Pflanzenmilch-Bereiter – Das kann das praktische Küchen-Gadget

Schon lange ist Kuhmilch nicht mehr die einzige Option beim Kochen und Backen. Auch Pflanzenmilch hat mittlerweile den Weg in die Küchenschränke gefunden. Ein Pflanzenmilch-Bereiter kann eine gute Ergänzung sein, wenn auch du vermehrt auf pflanzliche Milch setzt.

Pflanzenmilch im Glas neben Haferflocken
Mit einem Pflanzenmilch Bereiter lassen sich Soja-, Hafer- und Mandeldrinks ganz einfach selber zubereiten., Foto: iStock/YelenaYemchuk
Inhalt
  1. Pflanzenmilch-Bereiter – Darum verzichten Menschen auf Kuhmilch
  2. Pflanzenmilch-Bereiter – Die besten Modelle im Überblick
  3. Darum ist Pflanzenmilch gesund
  4. So gewinnt man Pflanzenmilch
  5. Günstige Alternative zum Pflanzenmilch-Bereiter
  6. Fazit – Dieser Pflanzenmilch-Bereiter ist unser Favorit
 

Pflanzenmilch-Bereiter – Darum verzichten Menschen auf Kuhmilch

Immer mehr Menschen greifen statt zur Kuhmilch immer häufiger zum pflanzlichen Ersatzprodukt. Die Gründe dafür sind vielfältig. Die einen lehnen tierische Produkte grundsätzlich ab und ernähren sich vegan, anderen gefällt die Haltung der Milchkühe nicht und wieder andere haben eine Allergie gegen Milcheiweiß. Sie sollten überhaupt keine Milch trinken. Zudem hat fast ein Viertel der Deutschen eine Laktoseintoleranz. Das bedeutet, ihnen bekommt normale Milch nicht.

Die pflanzliche Milch gibt es in unterschiedlichen Varianten. Wobei der Begriff Milch eigentlich nicht ganz richtig ist. Der Definition nach ist das nämlich nur das Erzeugnis aus dem Kuheuter und dieser Begriff ist geschützt. Trotzdem haben sich Hafer-, Soja- und Mandeldrinks als Alternative etabliert. Viele Produkte findest du ganz normal im Supermarkt. Allerdings zu teilweise deutlich erhöhten Preisen. Dabei kannst du Pflanzenmilch auch ganz einfach selbst zu Hause zubereiten. Wir zeigen dir, wie das geht.

 

Pflanzenmilch-Bereiter – Die besten Modelle im Überblick

Aus den verschiedenen Grundstoffen Soja, Hafer oder Reis lässt sich mit einem Pflanzenmilch-Bereiter ganz einfach vegane Milch gewinnen. Dieser Überblick zeigt dir, was die jeweiligen Modelle draufhaben.

Der vielseitige Pflanzenmilch-Bereiter

Egal aus welchem Grundprodukt du die Flüssigkeit gewinnen willst, dieser Pflanzenmilch-Bereiter hilft dir dabei. Dazu brauchst du einen Stabmixer und den Bereiter und schon kann es losgehen.

Die Fakten:

  • Aus hochwertigem Edelstahlgewebe und Kunststoff frei von toxischen Komponenten
  • Das Fassungsvermögen ist ein Liter
  • Für einen Liter Pflanzenmilch brauchst du rund eine Minute
  • Das sind die Maße: 12 x 12 x 27 cm und 760 Gramm
  • Eignet sich für Drinks aus Cashew, Mandeln, Reis, Hafer, Soja und weiteren Samen
  • Bei diesem Anbieter gibt es zwei Jahre Garantie

Der Luxus-Pflanzenmilch-Bereiter

Hier funktioniert die Zubereitung vollautomatisch. Du brauchst keine weiteren Geräte, um deine eigene Mandelmilch herzustellen.

Die Fakten:

  • Hergestellt aus Glas und Kunststoff; sehr feines integriertes Mahlwerk
  • 0,6 Liter Milch kannst du hiermit zubereiten
  • Alles funktioniert automatisch. Gib deine Lieblingszutaten einfach ins Mahlwerk, auch ein Timer ist integriert
  • Die Maße sind 45.5 x 23 x 38.5 cm, der Pflanzenmilch-Bereiter ist 6,6 Kilogramm schwer
  • Eignet sich für jegliche Drinks; der Hersteller wirbt mit der besonderen Qualität der Mandelmilch
  • Kostenloser Rückversand

Der Pflanzenmilch-Bereiter, der auch Suppe kann

Mit diesem Gerät können nicht nur zahlreiche Pflanzendrinks hergestellt werden, sondern zudem auch Smoothies, Suppen, Cremes und Pürees.

Die Fakten:

  • Aus hochwertigem Edelstahl, langlebig und einfach zu reinigen
  • Das Fassungsvermögen beträgt 800 ml
  • Einfache Handhabung; du kannst aus vier verschiedenen Programmen auswählen
  • Das sind die Maße des Pflanzenmilch-Bereiters: 35,2 x 24,4 x 23 cm, er wiegt 2,1 Kilogramm
  • Eignet sich für jegliche Nüsse, Samen, Soja und Reis
  • Kein Rückversand und keine Garantie

Der größte Pflanzenmilch-Bereiter im Test

Hier passt nicht nur viel hinein, der Pflanzenmilch-Bereiter ist zudem auch sehr übersichtlich. Dafür sorgt die LED-Anzeige mit Timer und Programmauswahl.

Die Fakten:

  • Der Pflanzenmilch-Bereiter ist aus hochwertigem doppelwandigem Edelstahl gefertigt, der Krug ist extra isoliert
  • 1,3 Liter passen in dieses Exemplar
  • Einfache Handhabung durch großes und übersichtliches Display
  • Und das sind die Maße: 40 x 27,2 x 23,4 cm und 3,56 Kilogramm
  • Neun programmierte Funktionen: Rahmsuppe, Mandelmilch, Sojamilch, Sojamilch-Kurzprogramm, Getreidemilch, Brei, Fruchtmischung, Nussmilch und Reispaste
  • Keine Garantie
 

Darum ist Pflanzenmilch gesund

Der Soja-Drink ist sicherlich sowas wie der Klassiker unter den Milchersatzprodukten. Man findet ihn mittlerweile fast überall. Ungesüßt ist die Sojamilch leicht bitter, eignet sich allerdings gut für Kaffee, da du sie ganz einfach aufschäumen kannst. Fast so wie Kuhmilch. Dabei hat das Sojaprodukt allerdings deutlich weniger Kalorien als das tierische, nämlich fast halb so viele. Und dabei liefert es alle Proteine, die der Mensch braucht. Nur Allergiker sollten etwas aufpassen, weil das Protein mit dem der Birkenpollen identisch ist. Hier solltest du also vorsichtig sein. Kalzium fehlt dem Sojadrink im Vergleich zur Kuhmilch allerdings und das Vitamin B12 kann keine Pflanzenmilch auf natürlichem Wege liefern.

Bestimmt hast du auch schon einmal Hafermilch probiert. Die macht sich im Kaffee ähnlich gut wie der Sojadrink, enthält kein Cholesterin, aber fast so viele Kalorien wie Kuhmilch. Als Ersatzstoff im Milchreis ist sie deshalb gut geeignet. Wenn du eine Laktoseintoleranz hast, kannst du die Hafermilch problemlos trinken, dafür müssen Menschen mit einer Gluten-Unverträglichkeit aufpassen. In der Regel brauchen Haferdrinks keinen zusätzlichen Zucker und sind süß genug. Zudem hat die Hafermilch viele Ballaststoffe und sättigt sogar etwas.

Reismilch hat viele Kalorien und damit auch viel Energie in Form von Kohlenhydraten. Kalzium, Ballaststoffe und Vitamine gibt es dafür nur in geringem Maße. Dafür enthalten die Reisdrinks kein Gluten, kein Milcheiweiß und keine Laktose. Bist du Allergiker, solltest du damit also keinerlei Probleme haben. Kleines Manko: Die Reismilch lässt sich nur schlecht aufschäumen. Der Cappuccino lässt sich damit also nicht gut veredeln.

Mandelmilch schmeckt zwar sehr aromatisch und nussig lecker, hat aber nur sehr wenig Nährstoffe. Trotzdem eignet sich das Milchersatzprodukt wunderbar zum Backen, in Desserts oder auch im Kaffee.

 

So gewinnt man Pflanzenmilch

Eigentlich wird jede Pflanzenmilch sehr ähnlich hergestellt. Zunächst weicht man das Grundprodukt etwas in Wasser ein, bevor man es püriert. Danach muss die Flüssigkeit von den festen Bestandteilen getrennt werden. Im Pflanzenmilch-Bereiter funktioniert das ganz automatisch. Oft ist auch ein Pürierstab integriert, teilweise braucht man den aber extra. Bei härteren Nüssen und der Mandel sollte man für das Einweichen zudem etwas mehr Zeit einplanen als beispielsweise beim Hafer oder der gelben Sojabohne. Rund einen Tag solltest du die Mandeln im Wasser liegen lassen, bevor du mit dem Pürieren beginnst.

 

Günstige Alternative zum Pflanzenmilch-Bereiter

Wenn du dir mit dem Kauf eines Pflanzenmilch-Bereiters noch nicht ganz sicher bist, kannst du testweise auch erstmal einen Nussmilchbeutel oder ein Passiertuch benutzen, um deine eigene vegane Milch herzustellen. Dafür benötigst du einen Mixer oder einen Pürierstab und eben ein solches Tuch. Das filtert die dicken Stücke aus der Milch. Planst du danach allerdings regelmäßig, pflanzliche Milch herzustellen, bietet sich sicherlich ein Pflanzenmilch-Bereiter an. Denn der spart Zeit.

 

Fazit – Dieser Pflanzenmilch-Bereiter ist unser Favorit

Unser Favorit ist dieses vielseitige Gerät. Es überzeugt mit seinem relativ großen Fassungsvermögen, der guten Programmübersicht und dem Lieferumfang. Enthalten sind im Paket nämlich auch ein Sieb, eine Reinigungsbürste und ein Messbecher. Zudem lassen sich nicht nur pflanzliche Milch herstellen, sondern auch Suppen, Smoothies und Cremes. So kann man den Pflanzenmilch-Bereiter gut in die tägliche Küchenarbeit integrieren.

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