Teurer Weihnachtsmarktgenuss: Was kostet der Glühwein 2025?
Schocknachricht Anfang Oktober: Der Glühweinpreis steigt. Das teilte der Bundesverband der Deutschen Weinkellereien mit. Aber wie sieht es wirklich auf den Winter- und Weihnachtsmärkten aus?
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Die Winter- und Weihnachtsmarktsaison startet – was kostet der Glühwein?
Die ersten Wintermärkte sind geöffnet und locken mit weihnachtlichen Leckereien. Neben Maronen, Marzipan und der obligatorischen Bratwurst darf natürlich auch der Glühwein nicht fehlen.
Die gute Nachricht vorweg: Vielerorts versuchen die Händler und Händlerinnen günstigen Glühwein anzubieten. So ist Berichten zufolge der Preis auf dem Potsdamer Platz in Berlin mit 5 Euro stabil. Auch in Stuttgart soll das beliebte Getränk mit 4 bis 4,50 Euro auf dem Vorjahresniveau liegen, wie ein Sprecher des Weihnachtsmarktes der WELT mitteilte. Das soll auch der Fall in Heidelberg und Mannheim sowie Hamburg sein.
In den großen Städten bemühen sich die Betreibenden der Märkte und Stände also um stabile Preise. Das können aber vermutlich nicht alle halten. Der Bundesverband Deutscher Weinkellereien rechnet 2025 mit einem Durchschnittspreis von 5 Euro pro Tasse. Das sind rund 10 Prozent mehr als im Vorjahr.
Preise von Markt zu Markt verschieden
Auch in den großen Städten wird es von Markt zu Markt Unterschiede geben. Das liegt vor allem daran, dass in der Regel die Marktbetreiberinnen und Standbetreiber den Preis vorgeben.
So berichtete der RBB schon 2024 von Weihnachtsmärkten in Berlin, auf denen der Glühweinpreis bei bis zu 7,50 Euro lag, während Glühwein auf dem Markt am Potsdamer Platz auch im vergangenen Jahr 5 Euro kostete. An der Landsberger Allee auf der Lichtenberger Winterzeit war er sogar noch einmal 50 Cent günstiger.
Wer also mit begrenztem Budget vollen Weihnachtsmarktgenuss möchte, sollte genau hinschauen, auf welchen Märkten und an welchen Ständen der Glühwein zum günstigsten Preis ausgeschenkt wird.
Übrigens: Viele Märkte sind schon jetzt geöffnet, bezeichnen sich selbst aber noch als sogenannte Wintermärkte. Erst nach Totensonntag – der in diesem Jahr auf den 23. November fällt – benennen sich viele Märkte in Weihnachtsmarkt um. Aus Respekt vor den Toten und weil die Vorweihnachtszeit bei uns traditionell erst nach Totensonntag beginnt, gibt es häufig die Namensgebung Wintermarkt.
Schlechte Ernte, gestiegene Kosten – darum ist Glühwein mancherorts teurer
Alles wird teurer. Den Satz können wir zwar schon nicht mehr hören, aber in puncto Glühwein stimmt er auf jeden Fall. Die Fruchtweinernte ließ in diesem Jahr, besonders international, zu wünschen übrig. Gestiegene Rohstoffpreise, Transport- und Energiekosten aber auch teurere Verpackungsmaterialien sorgen für den höheren Preis am Glühweinstand.
Das betrifft übrigens nicht nur den Inhalt, sondern auch die Tasse. Die Pfandpreise für die schönen wiederverwendbaren Becher steigen ebenfalls. Auch andere Leckereien wie Mutzen, Quarkbällchen, gebrannte Mandeln, Lebkuchen und Co. dürften von steigenden Preisen betroffen sein.
Glühweingenuss für alle: einfach und günstig zuhause
Keine Lust auf hohe Preise am Glühweinstand? Dann hol dir den Weihnachtsmarkt einfach direkt nach Hause. Mit frisch gebackenen Lebkuchen, Plätzchen und selbstgemachtem Glühwein wird es zu Hause kuschelig weihnachtlich.
Hier sind deiner Fantasie auch keine Grenzen gesetzt: Probier den Klassiker als Glühwein-Sour, experimentiere mit verschiedenen Geschmäckern oder hol dir den leckeren Geschmack von Zimt, Nelken und Rotwein ins Gebäck.














