Pizzaofen Burnhard Tony im Test: Heiße Pizzaparty
Meine Erfahrungen mit dem Burnhard Tony Gas-Pizzaofen – Pizza wie beim Italiener zu Hause?
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Du möchtest wissen, ob sich die Investition in einen Gas-Pizzaofen lohnt? Ich habe den Burnhard Tony Gas-Pizzaofen für dich genauer unter die Lupe genommen und er heizt sogar im Winter beim Outdoor-Backen richtig ein! In meinem Testbericht erfährst du, wie das Gerät beim Aufbau, der Bedienung, im Backalltag und bei der Reinigung abgeschnitten hat. Meine Testkriterien sind:
Aufheizzeit und maximale Temperatur
Backergebnis
Handhabung
Portabilität
Reinigung
In meinem Pizzaofen-Vergleichstest erfährst du, wie sich der Burnhard Tony im Vergleich mit anderen Pizzaöfen schlägt.
Pizzaofen Tony: schneller Start, einfache Handhabung
Beim Auspacken macht der Burnhard-Pizzaofen mit seinem schwarzen, pulverbeschichteten Stahlgehäuse einen guten Eindruck. Im Inneren ist solide Edelstahlausführung und der 1,5 cm starke Cordierit-Stein verspricht lange Hitzespeicherung. Als Energiequelle genügen eine normale Gasflasche, wie beim Gasgrill, entweder Butan oder Propan. Der Gasanschluss ließ sich unkompliziert anschließen.

Dank eines einzigen Reglers und Piezo-Zündung ist die Bedienung wirklich einfach. Der L-förmige Brenner sitzt hinten und an der linken Seite, was sich später beim Backen bemerkbar macht.
Wichtig: Bevor ich zum ersten Mal gebacken habe, habe ich den Tony etwa 30 Minuten lang eingebrannt, um eventuelle Produktionsrückstände restlos zu entfernen.

Mit dem Infrarot-Thermometer von Burnhard, das du extra kaufen kannst, lässt sich die Temperatur im Inneren des Tony-Pizzaofens messen. Während das Gehäuse isoliert und somit von außen anfassbar bleibt, ist die Hitze im Garraum nicht gleichmäßig verteilt, sondern vorne an der Öffnung deutlich kühler als direkt am Brenner. Der richtige Anhaltspunkt ist somit die Mitte des Pizzasteins: Wenn hier 400 °C erreicht sind, kann es losgehen! Im Test wurde dieser Wert nach ungefähr 15 Minuten erreicht.
Im Backtest: Praxiserfahrungen auf Tony's Cordierit-Stein
Für meinen Test habe ich Sauerteig-Teiglinge mit 24 Stunden Stückgärung vorbereitet. Los ging’s mit einer klassischen Margherita, später kamen Kombinationen wie Trüffelsalami oder Spinat mit Gorgonzola auf den Pizzastein.

Die Slide-in Area beim Tony, also der Bereich vor dem Pizzastein, ist erfreulich großzügig, mit einer Einschubhöhe von 10 Zentimetern – so lassen sich die Teiglinge leicht einschieben, wenden und herausholen. Der Backraum bietet genug Platz für Pizzen bis 29 Zentimeter Durchmesser. Dadurch lässt es sich im Burnhard-Pizzaofen gut mit Pizzaschieber, Teig und Belag hantieren. Vor allem beim Hineinschieben der Pizza führt die breite „Einflugschneise“ dazu, dass die belegte Pizza heile auf dem Stein landet, und kein Belag auf dem Pizzastein fällt, anbrennt oder klebt.

Beim Pizzabacken mit einem Pizzaofen ist etwas Übung erforderlich: Die Pizza sollte mithilfe des Pizzawender alle 30 Sekunden gedreht werden, idealerweise im Uhrzeigersinn. Dank des L-förmigen Brenners reicht beim Tony meist ein einziges Wenden für ein gleichmäßiges Backergebnis. Die Pizza wirft beim Backen große Blasen, ist nach 1,5 Minuten fertig und hat ein typisch neapolitanisches Leopardenmuster am Rand. So bekommt man sie im Backofen einer normalen Küche nicht hin!

Meine Lieblingspizza aus dem Tony ist die neapolitanische Pizza mit ihrem dünnen Teig. Dafür habe ich ein Rezept für 24-Stunden-Pizzateig entwickelt und statt Hefe 100 Gramm Sauerteig-Starter verwendet.
Wer lieber eine American-Style-Pizza mit dickem Belag und komplett durchgebackenem Rand möchte, dem rate ich, die Temperatur auf 350 Grad zu senken und die Pizza eher zwei Minuten drin zu lassen.
Lasst den Fior di Latte oder anderen Mozzarella, vorher für mindestens eine Stunde, am besten über Nacht, abtropfen, damit er beim Backen nicht zu viel Flüssigkeit abgibt!
Tony Zubehör & Reinigung: Alltagstauglich
Der Burnhard Tony wird nur mit Ofen und Pizzastein, geliefert. Als Must-Haves empfehle ich den stabilen Pizzaschieber, mit dem du die Pizza mit Tomatensoße bestreichst, belegst und in den Ofen schiebst. Mit dem kleineren Pizzawender kannst du die Pizza im Ofen drehen. Beide sind aus Aluminium mit Akazienholz-Griff, einfach zusammenzustecken und für mich eine echte Erleichterung, weil ich nicht erst einen Schraubendreher suchen muss!

Nach dem Backen lasse ich den Ofen noch kurz leer ausbrennen. Sobald alles abgekühlt ist, fege ich Rückstände mit einer langen Messingborsten-Bürste vom Cordierit-Stein. Das klappt schnell und unkompliziert, da ich den Stein herausnehmen kann. Das ist auch nötig, denn mit einem Gewicht von insgesamt 14,5 kg ist der Tony kein Leichtgewicht!
Fazit – Lohnt sich der Burnhard Tony Pizzaofen??
Nach mehreren Backversuchen fällt mein Fazit insgesamt sehr positiv aus: Der Burnhard Tony Gas-Pizzaofen ist schnell einsatzbereit, einfach zu bedienen und liefert authentische italienische Pizza.
Allerdings ist etwas Übung beim Handling nötig, vor allem beim Drehen der Pizza. Doch wenn du gerne regelmäßig Pizza selbst backen möchtest und unabhängig von der Pizzeria sein willst, ist der Tony eine spannende Ergänzung für deine Outdoorküche und bietet eine solide Lösung für garantierten Genuss zu Hause.
Burnhard hat meiner Meinung nach ein Händchen dafür, simples und hochwertiges Design mit Hitze zu kombinieren. So ist auch der kompakte 2-Brenner-Gasgrill Burnhard Wayne im Test richtig gut angekommen!















