Saftiges Osterlamm backen – das einfache Grundrezept
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Wir verfeinern unser klassisches Osterlamm-Rezept mit gemahlenen Nüssen im Rührteig. Dadurch bekommt es mehr Geschmack und eine noch saftigere Konsistenz. Damit dein Lamm schön aus der Form kommt, geben wir Tipps zum Herauslösen und verraten, wie du die Teigmenge des Originals auch auf kleinere Backformen umrechnen kannst.
Zutaten
150 g weiche Butter
1 Prise Salz
2 Pck. Vanillezucker
150 g Zucker
4 Eier (Gr. M)
150 g Mehl
150 g Speisestärke
150 g gemahlene Haselnüsse
3 TL Backpulver
ca. 5 EL Milch
Puderzucker zum Bestäuben
1 Osterlamm-Backform (ca. 1,75 l Füllvolumen)
Zubereitung
Backform fetten, mit Mehl ausstreuen und zusammensetzen. Butter, Salz, Vanillezucker und Zucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig aufschlagen. Eier einzeln unterrühren, dabei jedes Ei etwa 2 Minuten lang schlagen.
Mehl, Stärke, Haselnüsse und Backpulver mischen und löffelweise abwechselnd mit der Milch unterrühren.
Rührteig in die Form füllen. Auf einem Backblech im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/Umluft: 150 °C) ca. 50 Minuten backen.
Osterlamm aus dem Ofen nehmen und in der Form, am besten auf einem Kuchengitter, mindestens 60 Minuten abkühlen lassen. Verschlüsse vorsichtig öffnen und das Gebäck herauslösen. Den Boden mit einem großen Messer begradigen, Osterlamm aufrecht stehend vollständig auskühlen lassen und anschließend nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.
Nährwerte
Pro Stück
- 260 kcal
- 4 g Eiweiß
- 15 g Fett
- 27 g Kohlenhydrate
Osterlamm-Teig für andere Backformgrößen
Das Rezept für unser saftiges Osterlamm ist für eine Backform mit einem Volumen von 1,75 l ausgelegt. Wenn du zu Hause eine größere oder kleinere Osterlamm-Form hast, kannst du aber auch dafür das Rezept verwenden und die Zutatenmengen entsprechend der folgenden Umrechnungstabelle vergrößern oder verkleinern.
Backform (Volumen) | Zutatenmenge in % vom Original | Beispiel: 200 g Mehl | Beispiel: 3 Eier* |
|---|---|---|---|
0,7 l | 40 | 80 g | 1–1,5 Eier |
0,9 l | 51 | 102 g | ca. 1,5 Eier |
1,0 l | 57 | 114 g | ca. 1,7 Eier |
1,2 l | 69 | 138 g | ca. 2 Eier |
1,75 l (Original) | 100 | 200 g | 3 Eier |
*Ein Ei (Gr. M) wiegt ca. 50–55 g. Für exaktes Arbeiten Ei verquirlen und anteilig abwiegen.
So rechnest du selbst um
Formgröße ÷ 1,75 = Umrechnungsfaktor
Beispiel für 1,0 l: 1,0 ÷ 1,75 = 0,57 → alle Zutaten mit 0,57 multiplizieren.
Backzeit anpassen nicht vergessen
Je kleiner die Form, desto kürzer die Backzeit:
0,7 l → ca. 15–25 % kürzer
0,9–1,0 l → ca. 10–15 % kürzer
1,2 l → ca. 5–10 % kürzer
Immer die Stäbchenprobe machen – sie ist zuverlässiger als jede Zeitangabe.
Tipps für ein besonders saftiges Osterlamm
Am besten schmeckt das Osterlamm aus Rührteig, wenn es richtig saftig ist. Darum backen wir es mit reichlich Eiern sowie gemahlenen Haselnüssen und lassen es nicht zu lange im Ofen. Noch saftiger gelingt nur unser Rezept für Eierlikör-Osterlamm.
Die beste Backform
Eine gute Backform ist das A und O, wenn du ein Osterlamm backen möchtest. Für unser Rezept sollte die Füllmenge ca. 1,75 l betragen. Wir empfehlen eine Form aus Metall, da sie im Gegensatz zu Silikon mehr Stabilität hat und die Wärme besser leitet.
So wird das Gebäck schneller und gleichmäßig durchgebacken. Die Antihaftbeschichtung sorgt dafür, dass du das Osterlamm nach dem Backen unversehrt aus der Form lösen kannst, ohne dass Teig an der Form kleben bleibt.
Noch mehr Osterlamm-Backformen findest du hier >>
So kannst du dein Osterlamm hübsch verzieren
Bei der Dekoration fürs Osterlamm hast du die Wahl: Soll es ein weißes Fell haben, gefällt dir ein schlichtes Braun oder darf es das schwarze Schaf für deine Familie sein? So wird's gemacht:
Weißes Fell: Verziere dein gebackenes Lamm mit reichlich Puderzucker, Zuckerguss oder geschmolzener weißer Schokolade.
Braunes Fell: Überziehe das Osterlamm mit geschmolzener Vollmilchkuvertüre.
Schwarzes Fell: Mit geschmolzener Bitterschokolade sorgst du für einen dunkles Fellkleid.
Mein Extra-Tipp für den perfekten Fell-Look
Wer dem Osterlamm ein Fell mit Struktur verpassen möchte, kann mit einem Spritzbeutel Schlagsahne oder Frischkäse-Frosting in Tupfen auftragen. Alternativ das Lamm mit Zuckerguss, geschmolzener Kuvertüre, erwärmtem Honig oder Aprikosenkonfitüre bestreichen und mit Schokoladenstreuseln oder Kokosraspel bestreuen.
Bis wohin soll ich die Backform mit Teig füllen?
Mach die Backform für dein Osterlamm nicht randvoll, sondern befüll sie nur zu zwei Drittel. So hat der Teig noch Platz, um in der Form aufzugehen, und läuft nicht so leicht über. Zum Schutz für deinen Backofen kannst du den Ofenboden im Zweifelsfall mit einer Dauerbackfolie wie hier von Sallys auslegen. Übergelaufene Teigreste kannst du davon ganz einfach von der beschichteten Folie ablösen.
Wie bekomme ich das Osterlamm aus der Form?
Bei einer großen Backform von 1,75 l wie in unserem Rezept solltest du das Osterlamm nach Ende der Backzeit mindestens 60 Minuten in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und es erst dann vorsichtig herauslösen. Bei kleineren Formen reichen 30-40 Minuten. Damit du das Osterlamm unbeschadet aus der Backform nehmen kannst, diese vor dem Befüllen bis in den kleinsten Winkel gründlich fetten und mit Mehl ausstreuen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, verwendet Semmelbrösel statt Mehl.
Und wenn doch mal etwas hängen bleibt? Dann kannst du größere Kuchenstücke mit Zuckerguss wieder "ankleben" und das Osterlamm anschließend großzügig mit Puderzucker bestäuben.
Wie schneide ich das Osterlamm richtig?
Am besten setzt du beim Anschneiden deines gebackenen Osterlamms in der Mitte an. Das hat den Vorteil, dass du die Lücke zu beiden Seiten schließen kannst, indem du das vordere und hintere Stück wieder zusammenschiebst. So haben die Schnittflächen weniger Luftkontakt und dein Osterlamm bleibt länger saftig.
Wie lange ist ein selbst gebackenes Osterlamm haltbar?
Wenn das Osterlamm trocken, kühl und gut abgedeckt gelagert wird, ist es 2–3 Tage haltbar. Osterlämmer aus Rührteig kannst du für längere Haltbarkeit auch prima einfrieren.
Warum wird zu Ostern ein Osterlamm gebacken?
Ursprünglich geht das Osterlamm auf das sogenannte "Paschalamm" zurück, das im Judentum zum Pessachfest geopfert wurde. Im Christentum steht das Lamm sinnbildlich für Jesus Christus, der als das "Lamm Gottes" gilt und mit seinem Tod und der Auferstehung zu Ostern die Sünden der Welt auf sich genommen hat.
Das gebackene Osterlamm ist ein Symbol für Reinheit, Unschuld und das neue Leben. Es ersetzt in vielen christlich geprägten Haushalten das ursprüngliche Opfertier und ist in vielen Regionen fester Bestandteil der österlichen Festtafel.















