Champagner - prickelnder Schaumwein deluxe!

Aus der französischen Champagne kommt der beliebte Schaumwein, der als das festlichste aller Getränke gilt und nach festgelegten Regeln gekeltert wird. Wir erklären euch, was den edlen Tropfen so besonders macht.

Champagner
Champagner: das Getränk der Königsklasse., Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG
Inhalt
  1. Woher kommt Champagner und wer hat ihn erfunden?
  2. Wie wird Champagner hergestellt?
  3. Welche Sorten Champagner gibt es?
  4. Wie viel Alkohol enthält Champagner?
  5. Was macht Champagner so teuer?
  6. Was kann ich noch mit Champagner machen?
  7. Wie lagert man Champagner?
 

Woher kommt Champagner und wer hat ihn erfunden?

Der Mönch Dom Perignon erfand sozusagen ausversehen den Champagner. 1650 wollte Dom Perignon eigentlich nur stillen Wein herstellen, wenn dieser Bläschen bekam, war er eigentlich unbrauchbar. Da der unfertige Wein mit Bläschen allerdings besonders bei den Engländern eine große Nachfrage auslöste, entstand eine Geschäftsidee. Mit Erfolg - denn nicht nur Goethe, Bismarck und Voltaire erfreuten sich an dem Getränk - bis heute ist der Champagner der edelste Tropfen unter den alkoholischen Getränken.

 

Wie wird Champagner hergestellt?

Champagner ist ein Qualitätsschaumwein und hat seinen Ursprung in Wein. Die Herstellung von Champanger unterliegt strengen Vorschriften, so darf er nur aus Trauben des Anbaugebietes der Champagne hergestellt werden. Unter anderem unterliegt Champagner auch noch folgenden Regelungen:

  • streng abgegrenztes Anbaugebiet der Trauben
  • Ertragsbeschränkung
  • Flaschengärung
  • Verbot des Transvasierverfahrens (Tankgärung): Champagner gärt grundsätzlich in Flaschen

Der edelste aller Schaumweine wird nicht nur aus weißen sondern auch aus roten Trauben gepresst. Drei Sorten sind für die Champagner-Herstellung zugelassen: die blauen Pinot Noir- und Pinot Meunier-Trauben sowie die weißen Chardonnay-Trauben, die in unterschiedlichen Anteilen zu einem Champagner-Grundwein gepresst werden.

Für Rosé werden auch Schalen und Stile kurz mitgekeltert. Wie anderen Schaumweine auch wird der Champagner-Wein mit Hefe versetzt, um den Gärprozess einzuleiten. Nach einigen Wochen wird der Champagner-Grundwein zu einer sogenannten Cuvée gemischt. Dabei bestimmt die Mischung der Sorten den jeweiligen Charakter des Champagners. Die eingeleitete, zweite Gärung ist für die Entwicklung von Kohlensäure verantwortlich, die den Champagner schäumen lässt. Er muss mindestens ein Jahr in den Flaschen gären. Vor der "Genussreife" des Champagner werden Trübstoffe und die zur Gärung benötigte Hefe aus den Flaschen entfernt, indem diese schrittweise auf den Kopf gestellt werden. Dadurch sammeln sich die Rückstände am Champagner-Verschluss und können entfernt werden. Neu verkorkt geht der Champagner dann auf die Reise von der Champagne in alle Welt.

 

Welche Sorten Champagner gibt es?

Es gibt neben dem normalen Champagner noch zwei weitere, bekannte Sorten: Der Champagner Blanc de Blancs wird ausschließlich aus den weißen Chardonnay-Trauben gewonnen. Champagne millésime wird nur aus einem Cuvée (Mischung) von Weinen des gleichen Jahrgangs produziert und ist daher meist im höheren Preissegment anzutreffen. Allgemein gibt es 6 verschiedene Geschmacksrichtungen: brut-nature mit maximal 3 Gramm Zucker, extra-brut, brut, extra dry, sec und demi sec mit bis zu 50 Gramm Zucker pro Liter.

 

Wie viel Alkohol enthält Champagner?

Champagner enthält zwischen 11,5 und 12,5 Volumenprozent Alkohol. 

 

Was macht Champagner so teuer?

Wie bereits erwähnt ist das Anbaugebiet der Trauben stark eingeschränkt. Des Weiteren müssen die Champanger-Trauben per Hand geerntet und besonders schonend gepresst werden. Durch die vielen Vorschriften und den sehr hohen Aufwand bei der Herstellung entsteht der hohe Preis des Endprodukts. Spitzenreiter ist der 1907er Heidsieck, der für bis zu 250.000 Euro pro Flasche den Besitzer wechselt.

Champagner richtig einschenken
Beim Einschenken das Glas leicht schräg halten, Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG
 

Was kann ich noch mit Champagner machen?

Ob als edler Aperitif, zum Mischen in Cocktails oder zum Verfeinern von Desserts - Champagner kannst du vielfältig einsetzen. Wir haben dir ein paar Inspirationen zusammen gestellt:

 

Wie lagert man Champagner?

Eine geöffnete Flasche Champagner sollte baldmöglichst getrunken werden. Ohne Qualitätseinbußen hält sich offener Champagner gut gekühlt etwa 24 Stunden, wenn die Flasche mit einem speziellen Druckverschluss verschlossen wird. Ungeöffnet sollte die Flasche kühl, trocken und lichtgeschützt gelagert werden. Je nach Preisklasse des Qualitätsschaumweins hält er sich bei richtiger Lagerung zwischen 2 und 10 Jahre.

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