Mehlschwitze selber machen

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Wer braucht schon Soßenbinder aus der Tüte, wenn man genauso schnell eine Mehlschwitze machen kann. Du denkst, das ist nur etwas für erfahrene Köche? Irrtum! Wir erklären dir, wie der Klassiker gelingt.

Was ist eine Mehlschwitze?

Die klassische Mehlschwitze besteht aus Mehl und geschmolzener Butter und wird hauptsächlich zum Binden von Soßen verwendet. Man unterscheidet zwischen weißer, blonder und brauner Mehlschwitze, da das Mehl-Butter-Gemisch je nach Bräunungsgrad eine andere Farbe erhält. Dadurch ist es für unterschiedliche Soßenklassiker geeignet.

Cremige Basis für viele Soßenklassiker

Die helle Mehlschwitze dient häufig als Basis für leckere Béchamel-, Käse-, Wein-, oder Senfsoßen. Die dunkle Mehlschwitze ist durch ihr leicht nussiges Aroma hingegen besonders für kräftige, braune Bratensoßen zu Fleischgerichten geeignet. Als Flüssigkeit zum Aufgießen kommt je nach Rezept Milch, Gemüsebrühe, Fond oder Wein zum Einsatz.

Mehlbutter ist übrigens eine super Alternative zur Mehlschwitze. Du kannst sie einfrieren aber auch mehrere Wochen im Kühlschrank lagern und je nach Bedarf für Suppen und Soßen verwenden. Hier geht's zum Mehlbutter-Rezept für deinen Vorrat >>

Mehlschwitze - das einfache Grundrezept:

Zutaten

Für  ml Soße
  • 30 g   Mehl  
  • 40 g   Butter  

Zubereitung

10 Minuten
ganz einfach
1.
Butter bei schwacher Hitze in einem Topf zerlassen.
2.
Geschmolzene Butter mit Mehl bestäuben und unter ständigem Rühren 2-3 Minuten anschwitzen, bis eine cremige und glatte Masse entsteht.
3.
Für einen hellen Soßenansatz sofort nach dem Anschwitzen der Mehlbutter Flüssigkeit mit einem Schneebesen einrühren und unter ständigem Rühren aufkochen.
4.
Für einen dunklen Soßenansatz Mehl in Butter unter ständigem Rühren hell- bis dunkelbraun, nussig duftend, anrösten und dann Flüssigkeit einrühren.
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Foto: House of Food / Food Experts KG

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