Fleischthermometer

Die besten Modelle

Rare, medium oder well done? Für das perfekte Steak und den saftigsten Braten ist die Temperaturkontrolle das A und O. Welche Fleischthermometer am besten geeignet sind und was du beim Kauf beachten solltest.

Fleischthermometer: Die besten Modelle
Mit einem Fleischthermometer überprüfst du ganz einfach die richtige Temperatur deines Fleisches, Foto: iStock/MelanieMaya
Inhalt
  1. Das beste Fleischthermometer: Modelle im Vergleich
  2. Welches Gerät brauche ich? Tipps für den Kauf
  3. Fleischthermometer: Die richtige Temperatur

Warum echte Kenner ein Fleischthermometer besitzen? Für das perfekte Steak oder den saftigsten Braten sind zwei Dinge ganz entscheidend: erstens die Fleischqualität und zweitens die Temperatur. Bei Letzterem wird dann noch zwischen der optimalen Gar- und Kerntemperatur unterschieden. Ob saftiges Premiumsteak von grasgefütterten Rindern, herrlich zarte Lammkeule oder empfindliches Geflügel – alle brauchen unterschiedlich viel Hitze. Ein vernünftiges Fleischthermometer überwacht konstant die optimale Temperatur und zeigt an, wann das Fleisch auf den Punkt gegart ist.

 

Das beste Fleischthermometer: Modelle im Vergleich

Digital und extrem genau oder analog und sehr robust – hier sind die beliebtesten Fleischthermometer bei Amazon im Vergleich. Welche Vor- und Nachteile die einzelnen Modelle haben, welches Fleischthermometer auch zum Grillen geeignet ist und für wen die einzelnen Geräte am besten geeignet sind.

ThermoPro TP-17 Fleischthermometer

Digital und extrem genau oder analog und sehr robust – hier sind die beliebtesten Fleischthermometer bei Amazon im Vergleich. Welche Vor- und Nachteile die einzelnen Modelle haben, welches Fleischthermometer auch zum Grillen geeignet ist und für wen die einzelnen Geräte am besten geeignet sind.

  • digitales Display
  • zwei getrennte Temperatursonden
  • Messbereich: bis 300 Grad Celsius
  • Timerfunktion
  • Garantie: kostenloser Ersatz der Sonden innerhalb von 2 Jahren

Der Bestseller bei Amazon: Das Fleischthermometer ThermoPro TP-17 kann zwei verschiedene Temperaturen gleichzeitig messen. Die Temperatursonden sind mit stahlummantelten Kabeln mit dem Basisgerät verbunden. Die Fühler können also die ganze Zeit im geschlossenen Ofen bleiben. Am Basisgerät, das gleichzeitig auch als Küchentimer funktioniert, kannst du dann die Zieltemperatur einstellen und, sobald das Fleisch die gewünschte Kerntemperatur erreicht hat, ertönt ein Alarm. Plus: Aufgrund des hohen Messbereichs kann das Gerät auch die reine Ofen- oder Grilltemperatur überwachen. 

WMF Scala Fleischthermometer

  • analoges Fleischthermometer
  • Messbereich: 10 bis 110 Grad Celsius
  • mit Temperaturskala für verschiedene Fleischarten

Ohne empfindliche Elektronik, ohne Kabel: Das günstige und robuste Fleischthermometer Scala von WMF eignet sich perfekt für Hobbyköche, die zwar die Garstufe ihres Bratens überwachen wollen, aber auf technische Finessen wie Alarmfunktion oder auf eine penible und engmaschige Temperaturkontrolle verzichten können. Die Sonde wird einfach in das Fleisch gestochen, das Thermometer bleibt die ganze Zeit im Ofen. Einzig das Ablesen der Temperatur ist weniger komfortabel als bei digitalen Geräten, die außerhalb des Ofens angebracht werden.

Chugod Fleischthermometer

  • digitales Display
  • zwei getrennte Temperatursonden
  • Messbereich: 1 bis 300 Grad Celsius
  • Bluetooth-Funktion und Smartphone-App

Ideal für Grillpartys: Das digitale Chugod Fleischthermometer kann zwei verschiedene Temperaturen gleichzeitig messen – zum Beispiel die Kerntemperatur und die Hitze des Ofens oder Grills. Die Kabel zwischen den beiden Temperaturfühlern und dem Basisgerät sind mit Stahl umflochten und können die gesamte Zeit der Hitze ausgesetzt bleiben. Und das Beste: Dank Bluetooth und Chugod-App kann die Temperatur und Timerfunktion bequem und mobil mit dem Smartphone überwacht werden. So bleibt mehr Zeit für deine Gäste.  

Die besten Fleischthermometer
ProduktPreisBewertungHändler
ThermoPro TP-1715,99€Sieger Preis/LeistungAmazon
WMF Scala10,90€Bestes SchnäppchenAmazon
Chugod36,99€Das Premium-ProduktAmazon
 

Welches Gerät brauche ich? Tipps für den Kauf

In erster Linie sind Fleischthermometer dafür konzipiert, die Kerntemperatur zu messen. So weißt du ziemlich genau, ob das Fleisch im Kern noch roh, genau richtig oder schon zu viel gegart ist. Für diese Funktion reicht in der Regel ein einfaches, analoges Gerät, das einfach in die Mitte des Garguts gesteckt wird.

Feinschmecker, die mit verschiedenen Garmethoden oder besonders hochwertigen Gourmetprodukten arbeiten, wollen und müssen die Temperaturen aber noch genauer und engmaschiger kontrollieren. Etwa beim sanften Niedrigtemperaturgaren, wo das Fleisch oder der Fisch bei 65 bis 80 Grad Celsius zubereitet wird. Oder beim Grillen, wo nicht nur die Kerntemperatur des Fleisches überwacht, sondern auch die teils starke Hitze im Kugelgrill optimal reguliert werden muss.

Dafür brauchst du einen besonders empfindlichen Temperaturfühler, der sowohl niedrige Temperaturen zuverlässig anzeigt, als auch hoher Hitze standhält. Im besten Fall besitzt das Gerät zwei Sensoren, mit denen du zwei unterschiedliche Temperaturen gleichzeitig messen kannst – also die Ofen- oder Grilltemperatur und die Kerntemperatur. 

Fleischthermometer: Die besten Modelle
Ob für Fleisch auf dem Grill oder aus dem Ofen - ein gutee Fleischthermometer zeigt dir die ideale Kerntemperatur an,  Foto: iStock/aengkiak
 

Fleischthermometer: Die richtige Temperatur

Ob Rind, Fisch oder Geflügel – für das perfekte Ergebnis sollten unterschiedliche Kerntemperaturen angepeilt werden. Grob unterteilt kann man sagen, dass bei etwa 55 bis 65 Grad Celsius das Fleisch noch rosa sein kann. Ab 68 Grad fängt das Innere bereits an durchzugaren und bei 70 Grad und darüber ist es so gut wie durch.

Bei Schweinefleisch sollten eigentlich nur die zarten Teile wie Filet oder Rücken leicht rosa gebraten werden. Bei Geflügel werden eher höhere Temperaturen angepeilt, die durchaus über 70 Grad Celsius liegen. Ein Sonderfall ist unter anderem die rosa gebratene Entenbrust, die bereits bei 58 bis 62 Grad fertig ist.

Beim berühmten Rindersteak wird dann noch zwischen rare, medium oder well done unterschieden. Noch fast roh – also rare – ist das Steak bei 42 bis 49 Grad, die Stufe medium rare erreicht es bei einer Kerntemperatur von 49 bis 50 Grad, medium bei 51 bis 55 Grad und durch – also well done – wird es bei über 60 Grad Kerntemperatur.

Tipp: Steaks brauchen viel Hitze von außen, damit sich möglichst rasch aromatische Röstaromen bilden. Und damit das Fleisch nicht verbrennt oder in den äußeren Schichten austrocknet, bis die optimale Kerntemperatur erreicht ist, sollte das Steak auch nie eiskalt auf den Rost oder in die Pfanne kommen, sondern immer bei Zimmertemperatur.

Bei Fisch solltest du besonders behutsam sein. Bei etwa 55 Grad Kerntemperatur ist der Fisch noch leicht glasig, also so, wie ihn die meisten Gourmets lieben und schätzen. Bei 60 Grad Kerntemperatur hat er schon seinen Zenit erreicht. Ideal wären dagegen etwa 58 Grad. Wie du siehst, kann die optimale Temperatur ziemlich knifflig sein. Ein gutes Fleischthermometer ist in diesen Fällen also durchaus sein Geld wert.  

Fleischthermometer: Noch ein Tipp

Wichtig: Auch wenn niedrige Temperaturen meist für besonders zartes Fleisch sorgen, Gesundheitsexperten raten grundsätzlich zu einer Kerntemperatur von 70 bis 72 Grad, damit eventuelle Keime abgetötet werden. Vor allem bei Geflügel oder Wild solltest du Vorsicht walten lassen. Umso wichtiger ist der Blick auf das Fleischthermometer.

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