Omas Bienenstich bekommt ein Sommer-Upgrade mit frischen Heidelbeeren

Bienenstich-Schnitten  mit Heidelbeer-Creme RezeptAuf Pinterest merken
Bienenstich wie bei Oma, aber fruchtiger! Foto: LECKER @ Bauer Media Group

Omas Bienenstich ist für mich sowieso schon Kuchenglück pur, aber mit frischen Heidelbeeren wird der Klassiker jetzt zum echten Sommer-Highlight.

Allein diese Kombination: fluffiger Hefeteig, eine üppige Sahne-Quark-Creme und obendrauf die herrlich knusprige Mandelkruste. Mhhh! Für die typische Bienenstich-Süße darf natürlich auch Honig nicht fehlen, der sich gleich an mehreren Stellen im Kuchen versteckt und wunderbar mit den gerösteten Mandeln harmoniert.

Und jetzt kommt der sommerliche Twist: Frische Heidelbeeren werden püriert und unter die cremige Füllung gezogen. Das sieht mit seinen violetten Swirls nicht nur wunderschön aus, sondern bringt auch eine fruchtige Frische in den süßen Klassiker.

Gerade jetzt, wenn Heidelbeeren Saison haben und du sie vielerorts sogar selbst pflücken kannst, ist dieser Bienenstich eine ziemlich köstliche Art, die kleinen Beeren zu verarbeiten. Zugegeben, ein bisschen mehr Zeit als für einen schnellen Rührkuchen solltest du einplanen. Aber dieser Bienenstich ist jede Minute wert! Für mich genau der richtige Kuchen, wenn am Wochenende eine gemütliche Kaffeetafel mit Familie oder Freunden ansteht.

  • Zubereitungszeit:
    90 Min.
  • Wartezeit:
    330 Min.
  • Niveau:
    einfach

Zutaten

Stück
Für den Hefeteig:

150 ml Milch

frische ½ Würfel (21 g) Hefe

350 g Mehl + etwas

Salz

5 EL flüssigen Honig

50 g weiche Butter

Für den Mandelguss:

100 g Butter

50 g flüssigen Honig

2 EL Sahne

125 g Mandelblättchen

Für die Creme:

250 g Heidelbeeren (Alternativ TK-Beeren)

150 g flüsssigen Honig

8 Blatt Gelatine

500 g Sahnequark

400 g Sahne

Zubereitung

1

Für den Hefeteig Milch leicht erwärmen. Hefe hineinbröckeln und unter Rühren auflösen. Mehl und 1 Prise Salz in einer Rühr­schüssel mischen. Honig, Ei und Hefemilch zufügen. Mit den Knethaken des Rührgeräts zu einem geschmeidigen Teig verkneten, dabei 50 g weiche Butter in Flöckchen unterkneten. Löst sich der Teig vom Schüsselrand, 3–5 Minuten weiterkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

2

Quadratische Springform (24 x 24 cm; ersatzweise rund, 26 cm Ø) fetten. Den Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche kurz durchkneten und in die Form drücken. Nochmals ca. 20 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

3

Inzwischen für den Guss Butter und Honig in einem Topf schmelzen. Sahne einrühren. Alles kurz aufkochen. Mandelblättchen unterrühren. Lauwarmen Guss auf dem Teig verteilen. Im heißen Ofen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 180 °C/Gas: s. Hersteller) 18–20 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen.

4

Für die Creme gefrorene Heidelbeeren und 50 g Honig fein pürieren. 5 Blatt und 3 Blatt Gelatine getrennt in kaltem Wasser einweichen. Bienenstichboden vorsichtig aus der Form lösen. Erst rundherum begradigen, dann waagerecht halbieren. Obere Platte abnehmen und mit einem scharfen Messer in ca. 16 gleich große Stücke schneiden. Den Springformrand wieder um den unteren Boden schließen.

5

Quark und 100 g Honig glatt rühren. 5 Blatt Gelatine ausdrücken, in einem Topf bei schwacher Hitze auflösen. 2–3 EL Quark unterrühren, dann alles unter die übrige Quarkcreme rühren. Sahne steif schlagen, in zwei Portionen unter die Quarkcreme heben.

6

3 Blatt Gelatine ausdrücken und auflösen. Erst 1 EL Beerenpüree einrühren, dann unter ­übriges Beerenpüree rühren. Die Quarkcreme auf dem unteren Bienenstichboden glatt streichen. Das Beerenpüree darauf verteilen. Mit einer Gabel swirlartig durchziehen. Obere Bienenstich­stücke dicht an dicht auf die Creme setzen. Mindestens 4 Stunden kalt stellen. Zum Servieren den Formrand vorsichtig lösen.

Nährwerte

Pro Stück

  • 356 kcal
  • 10 g Eiweiß
  • 19 g Fett
  • 35 g Kohlenhydrate
Keine frischen Heidelbeeren? TK-Beeren gehen auch!

Du kannst für die Creme auch TK-Heidelbeeren verwenden. Gib die gefrorenen Beeren zusammen mit dem Honig in einen Topf und erwärme sie unter Rühren, bis sie weich sind. Anschließend fein pürieren und vollständig abkühlen lassen. Danach kannst du das Heidelbeerpüree wie im Rezept beschrieben weiterverarbeiten.

Aus LECKER-Sonderheft 1/2019