Soft Health – Gesunde Ernährung ohne strikte und komplizierte Diäten

Eine gesunde Ernährung ist auch ohne strikte Diätpläne, umfangreiche Kalorientabellen und oft überzogene Ängste vor Glutenunverträglichkeit möglich. Das verspricht das Ernährungskonzept Soft Health.

Verschiedene, gesunde bunte Lebensmittel
Soft Health ist eine gesunde Ernährungsart ganz ohne umfangreiche Kalorientabellen und strenge Diätvorgaben., Foto: iStock/Anchiy
Inhalt
  1. Weg vom Verbot – Hin zur Lust an der Vielfalt mit Soft Health
  2. Soft Health: Ansätze für die Umsetzung im Alltag
  3. Was verstehe ich unter Soft Health Ernährung?
  4. Was bedeutet Health Food?
  5. Diese Lebensmittel solltest du bevorzugt verwenden
  6. Fazit – Dem Soft Health Food Trend zu folgen ist leichte Kost
 

Weg vom Verbot – Hin zur Lust an der Vielfalt mit Soft Health

Das Thema Gesunde Ernährung wird oftmals mit Verboten und strikten nährstoff- und kalorienbezogenen Informationen assoziiert. Da kann eine Diät schon schnell zur mühseligen Mathematik werden. Hier bietet der Foodtrend „Soft Health” dir endlich einen positiveren und ganzheitlichen Ansatz. Auch in der Corona-Krise wurde deutlich, wohin der Trend geht: Es wurde deutlich mehr Frischobst konsumiert und die lieferbaren Gemüsekisten von Biobauern und -gärtnern erfreuten sich einer nie dagewesenen Beliebtheit.

Soft Health vereint Gesundheit, Genuss und Nachhaltigkeit. Die Mahlzeiten werden nicht mehr nach Kalorien und Nährwerten, Vitaminen oder Ballaststoffen ausgewählt: Die Ausgewogenheit und Vielfalt stehen im Vordergrund. Mit möglichst natürlichen, regionalen und saisonalen Zutaten wird der eigene Speiseplan positiv angereichert. Ein Prinzip, das allgemeiner und somit auch einfacher umsetzbar ist.

Und wie stellst du sicher, dass die Ernährung vielfältig ist? Indem du dich an Farben orientierst! Ob grün, orange, rot & violett oder weiß – achtest du auf farbenfrohe Kombinationen bei der Essenszubereitung. So ernährst du dich mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgewogen und deckst verschiedene gesundheitliche Nutzen ab.

 

Soft Health: Ansätze für die Umsetzung im Alltag

Bei der Soft Health Bewegung geht es um Vielfalt und darum, neue Ideen ins eigene Kochverhalten einfließen zu lassen. Um dir ein paar Ansätze zu liefern, wie du deine Ernährung anpassen kannst, stellen wir dir im Folgenden drei Bücher vor:

Kochen nach Farben lernen

Ein tolles innovatives Buch, um den eigenen Horizont in Sachen Lebensmitteln zu erweitern ist Kochen nach Farben von Tatjana Reimann, Caro Mantke und Tim Schober. Erfahre, wie zwei Vorspeisen, ein Hauptgericht und ein Dessert z.B. komplett in Rot aussehen und gewinne so neue Inspirationen und Kenntnisse für deine künftigen Kochexperimente.

  • 12 innovative Menüs in je einer Farbe
  • 208 Seiten Lesespaß
  • Ausgezeichnet mit dem ICMA-Award für „Innovative Book Ideas“!

Health Food: Die Grundlage für alle Soft Health Rezepte

Um Teil des Soft Health Trends zu werden, setzt du – einfach gesagt – auf gesunde Lebensmittel, auch „Health Foods“ genannt. Autorin Sue Radds führt den Lesen in ihrem großartig bebilderten Werk durch die Welt der Früchte, des Gemüses und der Gewürze. Anhand einer Vielzahl von Rezepten lernst du die vegetarische Küche kennen und erfährst, inwieweit Ernährung deine Gesundheit beeinflusst.

  • 150 verführerische, vegetarische Rezepte und detaillierte Gesundheitsinformationen
  • 396 Seiten geballte Information & Rezeptkunst
  • verfasst von der mehrfach ausgezeichneten Autorin für medizinische Kochbücher und ausgebildeten Diätspezialistin Sue Radd

Vielseitige Ernährung trotz Beruf & wenig Zeit

Sich trotz Job ausgewogen zu ernähren, das ist für viele nach wie vor die größte Herausforderung. Einen großartigen Ratgeber liefert hier Lidia Ahlers, die sich in ihrem Taschenbuch der gesunden Ernährung für Berufstätige widmet.

  • Über 100 klasse Rezepte für den Alltag & Tipps für alle, die wenig Zeit haben
  • 173 Seiten Lesespaß
  • Praktisches Taschenbuchformat als Lektüre für unterwegs

Gesunde Ernährung leicht gemacht

Ein perfekter Ratgeber für Einsteiger, die sich gesünder ernähren wollen und keine Lust auf umfangreiche Diätprogramme haben, bietet das Taschenbuch von Healthlovers. Von der Grundfrage, was eine gesunde Ernährung überhaupt bedeutet bis hin zu leckeren Rezepten wirst du kompakt informiert und ins Thema geführt.

  • Wichtige Grundregeln und Informationen zum Thema Ernährung, ergänzt durch hilfreiche Strategien und leckere Rezepte
  • Kompaktes Taschenbuch über 106 Seiten
  • Geschrieben von ausgebildeten Ernährungsberatern & Fitnesscoaches

 

Was verstehe ich unter Soft Health Ernährung?

Das Konzept Soft Health Ernährung bedeutet wortwörtlich, die Gesundheit sanft zu unterstützen. Es zielt auf ein ganzheitliches Verständnis gesunder Ernährung ab. Mahlzeiten werden nicht mehr in erster Linie nach Nährstoffen oder Kalorien zusammengestellt – die Vielfalt und Ausgewogenheit dessen, was auf den Tisch kommt, zählt.

Hierbei werden nicht mehr die Probleme in den Vordergrund gerückt wie z.B. der Verzicht auf Zucker oder Fette, fragwürdige Zusatzstoffe oder ungesunde Lebensmittel im Allgemeinen. Du greifst zu hochwertigen Lebensmitteln wie Gemüse, Hülsenfrüchten, Obst oder Getreideprodukten. Dabei sollte die Zusammenstellung am besten bunt und ausgewogen sein und aus saisonalem regionalem Anbau stammen.

 

Was bedeutet Health Food?

Health Food steht in der Übersetzung schlicht und ergreifend für gesundes Essen und bildet die Grundlage für die Soft Health Ernährung. Gesunde Nahrungsmittel versorgen deinen Körper mit Nährstoffen und halten dich fit und energiegeladen. Wasser, Kohlenhydrate, Fette, Proteine, Vitamine und Mineralien sind die Grundbausteine einer ausgewogenen Ernährung.

Health Food ist nicht zuletzt deshalb so wichtig, da gerade mal 12 Prozent den täglich empfohlenen Bedarf an Obst zu sich nehmen. Beim Gemüse sind es gerade mal 9 Prozent! Umso wichtiger ist es also, wertvolle Lebensmittel in unser tägliches Essverhalten zu integrieren.

 

Diese Lebensmittel solltest du bevorzugt verwenden

Wenn du auf eine gesunde Ernährung setzt, solltest du deinem Körper täglich alle Nährstoffe liefern, ohne dabei auf Nahrungsergänzungen zurückzugreifen. Ein gesunder Essensplan sollte Folgendes enthalten:

  • Viel Gemüse
  • Untergruppen wie Bohnen, Erbsen uvm., bevorzugt in den Farben grün, rot und orange
  • Obst, am besten in ganzen Früchten
  • Vollkorngetreide wie Quinoa, Mais, Hirse oder brauner Reis
  • Vollmilchprodukte in Maßen
  • Verschiedene Proteinquellen wie mageres Fleisch, Eier, Nüsse, Samen, Sojaprodukte
  • Hochwertige Öle, gepresst aus Oliven, Leinsamen, Raps oder Avocado

Wenn du Vollkorngetreide zu dir nimmst, solltest du darauf achten, möglichst das ganze Korn zu verzehren, dass das gesamte Getreidekorn enthält sowie die Kleie und den Keim. Bei verarbeitetem Getreide wurden Kleie und Keim entfernt, und somit auch das enthaltene Eisen, Ballaststoffe und andere wesentliche Nährstoffe.

 

Fazit – Dem Soft Health Food Trend zu folgen ist leichte Kost

Sich gesund zu ernähren, geht also auch unverkrampft – Essen soll schließlich auch Spaß machen, sonst kann keine Diät auf Dauer bestehen. Und das ist das Schöne an Soft Health: Das einfache Grundprinzip, dass du vielseitige, natürliche und am besten regionale Lebensmittel in deine Ernährung einbeziehst. Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst, Vollkorngetreide, Milchprodukte, Öle und Proteinquellen sind dabei die Quelle, aus der du kreativ schöpfen kannst. Dabei gilt die Faustregel: Je bunter, desto besser.

Eine Lektüre wie z.B. Health Food der australischen Lebensmittelexpertin Sue Radds ist ein schöner Einstieg, deinem Speiseplan neue Impulse zu geben. Hier bekommst du nicht nur ein besseres Gespür, was eine gesunde und sogar heilsame Ernährung ausmacht – du findest mit Sicherheit auch Gefallen an Lebensmitteln, die vorher noch nicht auf deinem Teller waren.

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