Statt Matcha – darum ist Hojicha-Tee das neue Trendgetränk
Hojicha-Tee ist der würzige große Bruder von Matcha und wärmt uns in der kalten Jahreszeit als nussig-süße Latte-Kreation. Wo du das Trend-Pulver kaufen kannst, erfährst du hier.
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Der Hype um Matcha ist noch ungebrochen, da gibt es schon einen neuen Stern am Grüntee-Himmel: Hojicha. Der Name sieht ein bisschen südamerikanisch aus, aber der Tee stammt ebenfalls aus Japan und ist eng verwandt mit dem Matcha. Das war es aber auch schon so ziemlich mit den Gemeinsamkeiten.
Hojicha versus Matcha – das sind die Unterschiede
Beide Teesorten werden aus ein und derselben Pflanze hergestellt, aber aus unterschiedlichen Teilen. Für Matcha nimmt man nur die Blätter, für Hojicha auch die Stiele. Vor allem aber dürfen in Matcha nur beschattete Blätter. Die bleiben Grün, geben dem Tee die intensive Farbe und strotzen nur so vor Antioxidantien im Chlorophyll.
Hojicha ist weniger vornehm. Die Blätter werden vor der Ente nicht abgedeckt und dunkeln entsprechend ein. Der größte Unterschied ist das Herstellungsverfahren: Hojicha-Tee wird geröstet statt bloß gedämpft. Dadurch bekommt Hojicha eine rötlich-braune Farbe und ein mehr oder weniger intensives Röstaroma.
Morgens Matcha, abends Hojicha!
Hojicha ist nicht so ein Sensibelchen und weniger aufwändig herzustellen. Dadurch ist Hojicha-Tee eine günstige Alternative zu Matcha. Das ist vor dem Hintergrund geradezu irrwitziger Preise für alles mit Matcha drin ein echter Marktvorteil.
Durch die Röstung überm offenen Feuer gehen viele Bitterstoffe verloren. Das macht Hojicha milder und süßlicher im Geschmack. Wenn dich bei Matcha das „grasige“ und herbe Aroma stört, darfst du dich mit Hojicha über eine malzige Nuss-Note freuen.

Neben den Bitterstoffen verbrennt auch ein Großteil des Koffeins bei der Herstellung. Deshalb ist Hojicha nicht so aufputschend wie Matcha oder andere Grüntees. Du kannst ihn also auch gemeinsam mit deinen Kids vor dem Schlafengehen trinken.
Matcha ist zwar nährstoffreicher als der Rösttee, aber dafür nicht immer so gut verträglich. Hojicha ist besser bekömmlich. Du kannst ihn auch dann genießen, wenn dir grüner Tee normalerweise auf den Magen schlägt.
Hojicha-Latte – das richtige Pulver für vollen Genuss
Hojicha und Matcha werden sehr ähnlich zubereitet. Entscheidest du dich für die geröstete Grüntee-Variante musst du also nicht auf das meditative Ritual verzichten und kannst auch dein bestehendes Matcha-Geschirr weiterverwenden.
Für Hojicha-Latte nimmst du am besten Hojicha-Pulver. Das kann ein bisschen teurer sein als der klassische lose Hojicha-Tee, ist aber immer noch preiswerter als das noch feiner gemahlene Matcha-Pulver.
Damit ein cremiger Schaum entsteht, schlägst du das Hojicha-Pulver mit heißem Wasser auf. Dabei hilft dir der Chase, ein klassischer Bambusbesen, den du von der die Matcha-Zubereitung kennst.
Wichtig ist, dass das Wasser nicht kocht, sondern maximal 80 Grad heiß ist. Hier kann sich ein Wasserkocher mit einstellbarer Temperatur wie mein Testliebling von Smeg bezahlt machen.
Verfeinert wird die Hojicha-Latte anschließend mit aufgeschäumter Milch oder deinem liebsten Pflanzendrink. Zu dem nussigen Aroma passt ein Zimt-Zucker-Topping perfekt!
Auch lecker: Iced Hojicha
Noch schneller und einfacher ist die Zubereitung von Hojicha-Tee. Den brühst du ebenfalls mit heißem Wasser auf, musst die losen Teeblätter dafür aber nicht extra aufschlagen wie das Pulver. Abgekühlt wird daraus mit Eiswürfeln ein erfrischender Iced Hojicha. Mein Tipp: Etwas Vanillekaramellsirup dazugeben!
Während Matcha am besten mit fruchtig-sauren Kombipartnern harmoniert (Hallo, Strawberry Matcha Latte!), schmeckt der geröstete Hojicha besser zu warmen, erdigen Komponenten wie Kakao, Karamell, Zimt oder Vanille. Probier ihn auch mal in Desserts mit Datteln, Banane, Schokolade oder schwarzem Sesam. Köstlich!













