Bärlauchsuppe – einfaches 25-Minuten-Rezept

Cremige Bärlauchsuppe mit Mandelblättchen-Topping
Die cremige Bärlauchsuppe macht sich wunderbar als feine Vorspeise fürs Frühlingsmenü. Foto: LECKER @ Bauer Media Group
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Neben der einfachen Zubereitung und dem unverwechselbaren Geschmack überzeugt die sahnige Bärlauchsuppe vor allem durch ihre Cremigkeit. Das beste Rezept zum Glücklichlöffeln.

Das ist die vielleicht schnellste, unkomplizierteste und trotzdem raffinierteste Frühlingssuppe: Unsere cremige Bärlauchsuppe! Sie punktet mit wenigen Zutaten, ist blitzschnell zubereitet und bringt frischen Wind auf deinen Tisch. Ob als Vorspeise fürs Familienessen oder als unkompliziertes Comfort Food am Abend – diese Suppe passt immer.

  • Zubereitungszeit:
    25 Min.
  • Niveau:
    ganz einfach
VegetarischLowcarb

Zutaten

Personen

1 Bund (à ca. 70 g) Bärlauch

2 Zwiebeln

3 EL Butter

3 EL Mehl

800 ml Gemüsebrühe

100 ml trockener Weißwein

Salz

Pfeffer

geriebene Muskatnuss

150 ml Schlagsahne

75 g Crème fraîche

Zubereitung

1

Bärlauch waschen, trocken tupfen und bis auf 3-4 Blätter, grob hacken. Rest für das Topping in feine Streifen schneiden. Zwiebeln schälen und würfeln.

2

Butter in einem Topf schmelzen, Zwiebeln darin dünsten. Hälfte des gehackten Bärlauchs und Mehl hinzufügen und kurz mit andünsten. Erst mit Weißwein ablöschen, dann Brühe angießen, aufkochen und zugedeckt ca. 10 Minuten köcheln. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Extra-Tipp: Wer auf Weißwein verzichten möchte, ersetzt ihn durch die gleiche Menge Brühe und schmeckt die Bärlauchsuppe zum Schluss mit einem Spritzer Zitronensaft ab.

3

Restlichen gehackten Bärlauch in die Suppe geben und kurz aufkochen, aber nicht mehr lange kochen, sonst verliert die Suppe die grüne Farbe und auch das Bärlaucharoma. Suppe mit dem Pürierstab schaumig pürieren und durch ein Sieb gießen.

4

Sahne unterrühren, Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Crème fraîche und in Streifen geschnittenem Bärlauch anrichten.

Nährwerte

Pro Person

  • 416 kcal
  • 4 g Eiweiß
  • 36 g Fett
  • 15 g Kohlenhydrate

So gelingt die Bärlauchsuppe perfekt cremig!

Neben dem Geschmack ist die richtige Textur der Bärlauchsuppe entscheidend - aber auch eine Geschmacksfrage. Bei diesem Rezept ist die Suppe nach dem Pürieren und dem Unterrühren von Sahne so dickflüssig, dass sie den Löffel sanft umhüllt, aber gleichzeitig noch angenehm fließt – also weder zu fest noch zu dünn ist.

Ist dir die Suppe zu dünn, kannst du einfach etwas mit kaltem Wasser angerührtes Mehl einrühren und die Suppe erneut aufkochen.

Erscheint dir die Bärlauchsuppe zu dick, füge einfach etwas mehr Gemüsebrühe, Sahne oder Milch hinzu und koche die Suppe noch einmal auf.

Bärlauchsuppe in leckeren Varianten

Für die richtige Bindung kochen wir die Bärlauchsuppe auf Basis einer Mehlschwitze. Alternativ kannst du sie mit Kartoffeln zubereiten, dann sorgt die darin enthaltene Stärke dafür, dass das Süppchen gebunden wird. Die Zubereitung zeigen wir in unserem Rezept für Bärlauch-Kartoffel-Suppe. Weitere köstliche Ideen:

Die besten Küchenhelfer für cremige Suppen

Am allerbesten schmeckt Bärlauchsuppe, wenn sie richtig cremig ist. Das gelingt am einfachsten mit einem leistungsstarken Stab- oder Standmixer.

Was kann man zu Bärlauchsuppe essen?

Ganz klassisch passt zur cremig-würzigen Bärlauchsuppe frisch gebackenes Brot wie Baguette oder Sauerteigbrot. Beides kannst du nach Belieben mit Butter bestreichen und zur Suppe genießen. Wer es knusprig mag oder Gäste überraschen möchte, serviert Blätterteigstangen oder Käseplätzchen dazu.

Die besten Toppings für Bärlauchsuppe

Cremige Suppen freuen sich, wenn sie mit Suppen-Toppings verfeinert werden, die eine weitere Textur hinzufügen. Selbst gemachte Croûtons oder goldbraun geröstete Mandelblättchen gehen natürlich immer, aber auch unsere selbst gebackenen Bärlauch-Blümchen, kross gebratener Speck, feine Räucherlachsstreifen oder gebratene Spargelspitzen sind köstliche Extras. Für eine leicht süßlich-scharfe Note kannst du die Bärlauchsuppe mit einem Klecks Meerrettich-Sahne toppen.

Garnieren kann man die Suppe außerdem mit Kresse und Gänseblümchen, das sieht dann richtig schön nach Frühling aus.

Häufige Fragen zu Bärlauchsuppe:

Damit die Bärlauchsuppe ihre leuchtend grüne Farbe behält, sollte der Bärlauch erst ganz am Ende der Zubereitung nur kurz in der Suppe mitgegart werden. Durch zu starke Hitze verliert der wilde Knoblauch sein feines Aroma und die kräftige Farbe, deshalb nach der Zugabe nicht mehr lange kochen! Ein Spritzer Zitronensaft hilft ebenfalls, das Grün zu bewahren und verleiht der Suppe zusätzlich eine köstliche Frische.

Gut gekühlt hält sich Bärlauchsuppe etwa 2–3 Tage im Kühlschrank. Für längere Haltbarkeit kannst du sie einfrieren, dann aber ohne Sahne und Crème fraîche. Denn die neigen wie auch andere Milchprodukte dazu, beim erneuten Aufwärmen flockig zu werden.

Frischen Bärlauch findest du im Frühling auf Wochenmärkten, in gut sortierten Supermärkten oder direkt in der Natur – zum Beispiel in feuchten, schattigen Wäldern. Beim Sammeln solltest du aber sicherstellen, dass du ihn nicht mit giftigen Pflanzen wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen verwechselst.

Extra Tipp: Da frischer Bärlauch nur 1-2 Tage im Kühlschrank haltbar ist, solltest du ihn entweder in feuchtes Küchenpapier einwickeln oder die Stängel in ein Wasserglas stellen, um die Frische zu bewahren.