Die besten Eismaschinen im Test: Ich vergleiche Günstig und Premium
Ich zeige dir, mit welcher Maschine dein Lieblingseis am besten gelingt und ob die günstigen Eismaschinen mit den Premium-Geräten mithalten können.
Die genannten Produkte wurden von unserer Redaktion persönlich und unabhängig ausgewählt. Beim Kauf in einem der verlinkten Shops (Affiliate Link bzw. mit Symbol) erhalten wir eine geringfügige Provision, die redaktionelle Selektion und Beschreibung der Produkte wird dadurch nicht beeinflusst.
Für meinen Eismaschinen-Vergleich habe ich die beliebtesten Geräte mit und ohne Kompressor aus allen Preiskategorien getestet und zusätzlich ein Modell, das ganz anders funktioniert als alle anderen Eismaschinen. Damit du die beste Eismaschine für dich findest.
Kurzfazit: Mein Testsieger ist die Ninja Creami Deluxe NC501EU. Die Eismaschine von Ninja überzeugt mit einer besonderen Technik und einer großen Sortenvielfalt. Mit dem Code „LECKER10“ bekommst du 10 % Rabatt auf den Testsieger.
Bei Eismaschinen für zu Hause unterscheidet man zwischen Eismaschinen mit oder ohne Kompressor. Das bedeutet:
Kompressor-Eismaschinen kühlen deine Eismasse selbstständig (ähnlich wie ein Kühlschrank), sodass du ohne Wartezeit Eis herstellen kannst. Perfekt, wenn du mit den Kindern nach Hause kommst und alle spontan Lust auf Eis haben. Dafür sind die Maschinen jedoch schwerer und lauter.
Modelle ohne Kompressor setzen eher auf kalte Behälter, die wie Kühlakkus im Gefrierfach vorkühlen und dann bei der Zubereitung ihre Kälte an die Masse abgeben. Dadurch sind sie leichter, leiser und etwas günstiger. Aber der Kühlbehälter muss 12 bis 24 Stunden in den Gefrierschrank vorkühlen – das braucht Planung.
Übrigens: In unseren Testrichtlinien findest du, nach welchen Kriterien wir testen.
Klamer Eismaschine
Diese Eismaschine von Klamer ist auch ein Joghurtbereiter, denn der Kompressor kann nicht nur herunterkühlen, um leckeres Speiseeis zu machen, sondern auch leicht anwärmen, was für die Joghurtproduktion notwendig ist.
Im Klamer 2-in-1 Eismaschine & Joghurtbereiter lassen sich 2 Liter Sorbet, Frozen Joghurt oder klassisches Speiseeis zubereiten – in nur 30 Minuten. Schick ist das Teil auch noch, ein Großteil der Oberfläche ist aus Edelstahl gefertigt.
Die besten Eismaschinen im Vergleich
Für meinen Eismaschinen-Test habe ich in allen Geräten Vanille-Eiscreme, Sorbet und Frozen Joghurt hergestellt, um einen direkten Vergleich in den Bereichen Konsistenz, Zubereitungszeit und Geschmack zu haben.
Das Vanilleeis ist dabei das einzige Eisrezept mit Ei. Bei den Sorbets habe ich darauf geachtet, dass sie alle ohne Milchprodukte sind.
Testsieger: Ninja Creami Deluxe NC501EU
Der Testsieger: Die Ninja Creami Eismaschine NC501EU. Unterscheidet sich nicht nur optisch von den meisten Eismaschinen auf dem Markt. Auch in Sachen Technik geht der Hersteller Ninja andere Wege – einen Kompressor oder Kühlbehälter braucht sie nämlich nicht.

Vielmehr musste ich die Zutaten für mein Vanilleeis wie Milch, Sahne, Zucker und Vanille vermischen und vorab einfrieren. Ein spezieller Messeraufsatz arbeitet sich dann durch die gefrorene Masse und verarbeitet diese zu Eiscreme, Sorbet und sogar zu eiskalten Drinks.
Wie genau die Ninja Creami funktioniert, kannst du in meinem Test zur Ninja Creami Deluxe nachlesen.

Das hat mir gefallen: Extrapunkte gab es für die große Sorten-Vielfalt, ein großes Fassungsvermögen, eine leichte Reinigung und den starken Motor. Auch drei vorbereitete Eis-Erfrischungen hintereinander waren mit der Creami kein Problem.
Von allen Testgeräten schaffte die Ninja Creami den Testdurchgang für den Frozen Joghurt am besten: lecker-cremig und besonders homogen.
Durch ihre ungewöhnliche Form nahm die Creami auf meiner Arbeitsfläche nur wenig Platz ein – ähnlich wie ein großer Mixer oder eine Filterkaffeemaschine. War sie gerade nicht in Betrieb, drehte ich sie auch gerne zur Seite und schob sie ganz an die Wand.

Das war weniger gut: Mindestens 24 Stunden Wartezeit müssen für das Vorab-Einfrieren der Zutaten eingerechnet werden. Dafür geht die Verarbeitung dann ruckzuck. Das längste Programm der Creami dauert etwa fünf Minuten.
Bei fast all meinen Tests fand ich am Rand des Zubereitungsbehälters eine noch hart gefrorene, dünne Eisschicht. Kam beim Portionieren etwas davon mit ins Eis, hatte ich unschöne Eiskristalle im Mund – so war der Genuss nicht immer ganz rund.
Eismaschine mit oder ohne Kompressor – was ist besser?
Eismaschinen gibt es traditionell mit und ohne Kompressor. Beide Techniken haben Vor- und Nachteile. Kompressor-Eismaschinen kühlen die Eismasse selbstständig und rühren sie während der Herstellung, damit aus der Eismasse langsam Eis wird.
Modelle ohne Kompressor haben Behälter, die im Gefrierfach vorkühlen und bei der Zubereitung ihre Kälte an die Masse abgeben.
Mit einer Kompressor-Eismaschine kannst du jederzeit Eis herstellen und sogar mehrere Sorten hintereinander. Zusätzlich haben Eismaschinen mit Kompressor in der Regel mehr Power. Dadurch können sie dein Eis während der Herstellung besser durchrühren – das sorgt für eine bessere Konsistenz.
Ideal für Eisliebhaber:innen, die Wert auf Komfort und die perfekte Eiskonsistenz legen. Kompressor und Motor brauchen aber Platz, dadurch sind die Profi-Maschinen meist größer, schwerer und etwas teurer.

Durch die unterschiedlichen Techniken ist ein direkter Vergleich zwischen Kompressor-Maschinen und Geräten mit Kühlbehälter nicht leicht.
In der folgenden Tabelle findest du darum alle Testgeräte, aufgeteilt nach Eismaschinen-Typen – so kannst du die beste Eismaschine basierend auf ihrer Technik wählen.
Eismaschine mit Kompressor | Modell | Marke | |
|---|---|---|---|
Die beste Eismaschine mit Kompressor | Icecream & Gelato Professional ICE100E | Cuisinart | |
Testsieger von Stiftung Warentest | MD 18387 | Medion | |
Eismaschine ohne Kompressor | |||
LECKER-Testsieger und beste Eismaschine ohne Kompressor | Creami Deluxe NC501EU | Ninja | |
Preis-Leistungs-Sieger | Küchenminis 3-in-1-Eismaschine | WMF | |
Gut und günstig | IM 12 Kurt | Rommelsbacher |
Anmerkung: Die Ninja Creami Deluxe arbeitet zwar ohne Kühlbehälter, dennoch zähle ich sie zu den Maschinen ohne Kompressor. Denn die Creami kann die Eismasse nicht selbst kühlen und es entsteht eine Wartezeit durch Vorkühlen.
Softeis, Slush-Eis und Co.
Eismaschinen mit und ohne Kompressor zaubern in der Regel Eiscreme, Frozen Joghurt und Sorbets. Soll es aber Softeis oder Slushi sein, braucht es meist spezielle Softeismaschinen oder Slush-Geräte.
----> in unserem Slush-Maschinen-Test haben wir uns die Trendgeräte für eiskalte Slushi zu Hause genauer angeschaut.
Eine Ausnahme bilden die Eismaschinen von Ninja. Mit meinem Testsieger (der Ninja Creami Deluxe) kann ich auch Frappés und Slush-Eis zubereiten und die Ninja Swirl by Creami hat eine zusätzliche Softeis-Station.
Preis-Leistungs-Sieger: WMF-Küchenminis: 3-in-1-Eismaschine
Die WMF-Küchenminis-Eismaschine 3-in-1 ist mit einer maximalen Füllmenge von 300 ml (das reichte für zwei große Portionen Eis) die kleinste Eismaschine aus meinem Test und für mich der Preis-Leistungs-Sieger.

Als Eismaschine ohne Kompressor muss der Kühlbehälter der WMF-Maschine im Gefrierfach vorkühlen – mindestens 12 Stunden lang. Die Küchenminis schafft auch nur eine Eissorte pro Durchgang.
Für mehr Eis muss der Behälter erst erneut ins Gefrierfach, oder du investierst in einen zweiten Gefrierbehälter. Hast du genug Platz, um beide im Gefrierfach unterzubringen, kannst du so die doppelte Menge Eis oder zwei verschiedene Sorten zubereiten.

Das hat mir gefallen: Die WMF-Eismaschine passt problemlos in meinen kleinen Küchenschrank und auch im Gefrierschrank nahm der Kugelbehälter von allen Testgeräten am wenigsten Stauraum weg.
Durch die kleine Füllmenge brauchte die WMF-Eismaschine nur etwa 20 Minuten bis zum fertigen Eisgenuss. Schneller war da nur der Testsieger (die Ninja Creami).
Obwohl die größeren Modelle vor allem bei Eiscreme und Frozen Joghurt mit glatteren Ergebnissen punkten konnten, schaffte die WMF-Eismaschine alle Testsorten in guter Qualität – besonders das Sorbet hatte eine fast perfekte Konsistenz.

Das war weniger gut: Neben einer nicht immer perfekten Eiskonsistenz und fest gefrorenen Resten am Kühlbehälterrand störten mich an der WMF-Eismaschine die kleinen Einstelltasten. Durch ihre Größe fand ich sie schwer zu drücken und einmal hatte sich eine Taste sogar verkantet.
Du möchtest mehr über die Vor- und Nachteile, die WMF-Eismaschine wissen? Dann schau dir meinen ausführlichen Einzeltest zur WMF-Küchenminis-Eismaschine an.
Der Newcomer: Ninja Creami Scoop & Swirl 13-in-1 Softeis & Eismaschine
Mit der Ninja Swirl erweitert Ninja seine Creami-Eismaschinen-Familie. Das Besondere: Neben Eiscreme, Sorbets, Frozen Joghurt und kalten Getränken hat die Ninja Creami Scoop & Swirl eine Station für Softeis sowie Programme für Eiskreationen auf Proteinbasis.

Die Ninja Swirl basiert auf dem bekannten Creami-Prinzip und funktioniert ähnlich wie mein Testsieger, die Ninja Creami Deluxe:
Meine Wunschzutaten, wie Milch, Sahne, Zucker und Früchte, friere ich für mindestens 24 Stunden ein. Anschließend verwandeln rotierende Klingen die gefrorene Masse in weniger als 5 Minuten in supercremiges Eis, Frozen Joghurt, Sorbet oder andere Eiskreationen.
Neu an der Maschine sind der Swirl-Teil und die sternförmige Düse an den Bechern. Damit drücke ich die frisch verarbeitete Eiscreme als Softeis aus dem Zubereitungsbecher direkt in meine Waffel oder meinen Becher.

Das hat mir gefallen: Geschmacklich konnten all meine Test-Kreationen überzeugen. Sowohl Eiscreme als auch Frozen Joghurt hatten eine tolle Konsistenz, die mit dem Testsieger mithalten kann. Das Softeis war cremig-weich und ließ sich ohne Probleme in mein Hörnchen drücken.
Mit dem Hebel an der Seite bestimme ich selbst, wie viel Softeis ausgegeben wird und in welcher Geschwindigkeit. Für das perfekte Softeis brauche ich ein bisschen Fingerspitzengefühl, aber mit etwas Übung klappt das superschnell.
Der Spaßfaktor ist für mich der größte Vorteil der Ninja Swirl. Ich bekomme Eis mit Show-Faktor, zum Beispiel für Partys oder Kindergeburtstage. Gerade für Kids ist das Zapfen und Dekorieren ein echtes Highlight.

Das war weniger gut: Mit einem Becher (480 ml Fassungsvermögen) bekomme ich in meinem Test etwa 4 bis 5 Softeis-Portionen pro Becher. Zwei Spezial-Becher sind im Lieferumfang enthalten, das reicht also locker für den Familiennachmittag. Planst du jedoch eine große Eisparty, lohnt sich die Anschaffung weiterer Becher.
Wie auch die Ninja Creami arbeitet die Swirl recht laut: Im Test wurden bis zu 84 dB gemessen – vergleichbar mit einem Rasenmäher. Für die rund 5 Minuten Zubereitung ist das aber durchaus erträglich.
Alle Infos und einen ausführlichen Vergleich zum Testsieger findest du in meinem Test zur Ninja Creami Scoop & Swirl-Eismaschine.
Alle weiteren Testmodelle
Cuisinart Icecream & Gelato Professional ICE100E
Im Gegensatz zu unserem Testsieger (der Ninja Creami Deluxe) ist die Cuisinart Ice Cream & Gelato Professional ICE100E eine selbstkühlende Eismaschine mit Kompressor. Das bedeutet, ich musste vorab nichts einfrieren und konnte spontan Eis herstellen.
Besonders an der Cuisinart-Eismaschine: Sie hat eine Kühlfunktion, die Eis nach der Zubereitung noch bis zu 10 Minuten kühl hält und zwei verschieden geformte Rührelementen (einen für „Gelato“ und einen für „Ice Cream“) – das hatte keine andere Eismaschine in meinem Test.

Das hat mir gefallen: Die verschiedenen Rührelemente sollen während der Herstellung mehr oder weniger Luft in die Eismasse einarbeiten. In meinem Vergleichs-Test funktionierte das sehr gut. Mit dem Rührelement "Gelato" wurde mein Vanilleeis kompakter, aber auch cremiger und mein Erdbeer-Sorbet das beste Sorbet im gesamten Test.
Mit dem zweiten Rührelement wurde das Vanilleeis fluffiger, aber auch weicher, sodass die Eiskugeln nicht ganz halten wollten
Überdies konnte die Cuisinart-Eismaschine im Bereich Lautstärke überzeugen. Zwar war sie nicht die leiseste Maschine im gesamten Test, aber dafür die leiseste Eismaschine mit Kompressor.

Das war weniger gut: Die Eismaschine von Cuisinart arbeitet (als einzige Maschine aus meinem Test) mit einer maximalen Füllhöhe: Die Eismasse soll nicht höher als vier cm unter dem Rand eingefüllt werden. Doch ohne eine Markierung war das schwer umzusetzen – letztendlich musste ich mein Maßband hervorholen.
Laut Hersteller sollen so circa ein Liter Eismasse in die Maschine passen. In meinem Versuch waren es eher 900 ml und mit dieser Menge schien die Maschine etwas überfordert zu sein.
Der Frozen Joghurt wollte nicht richtig gefrieren und stieß während der Zubereitung an den Deckel der Maschine. Deshalb würde ich die tatsächliche maximale Einfüllmenge zwischen 800 und 900 ml ansetzen. Das ist immer noch viel Eis und genug für vier bis fünf große Portionen.
Medion-Eismaschine MD 18387
Beim Eismaschinen-Test der Stiftung Warentest (05) wurde die Eismaschine Medion MD18387 Eismaschine-Testsieger. In meinem Vergleich schnitt sie etwas schlechter ab.
Sie ist die günstige Eismaschine mit Kompressor in meinem Vergleich und mit einer maximalen Füllmenge von 800 ml schafft sie ungefähr fünf große Portionen Eis. Da sie die Eismasse selbständig herunterkühlt, kannst du ohne Vorbereitung Eis herstellen und verschiedene Sorten hintereinander zaubern.
Meine ausführliche Bewertung findest du in meinem Test zur Medion-Eismaschine MD 18387.

Das hat mir gefallen: In Sachen Konsistenz war die Medion-Eismaschine ganz vorne mit dabei. Meine Eis-Ergebnisse waren in allen Testläufen immer gut bis sehr gut – vor allem das Vanilleeis. Das machte das Modell von Medion von allen Eismaschinen am besten.
Durch die minimalistische Ausstattung war für mich die Bedienung schön unkompliziert – einfach Eismasse einfüllen, Zeit einstellen und beim nächsten Klingeln ist das Eis fertig.
Die große Füllmenge von maximal 800 ml ergibt genug Eis für fünf große Portionen. Damit hat die Medion-Eismaschine MD 18387 ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Das war weniger gut: Minuspunkte bekam das Medion-Gerät für die Lautstärke. Große Kompressor-Eismaschinen können etwas lauter sein, aber bei der Medion-Eismaschine empfand ich die Motorgeräusche als sehr unangenehm.
Im Vergleich zu den anderen Eismaschinen konnte mich auch die Verarbeitung der Medion-Maschine nicht ganz überzeugen – viele Plastikteile und eine teilweise unsaubere Verarbeitung. Besonders der Drehknopf zum Einstellen der Zubereitungszeit stellte sich als Schwachstelle heraus. Eine Display-Anzeige mit Einstell-Tasten hätte mir hier besser gefallen.
So wie beim Nachfolgemodell: Der Medion-Eismaschine MD12170
Rommelsbacher-Eismaschine IM 12 Kurt
Die Rommelsbacher-Eismaschine IM 12 Kurt ist die zweite Eismaschine mit Kühlbehälter in meinem Test. Vergleicht man beide direkt miteinander, besticht die Rommelsbacher vor allem durch die größere Füllmenge von maximal 500 ml – das reicht für drei bis vier kleinere Portionen.
Dadurch ist sie zwar etwas höher und breiter als das Gerät von WMF, aber immer noch eines der kleinsten Geräte im Test. Sie passte mühelos in meinen Küchenschrank. Eine gute Alternative für alle, die eine kleine Eismaschine suchen, aber etwas mehr Eis genießen wollen.

Das hat mir gefallen: Meine Testeissorten schaffte die Eismaschine von Rommelsbacher alle problemlos. Das Erdbeer-Sorbet und der Frozen Joghurt gelangen am besten. Das Vanilleeis war lecker-cremig, aber etwas zu weich zum Formen von Eiskugeln.

Dein selbstgemachtes Eis kommt zu hart aus dem Gefrierschrank? Kurzes Antauen im Kühlschrank ist die Lösung! Mehr praktische Tipps für Eis aus der Eismaschine und tolle Rezepte findest du in unserer Übersicht.
Den Motorblock mit Display und Kabel konnte ich aus dem Deckel lösen – so war sie noch platzsparender zu verstauen.
Für die Eismaschine von Rommelsbacher kannst du weitere Zubereitungsbehälter nachkaufen. In meinem Test hatte ich direkt einen solchen Ersatz-Kühlbehälter zur Verfügung. Damit zauberte ich zwei verschiedene Sorten hintereinander, und durch die doppelte Füllmenge passten fast ein Liter Eismasse hinein. Dafür mussten aber auch beide Behälter mindestens 12 Stunden in meinem Gefrierschrank vorkühlen.

Das war weniger gut: Das Einstellen der passenden Zubereitungsdauer klappte nicht immer auf Anhieb.
Der Rührer der Rommelsbacher wird im Deckel verankert. Nach der Zubereitung blieb er gerne im fertigen Eis stecken. In so einem Fall musste ich sehr stark ziehen oder in den Spalt zwischen Schale und Deckel greifen, um den Rührer aus seiner Verankerung zu lösen. Eine kniffelige Angelegenheit, bei der auch gerne Eis an den Händen landete.
Die leiseste Eismaschine im Test
Die beiden Maschinen ohne Kompressor (die WMF-Küchenminis: 3-in-1-Eismaschine und die Rommelsbacher-Eismaschine IM 12 Kurt) waren die leisesten Modelle im Vergleich.

Eismaschinen sind im Allgemeinen keine ruhige Angelegenheit. Die Modelle mit Kompressor sind meist lauter als die kleineren Eismaschinen mit Kühlbehälter.
Wie gut lassen sich die Eismaschinen reinigen?
Besonders nach Eiskreationen mit Ei oder Milchprodukten sollte die Eismaschine gründlich gereinigt werden. Je nach Modell funktionierte das in meinem Test mal besser, mal weniger gut.
Am leichtesten war die Reinigung bei der Ninja Creami Deluxe und der Eismaschine von WMF. Denn hier dürfen viele Teile in die Spülmaschine.
Bei den beiden Kompressor-Maschinen (Cuisinart Icecream & Gelato Professional und Medion-Eismaschine MD18387) musste ich lose Teile, wie Rührer und Zubereitungsschüssel hingegen von Hand spülen. Dabei machten mir vor allem die verwinkelten Rührer Probleme.

Auch bei der Rommelsbacher-Eismaschine brauchte ich für Rührer und Schüssel den Spülschwamm. Besonders an diesem Gerät: Motor und Display konnte ich aus dem Deckel herausnehmen, das erleichterte die Reinigung. Dennoch durfte ich den Deckel mitsamt Einfüllklappe nur mit einem feuchten Tuch reinigen. Das dauerte durch die vielen Ecken und Spalten länger als gedacht.
Welche Maschine macht die beste Eiscreme?
Die Konsistenz der fertigen Eissorten ist ein wichtiger Punkt. Allerdings sind auch Aspekte wie Reinigung, Lautstärke oder Bedienbarkeit in meine Bewertung einbezogen.
Geht es nur darum, aus welcher Eismaschine mir mein Vanilleeis am besten schmeckte, hat für mich die Kompressor-Eismaschine von Medion die Nase vorn. Der Rührarm hatte viel Luft in das Eis eingearbeitet und es ließ sich super zu Eiskugeln formen. Im Mund war es das cremigste Eis.

Auf Platz zwei landet das Vanilleeis aus der Ninja Creami Deluxe. Es war kompakter als aus der Medion-Eismaschine, aber dennoch angenehm samtig – keine Eiskristalle oder harte Stücke und ich konnte schöne Eiskugeln formen.

Platz drei belegt für mich die Kompressor-Maschine von Cuisinart mit ihren verschiedenen Rührelementen. Das Vanilleeis mit dem Rührer für Gelato war fester und ließ sich gut zu Eiskugeln formen. Allerdings war das Eis im Mund leicht körnig. Mit dem zweiten Rührer wurde das Vanilleeis luftiger und cremiger, dafür auch weicher, sodass die Eiskugeln nicht richtig halten wollten. Außerdem fand ich festere Stücke, die am Rührer klebten – deshalb Platz drei.
Noch mehr leckeres Eis: In meinem Video zeige ich dir all meine Testergebnisse aus den verschiedenen Eismaschinen:

Diese Eismaschinen haben wir getestet:
Noch nicht getestet, aber heiß begehrt
Die folgenden Eismaschinen habe ich noch nicht selbst getestet, doch sie zählen zu den Favoriten vieler Nutzerinnen und Nutzer – und sind aktuell besonders gefragt.
Springlane Eismaschine Eni
Die Eismaschine Eni von Springlane ist ideal für alle, die ohne Vorkühlen spontan Eis, Sorbet oder Frozen Joghurt genießen möchten. Mit ihrem selbstkühlenden 100-Watt-Kompressor ist sie sofort einsatzbereit – einfach Zutaten einfüllen, Programm wählen und schon nach 30 Minuten ist das Eis fertig.
Bis zu 1 Liter passt in den entnehmbaren Aluminiumbehälter, der das Portionieren und die Reinigung besonders einfach macht. Das kompakte Design macht sie zu einer der kleineren Eismaschibnen, die automatische Nachkühlfunktion hält das Eis bis zu 1 Stunde kalt.
Cuisinart FreezeWand Eismaschine
Der Cuisinart FreezeWand ist perfekt für alle, die gern mehrere Eissorten und Desserts ausprobieren möchten – er schafft bis zu drei verschiedene Sorten nacheinander. Dank der Mix-ins-Funktion werden Nüsse, Schokolade oder Obst gleichmäßig untergemischt, was für besonders abwechslungsreiche Ergebnisse sorgt.
Die Bedienung ist kinderleicht: Du frierst deine Eisbasis ein, wählst dein Programm und hast in nur 5 Minuten dein Dessert – egal ob klassisches Eis, Sorbet oder Milchshake. Die stapelbaren, spülmaschinenfesten Becher sind besonders praktisch und das kompakte Design macht die FreezeWand ideal auch für kleine Küchen.
Die Alternative zur Eismaschine: KitchenAid Eisbereiter
Falls du bereits eine Küchenmaschine von KitchenAid besitzt, könnte der KitchenAid Speiseeisbereiter 5KSMICM eine Alternative zur Eismaschine sein. Meine Kollegin Nadja hat ihn für dich getestet.
Mit dem Eisbereiter von KitchenAid verwandelst du deine Artisan-Küchenmaschine in eine Eismaschine. Dafür wird die Rührschüssel durch eine Gefrierschüssel ersetzt, die wie ein großer Kühlakku funktioniert.
16 Stunden, bevor du Eis machst, stellst du die Gefrierschüssel in den Gefrierschrank. Beim Eismachen werden die Zutaten dann kräftig durchgerührt, während sie langsam am Rand der Schüssel gefrieren. So wird das Eis besonders cremig.
>> Hier findest du den ausführlichen Testbericht zur KitchenAid Eismaschine. <<

Das hat mir gefallen: In nur 15 Minuten konnte ich cremiges Milcheis, erfrischenden Frozen Joghurt und fruchtiges Sorbet zubereiten. Das Ergebnis hat mich stets überzeugt: super cremig, keine Eiskristalle und vollmundiger Geschmack.
Ein klarer Vorteil: Ich muss mir keine extra Eismaschine kaufen, sondern kann die Küchenmaschine schnell und unkompliziert erweitern.
Das war weniger gut: Da die Schüssel etwa 16 Stunden im Gefrierschrank vorkühlen muss, bevor ich sie benutzen kann, ist eine gute Planung und Vorbereitung nötig. Leider braucht die Gefrierschüssel viel Platz – und den hat nicht jeder im heimischen Gefrierfach.
Auch das Einfüllen gestaltete sich schwierig und endete in meinem Versuch immer mit einer Kleckerei.
Für Sorbet und andere sehr flüssige Zutatenmischungen besser den Spritzschutz der KitchenAid Küchenmaschine verwenden.
Welche Eismaschine ist Testsieger bei Stiftung Warentest?
Auch die Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 05/2021 Eismaschinen getestet. Dabei ging die Eismaschine Medion MD18387 als Testsieger hervor. In meinem Testbericht machte die Eismaschine von Medion zwar das beste Vanilleeis, schnitt aber in der Gesamtwertung schlechter ab als bei der Stiftung Warentest.
Für wen lohnt sich eine Eismaschine mit Kompressor?
Meiner Meinung nach lohnt sich eine Eismaschine mit Kompressor vor allem für dich, wenn du regelmäßig viel Eis machen möchtest. Eine Eismaschine mit Kompressor kühlt selbstständig, du musst also nichts vorkühlen und kannst jederzeit Eis herstellen. Zudem haben die größeren Kompressormaschinen meist mehr Power. Sie rühren das während des Kühlens stärker durch, was dir meist eine cremigere Eis-Textur bringt.
Wie groß sollte die Füllmenge für Singles,Paare und Familien sein?
Für Singles: lohnen sich kleinere Geräte mit etwa 300 bis 500 ml Fassungsvermögen,reichen meist völlig aus und sparen Platz in der Küche.
Paare sollten: zu Eismaschinen mit etwa 500 bis 800 ml greifen. Die bringen mehrere Portionen, ohne gleich ein großes Gerät zu brauchen.
Für Familien: sind Geräte mit 1 bis 1,5 Litern optimal.
Was kostet eine gute Eismaschine für zu Hause?
Mit Kompressor: Ab ca. 150 bis 350 Euro bekommst du gut bewertete Geräte, für Premium-Modelle kann es schnell teurer werden.
Ohne Kompressor: Einfache Modelle mit vorzukühlendem Behälter gibt es schon ab ca. 30 bis 100 Euro.
Wie lange dauert es, Eis in der Eismaschine zu machen?
Die reine Zubereitungszeit liegt meist zwischen 20 und 45 Minuten – je nach Modell und Eissorte. Es gibt aber auch Ausnahmen. So dauert die Zubereitung bei der Ninja Creami durchschnittlich nur 5 Minuten. Hier musst du aber, wie bei den meisten Eismaschinen ohne Kompressor, das Vorkühlen von etwa 12-24 Stunden mit einplanen.
Wie laut sind Eismaschinen im Betrieb?
Wie laut eine Eismaschine ist, hängt stark vom Gerät und auch von der Füllmenge ab. In der Regel gilt: Eismaschinen mit Kompressor sind lauter als Geräte ohne Kompressor.
Wie wird selbst gemachtes Eis aus der Maschine wirklich cremig?
Cremigkeit entsteht vor allem durch wenig Wasser, mehr Fett (z. B. Sahne, Vollfettprodukte), genug Zucker und gegebenenfalls Bindemittel/Emulgatoren wie Eigelb, Johannisbrotkernmehl, Guarkernmehl oder Lecithin.
Für Fruchteis sollten die Früchte sehr reif, fein püriert und bei Bedarf passiert werden, damit das Eis glatt und homogen wird.
Bei der Nutzung einer Eismaschine ohne Kompressor muss der Behälter gut vorgekühlt sein; die Maschine sollte vor dem Einfüllen der Masse laufen, und das fertige Eis sollte sofort entnommen werden, damit es nicht anfriert.
Für die Aufbewahrung eignet sich ein luftdichtes Gefäß. Zu hartes Eis kann man vor dem Essen kurz im Kühlschrank antauen lassen.
Softeis, Eiscreme und Sorbet, wo liegt der Unterschied?
Soft-Eis wird mit viel Luft aufgeschlagen und direkt nach der Herstellung serviert, schmeckt besonders fluffig und cremig.
Eiscreme ist die klassische, cremige Variante mit Milch/Sahne und höherem Fettanteil.
Sorbet kommt meist ohne Milchprodukte aus und basiert auf Frucht, Wasser und Zucker; es ist daher meist frischer und weniger cremig als Eiscreme.





















