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Fleischthermometer – die besten Modelle

Stephanie Meyer

Für das perfekte Steak ist die Temperaturkontrolle das A und O. Welche Fleischthermometer dafür am besten geeignet sind und worin sich digitale und analoge Modelle unterscheiden, liest du hier.

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Fleischthermometer: Die besten Modelle
Mit einem Fleischthermometer überprüfst du ganz einfach die richtige Temperatur deines Fleisches, Foto: iStock/MelanieMaya
Inhalt
  1. Die besten digitalen Fleischthermometer
  2. Altmodisch aber solide - die besten analogen Fleischthermometer
  3. Wie funktioniert das Fleischthermometer?
  4. Noch mehr Tipps für den Grill
  5. Digital oder analog? Welches Messgerät passt zu mir? Tipps für den Kauf
  6. Fleisch richtig garen – die richtige Temperatur finden
  7. Darum ist ein Fleischthermometer bei niedrigen Temperaturen so wichtig

Warum echte Fleischliebhaber ein Fleischthermometer besitzen? Für den saftigsten Braten sind zwei Dinge ganz entscheidend: erstens die Fleischqualität und zweitens die Temperatur. 

Ein vernünftiges Messgerät überwacht konstant die optimale Temperatur und zeigt an, wann das Fleisch auf den Punkt gegart ist. Wir zeigen dir die besten Fleischthermometer. Von Digital-, über Analog- bis hin zu Funkthermometer - alle Messgeräte punkten mit unterschiedlichen Funktionen. Welche dabei für dich und deine Kochvorhaben am besten geeignet sind, liest du in unserem Vergleich:

 

Die besten digitalen Fleischthermometer

Ein digitales Fleischthermometer unterscheidet sich im Aufbau nicht wesentlich zu einem analogen Thermometer. Beide Haushaltsgeräte verfügen über eine Sonde, die in den Braten oder das entsprechende Grillgut gesteckt wird sowie eine sogenannte Anzeigeneinheit.

Dieses digitale Display zeigt bei den vollelektronischen Messgeräten die Temperatur sehr genau an. Zu diesem - nicht von Profiköchen geschätzten Vorteil - gesellt sich allerdings ein kleiner Nachteil. Ab und an müssen bei diesen Temperaturanzeigern die Batterien gewechselt werden. Wir zeigen euch die beliebtesten digitalen Geräte zum Bestellen

Unser erster Liebling: Der ThermoPro TP-17 Fleischthermometer

Der Bestseller bei Amazon: Das Fleischthermometer ThermoPro TP-17 kann zwei verschiedene Temperaturen gleichzeitig messen. Die Temperatursonden sind mit stahlummantelten Kabeln mit dem Basisgerät verbunden. Die Fühler können also die ganze Zeit im geschlossenen Ofen bleiben. Am Basisgerät, das gleichzeitig auch als Küchentimer funktioniert, kannst du dann die Zieltemperatur einstellen und, sobald das Fleisch die gewünschte Kerntemperatur erreicht hat, ertönt ein Alarm. Plus: Aufgrund des hohen Messbereichs kann das Gerät auch die reine Ofen- oder Grilltemperatur überwachen. 

  • Digitales Display
  • Zwei getrennte Temperatursonden
  • Messbereich: bis 300 Grad Celsius
  • Timerfunktion
  • Garantie: kostenloser Ersatz der Sonden innerhalb von 2 Jahren

Unser zweiter Liebling - Das Grillthermometer Bluetooth

Ideal für Grillpartys: Mit dem Grillthermometer von Inkbird kannst du auch von unterwegs aus die Kerntemperatur prüfen. Es ist spritzwasser geschützt und magnetisch - ein sehr praktisches Gerät also!

Die Kunden sind begeistert. Einer von ihnen schreibt: "Die eigentliche Funktion ist sehr gut. Die Anbindung an das heimische WLAN recht einfach. Die Einstellungen in der App für Zeit und Temperatur sind selbsterklärend und funktionieren sehr gut.
Durch das WLAN konnte ich mich ohne Probleme frei bewegen und durch ein VPN sogar beim Einkauf die Temperatur überwachen
."

  • digitales Display
  • Magnetisch
  • Drahtlose Verbindung
  • Bluetooth-Funktion und Smartphone-App
  • Alarmfunktion

Unser dritter Favorit - Digitales Grill- und Bratenthermometer von Inkbird

Du möchtest während des Garprozesses nicht die ganze Zeit über direkt neben dem Ofen stehen? Dann ist dieses Bratenthermometer von Inkbird vielleicht der richtige Haushaltshelfer. Dank der Timer- und Bluetoothfunktion ertönt auf deinem Smartphone ein Alarm, wenn die programmierte Temperatur ereicht wurde. Bereite in der Zwischenzeit weitere Speisen vor oder unterhalte dich mit Freunden, denn du kannst dich darauf verlassen, dass dein Fleisch mit der perfekten Temperatur gegart wird.

Und die Kunden lieben dieses Gerät und loben die Laufzeit und schätzen die Möglichkeit der Bluetoothfunktion:"Ich habe das Thermometer nun schon mehrmals im Einsatz und bin begeistert! Im ersten hardcore-Einsatz mit 50 kg Pulled Pork über 20 Std. hat sich das Thermometer hervorragend geschlagen. Der Akku hat super durchgehalten. Die jeweils eingestellten Alarme haben funktioniert. Verbindungsabbrüche zwischen App und Gerät gab es keine."

  • Alarm- und Bluetoothfunktion
  • Timer-Modus
  • Vier Messfühler aus Edelstahl
  • Aufladbar (USB-Kabel)
  • LED-Bildschirm

 

Altmodisch aber solide - die besten analogen Fleischthermometer

Unser Favorit - Das WMF Scala Fleischthermometer

Ohne empfindliche Elektronik, ohne Kabel: Das günstige und robuste Fleischthermometer Scala von WMF eignet sich perfekt für Hobbyköche, die zwar die Garstufe ihres Bratens überwachen wollen, aber auf technische Finessen wie Alarmfunktion oder auf eine engmaschige Temperaturkontrolle verzichten können. Die Sonde wird einfach in das Fleisch gestochen, das Thermometer bleibt die ganze Zeit im Ofen. Einzig das Ablesen der Temperatur ist weniger komfortabel als bei digitalen Geräten, die außerhalb des Ofens angebracht werden.

  • Analoges, robustes und feuerfestes Fleischthermometer
  • Messbereich: 10 bis 110 Grad Celsius
  • Mit Temperaturskala für verschiedene Fleischarten

Bratenthermometer aus Edelstahl 

Ob für Rind, Schwein, Geflügel oder Wild - dieses analoge Messgerät ist sofort einsatzbereit und funktioniert ganz ohne Batterien. Die analoge Anzeige zeigt gradgenau die Kernwärme deines Fleischgerichtes and und gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Fleischsorten.

  • Material: Edelstahl
  • Zehn Zentimeter lange Bratennadel
  • Messbereich: bis 120 °C 
 

Wie funktioniert das Fleischthermometer?

Weder im Ofen noch auf dem Grill können wir die exakte Temperatur unseres Bratens bestimmen. Daher verwenden Fleischliebhaber ein Thermometer, um die Kerntemperatur im Inneren ihres Grillgutes zu bestimmen. Mit Hilfe des sogenannten Dornes, oder den Fühlern (manche Messgeräte bieten sogar zwei davon an) zeigt das Gerät an, wie hoch die Wärme im Inneren, im Mittelpunkt des Fleisches tatsächlich ist.

Über das digitale oder das analoge Display lesen wir dann die Temperatur ab. Ohne das Fleisch anschneiden zu müssen, bestimmen wir darüber die exakte Temperatur im Inneren. So weißt du ziemlich genau, ob das Fleisch im Kern noch roh, genau richtig oder schon zu viel gegart ist.

 

Noch mehr Tipps für den Grill

Neben einem Fleischthermometer finden sich bei uns viele weitere Zubehörideen rund ums Grillen >>

Grillzubehör | Grillkorb | Grillthermometer | Plancha | Räucherofen | Räucherschrank | Anzündkamin | Räuchertonne | Tischräucherofen |

 

Digital oder analog? Welches Messgerät passt zu mir? Tipps für den Kauf

Um die Kerntemperatur zu messen reicht in der Regel ein einfaches, analoges Gerät, das einfach in die Mitte des Garguts gesteckt wird, für Einsteiger aus. Digitale Thermometer bieten darüber hinaus noch weitere praktische Funktionen, die wir dir hier im Einzelnen auflisten: 

Das analoge Fleischthermometer

Ein klassisches, analoges Bratenmessgerät besteht aus einem spitz zulaufenden Dorn und einer meist runden Temperturanzeige. Zusammen mit deinem Braten kommen sie in den Backofen und du liest die Kerntemperur direkt am Anzeiger ab. Für den Überblick haben wir dir alle Eigenschaften dieses Haushaltshelfers noch mal aufgelistet:

  • Es ist feuerfest und robust (einmal gekauft ist es ein langlebiger Helfer in deiner Küche)
  • In der Anschaffung ist es wesentlich günstiger als ein digitales Thermometer
  • Allerdings ist die Temperturanzeige nicht immer ganz eindeutig – Abweichungen um ein bis zwei Grad Celsius sind gegeben
  • Um die Fleischwärme zu prüfen, musst du aber in der Küche bleiben 

Das digitale Messgerät – mit Kabel oder mit Funk

Du bist ein BBQ-Fan und möchtest die Temperaturen deines Grillgutes noch genauer und engmaschiger kontrollieren? Gerade beim Grillen muss oftmals nicht nur die Kerntemperatur des Fleisches überwacht werden, sondern auch die teils starke Hitze im Kugelgrill optimal reguliert werden.

Dafür brauchst du einen besonders empfindlichen Temperaturfühler, der sowohl niedrige Temperaturen zuverlässig anzeigt, als auch hoher Hitze standhält. Im besten Fall besitzt das Gerät zwei Sensoren, mit denen du zwei unterschiedliche Temperaturen gleichzeitig messen kannst – also die Ofen- oder Grilltemperatur und die Kerntemperatur – eben ein digitales Thermometer. Über welche Eigenschaften dieses Messgerät verfügt, haben wir hier für dich aufgelistet:

  • Diese Helfer verfügen über eine lange feuerfeste Nadel, die in der Regel über ein Kabel mit der digitalen Temperaturanzeige verbunden ist oder kommunizieren per Funk mit dem Anzeiger
  • Im Vergleich zu ihrem analogen Pendant sind sie meist teurer in der Anschaffung und oft auch etwas empfindlicher
  • Allerdings messen sie die Kernwärme des Fleisches sehr präzise bis auf Nachkommastellen und punkten mit Extra-Funktionen wie einem Timer oder einer Weckfunktion
  • Einige Modelle übertragen ihre Messdaten via Bluethooth und du überwachst die Temperatur bequem über einer App - wie beispielsweise bei dem BFOUR Grillthermometer

Fleischthermometer: Die besten Modelle
Ob für Fleisch auf dem Grill oder aus dem Ofen - ein gutes Fleischthermometer zeigt dir die ideale Kerntemperatur an,  Foto: iStock/aengkiak

Du suchst noch nach einem robusten Bräter, in dem du dein Fleisch behutsam im Ofen garen lassen kannst? Eine Übersicht über robuste Modelle findest du hier:

 

Fleisch richtig garen – die richtige Temperatur finden

Ob Rind, Fisch oder Geflügel – für das perfekte Ergebnis sollten unterschiedliche Kerntemperaturen angepeilt werden. Grob unterteilt kann man sagen, dass bei etwa 55 bis 65 Grad Celsius das Fleisch noch rosa sein kann. Ab 68 Grad fängt das Innere bereits an durchzugaren und bei 70 Grad und darüber ist es so gut wie durch. Doch je nach Fleischsorte sind die Temperaturen unterschiedlich zu betrachten und wir zeigen, welche Gradzahlen im Einzelfall zu wählen sind:

Das Schweinefleisch

Generell sollten bei Schweinefleisch nur die zarten Teile wie Filet oder Rücken leicht rosa gebraten werden - das bedeutet, dass die Temperatur zwischen 65 und 70 Grad Celsius betragen sollte. Pulled Pork ist bei 95 Grad durchgebraten und Hackfleisch bei 75 Grad Celsius. 

Geflügel

Bei Geflügel werden eher höhere Temperaturen angepeilt, die durchaus über 70 Grad Celsius liegen. Ein Hähnchen ist bei 80-85 Grad Celsius durchgebraten, ebenso Pute oder Poulet. Ein Sonderfall ist unter anderem die rosa gebratene Entenbrust, die bereits bei 58 bis 62 Grad fertig ist.

Rindfleisch

Beim Rindersteak wird zwischen rare, medium oder well done unterschieden. Noch fast roh – also rare – ist das Steak bei 42 bis 49 Grad, die Stufe medium rare erreicht es bei einer Kerntemperatur von 49 bis 50 Grad, medium bei 51 bis 55 Grad und durch – also well done – wird es bei über 60 Grad Kerntemperatur.

Tipp: Steaks brauchen viel Hitze von außen, damit sich möglichst rasch aromatische Röstaromen bilden. Und damit das Fleisch nicht verbrennt oder in den äußeren Schichten austrocknet, bis die optimale Kerntemperatur erreicht ist, sollte das Steak auch nie eiskalt auf den Rost oder in die Pfanne kommen, sondern immer bei Zimmertemperatur.

Fisch

Bei Fisch solltest du behutsam sein. Bei etwa 55 Grad Kerntemperatur ist der Fisch noch leicht glasig, also so, wie ihn die meisten Gourmets lieben und schätzen. Bei 60 Grad Kerntemperatur hat er schon seinen Zenit erreicht. Ideal wären dagegen etwa 58 Grad. Wie du siehst, kann die optimale Temperatur ziemlich knifflig sein. Ein gutes Fleischthermometer ist in diesen Fällen also durchaus sein Geld wert.  

Du bist auf der Suche nach einem geeigneten Kugelgrill für die kommende BBQ-Saison? Dann findest du vielleicht hier dein Lieblingsmodell

 

Darum ist ein Fleischthermometer bei niedrigen Temperaturen so wichtig

Auch wenn niedrige Temperaturen meist für besonders zartes Fleischgerichte, Gesundheitsexperten raten -unabhänig von deinem Grillgut– grundsätzlich zu einer Kerntemperatur von 70 bis 72 Grad, damit eventuelle Keime abgetötet werden. Vor allem bei Geflügel oder Wild solltest du Vorsicht walten lassen. Umso wichtiger ist der Blick auf das Fleischthermometer.

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