und auch einmal andere Zutaten (zum Beispiel Kräuter) zugeben möchte, ist mit einer Saftpresse besser bedient.

 

Das sind die Alternativen

Weniger bekannt, aber altbewährt ist der sogenannte Dampfentsafter. Das ist eine Topfkonstruktion, die aus vier Teilen besteht. Die Basis bildet der Untertopf, der mit Wasser gefüllt wird. Über ihn gibt es einen Auffangbehälter für den Saft, darüber wiederum befindet sich der Obstbehälter.

So funktioniert's 

Das Ganze wird mit einem Deckel verschlossen und ein Schlauch leitet den Saft aus dem Auffangbehälter in ein Gefäß. Diese Methode gilt als sehr schonende Entsaftung und ist besonders für große Mengen geeignet.

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