Spritzgebäck von Oma - das einfache Grundrezept

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Buttrig-zart und mürbe - so sollte das perfekte Spritzgebäck sein! Der Klassiker weckt Kindheitserinnerungen an Kaffeenachmittage bei den Großeltern und bunte Keksteller in der Adventszeit. Wir verraten dir Omas altbewährtes Spritzgebäck Rezept mit Gelinggarantie.

  • Zubereitungszeit:
    20 Min.
  • Wartezeit:
    30 Min.

Zutaten

Stück
Für den Keksteig:

100 g Puderzucker

150 g weiche Butter

2 EL Milch

1 Ei (Gr. M)

1 Pck. Vanillezucker

1 Prise Salz

250 g Mehl

Für die Verzierung:

100 g Zartbitterkuvertüre

1 TL Kokosfett

Zubereitung

1

Für den Keksteig Puderzucker und Butter mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren. Nach und nach Milch, Ei, Vanillezucker und Salz hinzugeben und alles zu einer glatten Masse verrühren. Mehl unterheben. Teig für Spritzgebäck in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kühlen. 

Extra-Tipp: Je kälter der Teig ist, desto besser lässt er sich verarbeiten und desto hübscher gelingt das Spritzgebäck.

2

Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle (ø 8 cm) füllen und nach Belieben in Streifen, Kringeln oder Kreisen direkt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech spritzen. Dabei auf genügend Abstand zwischen den Plätzchen achten, da der Teig leicht zerläuft.

3

Spritzgebäck im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 175 °C/Gas: Stufe 3) 10-12 Minuten goldgelb backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

4

Für die Verzierung Schokolade mit Kokosfett über dem Wasserbad schmelzen. Ausgekühltes Spritzgebäck verzieren und die Enden in Schokolade tauchen oder mit Schokoladen-Streifen überziehen.

Nährwerte

Pro Stück

  • 77 kcal
  • 1 g Eiweiß
  • 4 g Fett
  • 9 g Kohlenhydrate
Omas Tipps für perfektes Spritzgebäck

Meine Oma hat mir beigebracht, dass alle Spritzgebäck-Zutaten die gleiche Temperatur haben sollten. So lassen sich Butter und Ei besonders gut miteinander verbinden und der Teig wird schön geschmeidig. Butter und Puderzucker zu Beginn nicht zu lange rühren, anderenfalls könnte die Butter gerinnen! Für schön geformtes Spritzgebäck hat meine Oma außerdem auf die Zubereitung mit Gebäckpresse gesetzt - das ging schnell und einfach!

Spritzgebäck mit dem Fleischwolf formen

Besitzt du einen Fleischwolf, kannst du diesen ebenfalls wunderbar für Spritzgebäck nutzen. Bereite den Teig wie im Rezept beschrieben zu und stelle ihn gut gekühlt bereit. Bringe den gewünschten Spritzgebäckvorsatz an und drehe den Teig portionsweise hindurch, sodass die typischen Formen entstehen. Achte darauf, die Plätzchen mit genügend Abstand auf das Backblech zu setzen, da der Teig beim Backen etwas verläuft.

Nützliches Zubehör für Spritzgebäck:

Egal, für welches Produkt du dich entscheidest - sie sind alle super praktische Backhelfer, mit denen das Spritzgebäck perfekt gelingt:

Spritzgebäck zu Weihnachten

Spritzgebäck wird mithilfe eines Spritzbeutels in Tannenbaumform auf ein Backblech gespritzt
Hübsches Spritzgebäck in Tannenbaumform für Weihnachten Foto: LECKER @ Bauer Media Group

Mithilfe eines Spritzbeutels kannst du den Spritzgebäck-Teig in Tannenbaumform aufs Backblech spritzen. Damit die Tannenbäume schön gleichmäßig werden, kannst du dir eine Schablone mit passenden Dreiecken (ca. 8 cm hoch) unter das Backpapier legen. Beachte, dass der Teig beim Backen etwas schrumpft. Als Deko kannst du geschmolzene Kuvertüre oder Zuckerguss sowie bunte Zuckerperlen verwenden.

Spritzgebäck mit Mandeln, Marzipan und Frucht verfeinern

  • Spritzgebäck mit Mandeln zubereiten? Undbedingt! Denn so wird das Gebäck besonders fein. Auf die Menge in diesem Rezept benötigst du ca. 75 g gemahlene Mandeln, die du erst mit Mehl mischst und dann unterhebst.

  • Du magst es gerne fruchtig? Dann kannst du kreisförmige Spritzgebäck-Kringel mit Konfitüre oder Gelee füllen.

  • Mit 1-2 TL frischer Vanille, Orangen- und Zitronenabrieb oder 2-3 EL Kakao wie in unserem Rezept für Schoko-Spritzgebäck kannst du den Teig geschmacklich variieren

  • Besonders lecker schmecken die Kekse, wenn du sie mit Nougat oder Marmelade "zusammenklebst" und die Enden anschließend in Schokolade tauchst. Das funktioniert am einfachsten mit streifenförmig gespritzten Plätzchen, wie in unserem Rezept für Nougat-Spritzgebäck.

Häufige Fragen zu Spritzgebäck:

Spritzgebäck wird aus einem weichen Mürbeteig gemacht, der auf ein Backblech gespritzt und anschließend gebacken wird. Je nach Rezept wird ein Teil des verarbeiteten Mehls durch Speisestärke ersetzt - sie macht die Kekse besonders mürbe und locker.

Insbesondere beim Spritzgebäck backen empfehlen wir die Verwendung von Butter. Sie verleiht dem Teig den typisch buttrigen Geschmack und eine geeignete Konsistenz zum Formen, da sie während des Kühlens fest wird und den Teig stabilisiert. Margarine macht den Keksteig weicher, überzeugt uns aber vor allem geschmacklich nicht im Keksteig.

Teigreste kannst du 2-3 Tage luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahren. Nutzt du einen Spritzbeutel, kannst du den Teig darin und zusätzlich in einen Gefrierbeutel verpackt im Kühlschrank aufbewahren. Für die Weiterverarbeitung mit einer Gebäckpresse oder dem Fleischwolf füllst du den Spritzgebäck-Teig direkt in einen Gefrierbeutel oder eine Frischhaltedose mit Deckel.

Läuft das Spritzgebäck beim Backen auseinander, ist das meist ein Zeichen dafür, dass der Teig zu lange gerührt oder nicht lange genug gekühlt wurde. Denn dann wird er zu warm, verliert seine Struktur und lässt sich später nicht so akkurat spritzen oder pressen. 

Damit Spritzgebäck schön knusprig bleibt, solltest du die Plätzchen, sobald sie vollständig ausgekühlt sind, direkt in eine luftdicht verschließbare Keksdose geben und darin aufbewahren. So bleiben sie etwa 3 bis 4 Wochen lang frisch!

Um den Teig in schöner Form aufs Blech zu bringen, benötigst du einen Spritzbeutel, eine Gebäckpresse oder einen Fleischwolf mit speziellen Gebäck-Aufsätzen

Wir verwenden für unser Rezept einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle. Wenn du die nicht zur Hand hast, kannst du auch auf andere Spritztüllen zurückgreifen. Wichtig ist nur, dass die Öffnung nicht zu klein ist, da die Plätzchen sonst zu dünn werden und schneller brechen.