Sprossenglas - Sprossen ziehen leicht gemacht mit unseren Favoriten

Mit dem richtigen Sprossenglas funktioniert Sprossen ziehen ganz einfach. Wir zeigen dir unsere Favoriten und geben Tipps für den Umgang mit deinen Keimlingen. 

Ein Teller Sprossen auf einer Tischdecke
Mit dem richtigen Sprossenglas ziehen wir unsere Keimlinge ganz fix! , Foto: iStock/bhofack2
Inhalt
  1. Unser Favorit: Keimgerät von Green SEED
  2. Sprossenglas gesucht - drei Lieblinge im Überblick
  3. Wie funktionieren Sprossengläser?
  4. Wie zieht man Sprossen im Glas?
  5. Was kann ins Keimglas?
  6. Warum sind Sprossen so gefährlich?

Frische, knackige Sprossen sind wertvolle Energielieferanten für pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe und Mineralien - die perfekten Nährstoffe für den Alltag. 

Selbst Sprossen ziehen funktioniert ganz einfach und kostet wenig Zeit - die perfekte Voraussetzung also, uns einmal nach Sprossengläsern umzuschauen, welche den Anbau von Alfalfa, Mungobohnen, Radieschen & Co. noch unkomplizierter machen. 

 

Unser Favorit: Keimgerät von Green SEED

 

Sprossenglas gesucht - drei Lieblinge im Überblick

Wir zeigen dir unsere Favoriten und verraten, wie du Sprossen ganz leicht zu Hause ziehen kannst. 

Perfekt für Einsteiger: Sprossenglas-Set mit Auffangschale

Mit diesem Set erhältst du das perfekte Keimgerät für den Einstieg! Enthalten sind zwei Gläser mit Edelstahl-Deckel, Ständer, eine Auffangschale und zwei sehr verlässliche Siebe. Das Sprossengerät von LeafImpact eignet sich für die verschiedensten Saaten: Kresse, Mungobohnen, Linsen, Kichererbsen oder Luzerne - von nun an ziehst du alles selbst! 

Der Klassiker für Kresse & Co.: Sprossenglas von Gefu 

Gefu ist ein wahrer Klassiker unter den Firmen für verlässliche Küchenprodukte und liefert uns mit dem Sprossenglas "Bivita" das perfekte Modell für Kresse! Kressezucht ohne Erde funktioniert mit diesem Keimglas beinah wie von Zauberhand: Ein integriertes Belüftungssystem sorgt für die ideale Luftzirkulation, hochwertiges Borosilikatglas für die idealen Lichtverhältnisse. Klingt ein wenig nach Mini-Gewächshaus - und das ist es auch. 

Der Redaktionsliebling: Keimglas mit Abtropfgestell

Unser Redaktionsfavorit von Green SEED eignet sich sowohl für das Ziehen von Sprossen, als auch für Kresse - die perfekte Kombination! Ein hochwertiges Abtropfgestell schützt verlässlich vor Staunässe und sorgt dafür, dass unsere Saat nicht schimmelt oder gar keine mit Krankheitserregern durchzogen ist - in luftfeuchten Umgebungen schließlich keine Seltenheit. 

 

Wie funktionieren Sprossengläser?

Sprossengläser, auch Keimgläser oder Sprossengerät genannt, haben einen entscheidenden Vorteil: Durch ihre angeschrägte Haltung fließt das überflüssige Wasser optimal ab - es entsteht keine Staunässe

Zur Fäule kann es beim Sprossen ziehen schnell kommen, da Bakterien warm-feuchte Umgebung lieben und sich hier besonders gerne niederlassen.

Weiter sorgen nicht gequollene Samen oder leere Samenschalen schnell für Schimmel, wenn sie zu spät aussortiert werden und zu lange in der feuchten Umgebung verweilen. 

 

Wie zieht man Sprossen im Glas?

Sprossen ziehen funktioniert mit unserer Anleitung ganz simpel. Fülle einen Esslöffel der Samen deiner Wahl in ein Sieb und spüle sie gründlich ab. Fülle die Keimen anschließend in das Sprossenglas und bedecke sie mit der doppelten Menge an Wasser.

Die Keimlinge ordentlich einweichen lassen

Nun heißt es Einweichen lassen: Eine Stunde oder auch mal acht - die genaue Zeitangabe für deinen Keimling findest du auf der Packung deiner jeweiligen Sprossenmischung. 

Spezielles Keimglas oder nicht - überprüfe die Saat anschließend auf nicht gekeimte Samen oder leere Samenschalen und sortiere diese sorgfältig aus. 

Spülen, spülen, spülen lautet die Devise 

Fülle deine Saat anschließend wieder in das Keimglas, spüle es mit Wasser aus, schwenke ordentlich und stelle es zum Abfließen auf einen schrägen Teller - oder in die Halterung, welche bei vielen Keimgeräten bereits mitgeliefert wird. 

Wiederhole diesen Vorgang etwa zwei- bis drei Mal am Tag. 

Unser Tipp: Unbedingt ein Keimglas mit Halterung besorgen. So sammelt sich keine Staunässe. 

Fix auf den Teller mit dem Keimling ...

Je nach Sprossenmischung dauert es etwa vier bis fünf Tage, bis du deine ersten Sprossen geniessen kannst - im Kühlschrank halten sich deine geernteten Sprossen etwa ein bis zwei Tage frisch. Länger sollte mit dem Verzehr nicht gewartet werden. 

 

Was kann ins Keimglas?

Die Klassiker sind Alfalfa, Radieschen, Mungobohnen, Linsen oder Kichererbsen. Doch auch Senfsaat, Bockshornklee oder Rucola dürfen ins Sprossenglas. Mit dem richtigen Modell, wie etwa das Sprossengerät von Gefu, kann die klassische Kresse ebenfalls im Glas gezüchtet werden. 

Am besten eignet sich Bio-Saat, wie etwa von Sonnentor. 

 

Warum sind Sprossen so gefährlich?

Das Ziehen von Sprossen kann einige Gefahren mit sich bringen. Folgende Dinge gilt es daher zu beachten: 

  • Bakterien und Krankheitskeime fühlen sich in feucht-warmen Umgebungen besonders wohl - so auch in einem Sprossenglas. Daher ist es wichtig, das Keimglas mindestens zweimal am Tag mit frischem Wasser durchzuspülen. Staunässe gilt es ebenfalls zu verhindern. Stelle daher immer sicher, dass das Wasser gut ablaufen kann und platziere das Glas angeschrägt auf einem Teller, sofern du dich nicht für ein Set mit spezieller Halterung entscheidest. 
  • Wie bei Pflanzen gilt auch hier: Ein weißer Flaum ist nicht gleich Schimmel. Hier kann es sich auch um die Faserwurzeln handeln - bist du dir unsicher und riecht es modrig, starte das Ziehen zur Sicherheit erneut. 
  • Ältere Menschen, Kinder, Stillende und Schwangere sollten aufgrund ihres schwachen Immunsystems auf die Sprossen verzichten. 
  • Generell sollten die Sprossen nicht roh gegessen und vor dem Verzehr blanchiert werden. Koche die Sprossen dafür einmal bei 100 Grad ab, gebe sie anschließend in ein Sieb und spüle sie mit kaltem Wasser ab. Erst danach sind sie als das perfekte Topping für deinen Salat oder die Stulle zum Abendbrot bereit. 
  • Im Kühlschrank aufbewahrt, hält sich deine Ernte ein bis zwei Tage frisch - länger solltest du mit dem Verzehr nicht warten. 

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