Schmecken warm und kalt

Günstig und schnell gemacht: Einfache Radieschen-Bratlinge

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Radieschen landen bei mir normalerweise einfach roh auf dem Teller oder wandern schnell als Snack zwischendurch in den Mund. Umso überraschter war ich, wie gut sie sich in diesen Bratlingen machen!

Die Zubereitung geht supereinfach: Radieschen reiben, mit ein paar Zutaten mischen, kurz abschmecken - und schon wandern die kleinen Bratlinge in die Pfanne. Dort werden sie außen herrlich knusprig, während sie innen schön saftig bleiben.

Sie schmecken sowohl warm als auch kalt. Ich esse sie am liebsten pur mit einem Klecks Schmand, Quark oder einem Joghurt-Dip. Sie machen sich aber auch toll als Patty auf einem vegetarischen Burger oder als Snack zum Mitnehmen fürs Picknick im Grünen.

  • Zubereitungszeit:
    40 Min.
  • Niveau:
    ganz einfach
Vegetarisch

Zutaten

Personen

400 g Radieschen

Salz

Pfeffer

6 Lauchzwiebeln

3 EL Semmelbrösel

2 EL Speisestärke

4 EL Vollmilchjoghurt

200 g Vollmilchjoghurt

1 Ei (Gr. M)

6 EL Öl

4 Stiele glatte Petersilie

Zubereitung

1

Radieschen putzen, waschen, grob reiben. Mit 1⁄2 TL Salz mischen, ca. 10 Minuten ziehen lassen. Lauchzwiebeln putzen, waschen, in feine Ringe schneiden. Radieschen gut ausdrücken. Mit Lauchzwiebeln, Semmelbröseln, Stärke, 4 EL Joghurt und Ei verrühren.

2

Mit Pfeffer und wenig Salz würzen. Aus der Masse ca. 20 Bratlinge formen.

3

Öl nach und nach in einer Pfanne erhitzen. Bratlinge darin portionsweise von jeder Seite 2–3 Minuten braten.

4

Inzwischen Petersilie waschen und trocken schütteln, Blättchen abzupfen und fein hacken. 200 g Joghurt mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie darüberstreuen. Zu den Bratlingen reichen. Dazu schmecken Pellkartoffeln.

Nährwerte

Pro Person

  • 295 kcal
  • 7 g Eiweiß
  • 19 g Fett
  • 23 g Kohlenhydrate

Mein Tipp:

Frisches Radieschengrün waschen, hacken und mit unter den Teig mischen!

Radieschen reiben leicht gemacht

Am besten arbeitest du mit einer Reibe beziehungsweise einem Gemüseschneider mit Auffangbehälter und Stopfen - gerade bei kleinen, runden Zutaten wie Radieschen ist das super praktisch, weil du sie nicht mühsam festhalten musst und keine Gefahr läufst, dir die Finger zu verletzen. Alternativ kannst du die Radieschen auch in einen Zerkleinerer geben, allerdings büßen die Bratlinge dann ein bisschen von ihrem „Biss“ ein.

Aus LECKER 4/2016