Johannisbeergelee selber machen – so geht’s

Gelee aus Johannisbeeren: Einmal selbstgemacht, wirst du es nie mehr fertig kaufen wollen! Wir zeigen dir, wie du klassisches Johannisbeergelee selber machen kannst und geben Tipps, wie es auch garantiert fest wird.

Inhalt
  1. Wie wird Johannisbeergelee gemacht?
  2. Wie mache ich Johannisbeergelee ohne Entsafter?
  3. Johannisbeergelee kochen - so geht's Schritt für Schritt
  4. Wie lange ist Johannisbeergelee haltbar?
  5. Warum wird mein Johannisbeergelee nicht fest?
  6. Welchen Gelierzucker sollte ich für Johannisbeergelee verwenden?
  7. Was macht man mit Johannisbeergelee?
  8. Weitere Gelee-Rezepte zum Nachkochen
 

Wie wird Johannisbeergelee gemacht?

Für die Zubereitung von Johannisbeergelee brauchst du nur 3 Zutaten: Johannisbeeren, Fruchtsaft und Gelierzucker. Im ersten Schritt erzeugt man aus den Beeren einen Saft, der dann im nächsten Schritt mit Gelierzucker zum Gelee aufgekocht wird. Bei der Wahl der Johannisbeeren entscheidet dein Geschmack: Rote Johannisbeeren schmecken säuerlich-herb, schwarze Johannisbeeren eher säuerlich-bitter. Letztere kennt man auch als "Cassis".

 

Wie mache ich Johannisbeergelee ohne Entsafter?

Um Johannisbeergelee selber zu machen, brauchst du nicht zwingend einen Entsafter. Nach kurzer Kochzeit kannst du die Beeren einfach durch ein sauberes Tuch oder Sieb passieren. Den daraus gewonnenen Saft musst du dann vor der Weiterverarbeitung nur entsprechend des Rezepts genau abmessen und ggf. mit Wasser auffüllen.

Zutaten für 4 Gläser (à ca. 250 ml)

  • 1–1,3 kg schwarze oder rote Johannisbeeren
  • 250 ml Apfelsaft
  • 500 g Gelierzucker 2:1

Außerdem: Kochtopf, sauberes Tuch* oder feines Sieb, saubere Einmachgläser oder Marmeladengläser zum Abfüllen

 

Johannisbeergelee kochen - so geht's Schritt für Schritt

Die gekochten Johannisbeeren durch ein sauberes Tuch oder feines Sieb passieren, Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG
  1. Beeren waschen, verlesen und mithilfe einer Gabel von den Rispen streifen. Beeren und Apfelsaft in einen Topf geben und 3–5 Minuten köcheln lassen, bis die Beeren aufplatzen und Saft austritt.
  2. Beeren-Mix durch ein feines Sieb oder sauberes Tuch passieren. Tuch gründlich ausdrücken. Saft abmessen und mit Wasser auf ca. 900 ml Flüssigkeit aufgießen.
  3. Saft und Gelierzucker in einem Topf aufkochen, abschäumen und erneut 2–3 Minuten köcheln lassen. 
  4. Gelierprobe machen und Johannisbeergelee in heiß ausgespülte, saubere Gläser füllen. Gläser mit Deckel fest verschließen und vollständig auskühlen lassen. Kühl und dunkel lagern.

Muss ich die Gläser nicht auf den Kopf stellen? Nein, das ist heute nicht mehr zwingend notwendig! Warum und wieso, erklären wir dir in unserer Einmach-Checkliste.

Extra-Tipp: Unser Rezept funktioniert auch super mit TK-Beeren. Wie du eingefrorene Johannisbeeren richtig weiterverarbeitest, erfährst du hier >>

 

Wie lange ist Johannisbeergelee haltbar?

Selbst gemachtes Johannisbeergelee hält sich bei dunkler, trockener und kühler Lagerung ungeöffnet mindestens 4 bis 6 Monate. Ein geöffnetes Glas solltest du am besten im Kühlschrank aufbewahren, und das Gelee immer mit einem sauberen Löffel herausnehmen.

 

Warum wird mein Johannisbeergelee nicht fest?

Damit das Gelee auch wirklich fest wird, ist das Verhältnis von Fruchtsaft und Gelierzucker entscheidend. Achte daher auf die im Rezept angegebenen Mengen. Wir empfehlen, die Johannisbeeren vor dem Kochen bereits zu verlesen, von den Rispen zu befreien, zu waschen und erst dann die entsprechende Menge abzuwiegen. So hast du am Ende ausreichend Saft und das Gelee wird schön fruchtig.

Eine Gelierprobe hilft dir außerdem dabei, zu erkennen, ob das Gelee schon ausreichend angezogen hat und abgefüllt werden kann. 

Wie macht man nochmal eine Gelierprobe? Wir erklären es dir! >>

Johannisbeeren-Gelee abfüllen
Nach wenigen Minuten Kochzeit ist das Gelee zum Abfüllen bereit, Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG

 

Welchen Gelierzucker sollte ich für Johannisbeergelee verwenden?

Die Wahl des richtigen Gelierzuckers bestimmt sich aus dem Verhältnis von Früchten bzw. Fruchsaft und Zucker. Je nachdem, wie süß der Fruchtaufstrich werden soll, hast du die Wahl zwischen Gelierzucker 1:1, 2:1 und 3:1. Deshalb solltest du Fruchtsaft und Gelierzucker genau abmessen, damit das Gelee die optimal Konsistenz bekommt, nicht zu süß oder zu sauer wird. Wir empfehlen für Johannisbeergelee Gelierzucker 2:1, also 2 Teile Fruchtsaft und 1 Teil Zucker.

 

Was macht man mit Johannisbeergelee?

Selbst gemachtes Johannisbeergelee schmeckt nicht nur zum Frühstück auf Brötchen und Brot sehr gut, du kannst es auch zum Verfeinern von Desserts, Kuchen, Gebäck oder herzhaften Speisen verwenden.

Zu den süßen Klassikern zählen mit Johannisbeergelee gefüllte Engelsaugen oder Berliner. Aber auch Kuchen oder Torten verleiht das Gelee fruchtig-frische Momente. Und zu Weihnachten kommt Johannisbeergelee vor allem zum Verfeinern von Rotkohl und Fleischsoßen zum Einsatz.

Rezepte

 

Weitere Gelee-Rezepte zum Nachkochen

*Affiliate-Link

Kategorie & Tags
Mehr zum Thema
Copyright 2020 LECKER.de. All rights reserved