Spitzbuben backen - so geht das Originalrezept

Spitzbuben sind ein echter Plätzchen-Klassiker und gehören zu Weihnachten in jede Keksdose. Wir erklären dir das Originalrezept Schritt für Schritt und haben außerdem Tipps für das perfekte Backergebnis parat.

Video Platzhalter
Inhalt
  1. Was sind eigentlich Spitzbuben?
  2. Woher kommt der Name "Spitzbube"?
  3. Spitzbuben - das Originalrezept
  4. Welchen Teig nimmt man für Spitzbuben?
  5. Welche Marmelade nimmt man für Spitzbuben?
  6. Wie backt man Spitzbuben?
  7. Wie lange kann man Spitzbuben aufbewahren?
  8. Wie funktionieren Spitzbuben-Ausstecher?
  9. Spitzbuben backen - Tipps & Tricks
 

Was sind eigentlich Spitzbuben?

Ein Rezept, viele Namen: Spitzbuben kennen viele auch als Linzer Plätzchen oder Linzer Augen. Beide Namen beschreiben einen mit Gelee oder Marmelade gefüllten, buttrigen Doppelkeks, der mit Puderzucker bestäubt ist.

 

Woher kommt der Name "Spitzbube"?

Der Begriff Spitzbube stammt aus dem 19. Jahrhundert und war zu dieser Zeit der umgangssprachliche Ausdruck für Spion oder Spitzel. Aufgrund des Lochs (oder bei den Linzer Plätzchen des Auges) in der oberen Keksschicht, durch das man die Konfitüre "spionieren" kann, nennt man diese Plätzchen Spitzbuben.

 

Spitzbuben - das Originalrezept

Für ca. 30 Stück:

Außerdem: Frischhaltefolie, Backpapier

 

Welchen Teig nimmt man für Spitzbuben?

Wie Spritzgebäck, Vanillekipferl und viele andere unserer liebsten Weihnachtsplätzchen werden Spitzbuben aus klassischem Mürbeteig gebacken. Für die besonders feine und mürbe Konsistenz sorgen gemahlene Mandeln.

 

Welche Marmelade nimmt man für Spitzbuben?

Das Originalrezept für Spitzbuben und Linzer Plätzchen wird mit rotem Johannisbeergelee gemacht. Du kannst aber auch jede andere Konfitüre oder selbstgemachtes Gelee aus zum Beispiel Himbeeren, Erdbeeren, Plaumen oder Aprikosen verwenden. Wähle im besten Falle eine Sorte ohne Stückchen und Kerne

Gut zu wissen: Das Erwärmen des Fruchtaufstrichs ist wichtig, damit dieser sich später leichter auf den Plätzchen verteilen lässt.

 

Wie backt man Spitzbuben?

Kreise ausstechen
Plätzchenteig für die Spitzbuben kreisförmig ausstechen, Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG
  1. Butter in Stückchen schneiden. Mehl, Mandeln, Salz und Puderzucker in eine Schüssel geben. Butter und Ei zugeben und zuerst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann mit den Händen zügig zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen.
  2. Johannisbeergelee in einem kleinen Topf erwärmen und abkühlen lassen. Gekühlten Plätzchenteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 2 mm dick ausrollen.
  3. Mithilfe eines runden Plätzchenausstechers kleine Kreise (ca. 6 cm Ø) ausstechen. Von der Hälfte der Kreise in der Mitte einen kleinen Ring (ca. 3 cm) ausstechen. Reste verkneten und ebenso verarbeiten. 
  4. Kreise und Ringe auf 2–3 mit Backpapier ausgelegte Backbleche verteilen. Bleche im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/Umluft: 150 °C) 8–10 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.
  5. Kreise mit Konfitüre bestreichen, dabei 2–3 mm Rand frei lassen. Ringe mit Puderzucker bestäuben, vorsichtig auf die mit Konfitüre bestrichenen Kreise setzen und leicht andrücken. 

Hier geht's zu unserem Rezept für Linzer Plätzchen >>

 

Wie lange kann man Spitzbuben aufbewahren?

In luftdicht verschlossene Keksdosen verpackt halten sich die Spitzbuben 2-3 Wochen. So behalten sie ihre Feuchtigkeit, bleiben schön weich, saftig und mürbe. Am besten schmecken die Mürbeteigplätzchen, nachdem sie einen Tag durchgezogen sind. 

 

Wie funktionieren Spitzbuben-Ausstecher?

So gerne wir Spitzbuben auch mögen, das Ausstechen kann manchmal schon aufwendig sein. Wie praktisch, dass es mittlerweile spezielle Spitzbuben-Ausstecher* gibt. Mit diesen kannst du gleich beide Keksformen auf einmal ausstechen.

 

Spitzbuben backen - Tipps & Tricks

  • Gib dem Teig nach dem Kneten etwas Ruhe und lege ihn luftdicht verpackt kalt. So kann er durchziehen und ist später beim Ausrollen und Ausstechen nicht zu weich.
  • Verarbeite den Teig idealerweise auf einer kühlen Arbeitsfläche (zum Beispiel aus Marmor), damit er nicht zu warm wird. Eine Silikon-Backmatte* als Unterlage kann eine zusätzliche Hilfe sein. 
  • Lasse die Plätzchen nach dem Backen erst einmal abkühlen, damit sie beim Zusammensetzen nicht zerbrechen.

*Affiliate-Link

Mehr zum Thema Plätzchen

Kategorie & Tags
 
 
 
Copyright 2021 LECKER.de. All rights reserved