Krups, WMF & Co. - Die besten Waffeleisen im Test

Stephanie Meyer

Frische, goldbraune Waffeln haben immer Saison. Ihr möchtet das süße Gebäck gerne selbst zubereiten? Dann braucht ihr vor allem eines: ein richtig gutes Waffeleisen. Doch was zeichnet ein anständiges Gerät eigentlich aus? Auf welche Kriterien kommt es wirklich an und auf welchen Schnickschnack können wir gut und gerne verzichten? Das alles verraten wir euch in unserem großen Waffeleisen Test!

Waffeleisen Test – Lecker duftende Waffeln für Zuhause
Waffeleisen im Test! Von WMF, über Krups bis Klarstein – drei Modelle im Praxis-Check!, Foto: iStock/Stefan Tomic
Inhalt
  1. Waffeleisen Test – Diese drei Geräte haben wir getestet
  2. Darauf haben wir unserem Waffeleisen Test geachtet
  3. Unser Testsieger: Das Waffeleisen in Herzform
  4. Das Krups Waffeleisen im LECKER-Check – Unser Designliebling für belgische Waffeln
  5. Das 3-in-1-Waffeleisen von Klarstein
  6. Wo genau ist der Unterschied zwischen einem belgischen und einem klassischen Waffeleisen?
  7. Wie viel Teig gebe ich in mein Waffeleisen?
  8. Warum kleben Waffeln am Waffeleisen?
  9. Wie reinige ich mein Waffeleisen?
  10. Wie teuer sind gute Waffeleisen?
  11. Worauf sollte ich achten, wenn ich mir ein Waffeleisen kaufen möchte? 

Für unseren Waffeleisen-Test haben wir drei unterschiedliche Geräte genauer unter die Lupe genommen. Von klassischen Waffeleisen in Herzform, über ein Küchenhelfer für belgische Waffeln bis hin zum  3-in-1-Gerät mit mehreren Funktionen. 

 

Waffeleisen Test – Diese drei Geräte haben wir getestet

In unserem Waffeleisen-Test ist für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel etwas dabei. Und das sind unsere Kandidaten:

  1. Das Waffeleisen in Herzform – das WMF LONO, ideal zum Zubereiten klassischer Herzwaffeln. Übrigens, das Lono ist auch unser Testsieger geworden. Überzeugt hat uns, wie schnell es gleichmäßig gebräunte Waffeln zauberte und binnen kürzester Zeit aufheizte.
  2. Ideal für Belgische Waffeln ist der KRUPS Waffelautomat.
  3. Das 3-in-1-Gerät Trilit von Klarstein eigent sich perfekt zum Zubereiten von Waffeln, Sandwiches und Panini.

 

Darauf haben wir unserem Waffeleisen Test geachtet

Sehr schnell waren wir uns darüber einig, dass Waffeln am allerbesten schmecken, wenn sie gleichzeitig innen fluffig weich und außen verführerisch knusprig sind. Neben der erwähnten Konsistenz kommt es aber beim Waffelbacken vor allem auch auf die Handhabung und Schnelligkeit des Küchengerätes an – denn schließlich wollen wir nicht stundenlang auf unsere süßen Teilchen warten.

Für unseren Test haben wir unseren klassischen Waffelteig genommen, der ideal zum Ausbacken von Waffeln in Herzchenform ist. Für unsere Belgischen Waffeln haben wir einen Waffelteig für belgische Waffeln zubereitet, die mit ihrem typischen Gittermuster und ihrer Lockerheit punkten.

Unsere Qualitätskriterien im Einzelnen:

  • Konsistenz – werden unsere Lieblinge auch außen schön knusprig und bleiben innen trotzdem schön fluffig weich?
  • Handhabung– lässt sich der kleine Helfer leicht bedienen?
  • Sicherheit – bleibt das Gerät außen schön kühl?
  • Schnelligkeit – Wie lange dauert es bis sich das Waffeleisen aufheizt?

 

Unser Testsieger: Das Waffeleisen in Herzform

Gleich unser erster Testkandidat ist quasi der Porsche unter den Waffelautomaten. Das Lono von WMF, welches sich perfekt für Herzwaffeln eignet.

Und so haben wir getestet:

Das Lono von WMF haben wir mit unserem klassischen Waffelteig getestet, der ideal zum Ausbacken von Waffeln in Herzchenform ist. Im ersten Schritt haben wir das Lono mit einem Lappen kurz feucht ausgewischt und mit einem Tuch getrocknet, bevor wir es an die Steckdose zum Aufheizen angeschlossen haben.

Was uns dabei sehr positiv aufgefallen ist: Obwohl das Gerät brandneu aus der Folie kam, haben wir keine unangenehme Geruchsentwicklung gemerkt, die man sonst von neuen Geräten kennt.

Unser Waffeleisen Test Schritt für Schritt

  1. Einmal angeschlossen, dauert es nur einen Augenblick, bis unser Testsieger auf das grüne Signallämpchen umschaltet und wir mit dem Befüllen des Teiges beginnen können.
  2. Fix haben wir das heiße Eisen mit etwas Butter eingefettet. Und, obwohl es mit einer Antihaftbeschichtung versehen ist, empfehlen wir, entweder ein wenig neutrales Speiseöl oder eine kleine Menge Butter zum Einstreichen der Backflächen zu verwenden. Dadurch lösen sich die fertig gebackenen Waffeln superleicht und ihr müsst hinterher nicht allzuviel Teigreste mühsam abkratzen.
  3. Jetzt gießen wir vorsichtig unseren Waffelteig hinein. Achtung: Eine kleine Menge Teig reicht für dieses Modell aus. Am besten verteilt ihr die flüssige Masse anschließend mit der Unterseite eines Esslöffels und lasst sie etwas in die Ecken laufen.
  4. Und genau bei diesem Schritt haben wir, selbst bei unserem Favoriten, ein winziges Manko festgestellt: Die Scharniere am Deckel sind etwas wackelig. Allerdings lässt sich das Gerät gleichmäßig schließen, weshalb wir hier mal ein Auge zudrücken und uns nicht weiter daran stören. Alternativ kann man die Scharniere auch mit einem kleinen Schraubenzieher festziehen.
  5. Nun heißt es warten: Doch unser Liebling punktet mit Turbogeschwindigkeit. In nur wenigen Minuten, bei mittlerer Hitze, backt unsere Waffel herrlich goldbraun.
  6. Und schon steigt uns ein unwiderstehlicher Waffelduft in die Nase und wir warten bis das Kontrolllämpchen aufleuchtet und uns anzeigt, dass die finale Backzeit erreicht ist.

Ein Praxis-Tipp aus unserem Test: Wählt am besten eine mittlere Temperatur-Einstellung, dann seid ihr sicher, dass eure Waffeln nicht verbrennen. Wenn ihr euch ein bisschen durchprobier habt, findet ihr schnell die für euch ideale Einstellung.

Das Lono von WMF begeistert uns mit folgenden Vorzügen:

  • Einmal angeschlossen heizt es superschnell auf die ideale Betriebstemperatur auf.
  • Während das Gerät angeschaltet ist, bleibt der Deckel - trotz Hitze im Inneren - von außen kühl und es besteht keine Gefahr, dass ihr euch die Finger daran verbrennt. Besonders mit Kindern im Haushalt ein riesiger Vorteil.
  • Das Lono verfügt über einen Temperaturregler, mit dem ihr die Hitze in mehreren Stufen optimal anpassen könnt.
  • Ein Lämpchen zeigt an, wann die Waffeln fertig gebacken sind.
  • Optisch ist unser Testsieger in jeder Küche ein Hingucker.

Fazit

Wer zuhause Herzchwaffeln backen möchte, dem empfehlen wir das Lono von WMF. Schnell aufgeheizt, bäckt dieser Waffelautomat gleichmäßig gebräunte Waffeln und erhitzt sich sehr schnell. Von uns gibt es daher eine klare Kaufempfehlung!

Die drei besten Waffeleisen im Test
Außen knusprig und innen schön locker – so lecker sind unsere Herzchenwaffeln im Lono von WMF gebacken, Foto: LECKER

 

Das Krups Waffeleisen im LECKER-Check – Unser Designliebling für belgische Waffeln

Nun widmen wir uns dem zweiten Kandidaten, dem Waffeleisen von Krups, das insbesondere für Fans belgischer Waffeln genau das Richtige ist.

Durch die tiefe Waffelung auf den Backflächen, ist das Eisen optimal für belgische Waffeln geeignet. Deswegen haben wir das Gerät auch mit dem entsprechenden Teig getestet. Testweise haben wir auch den klassischen Waffelteig benutzt - auch da hat der Waffelautomat gut abgeliefert. Optimal für den perfekten Bräunungsgrad war aber der belgische Waffelteig.

Schon beim Auspacken sind wir positiv überrascht. Das Waffeleisen von Krups ist ein echter Hingucker und begeistert mit einem coolen, eckigen Design und einer matt gebürsteten Edelstahl-Oberfläche. Einen weiteren dicken Pluspunkt bekommt das Eisen dafür, dass es –­ genau wie auch unser Testsieger – keinen unangenehmen Plastikgeruch beim ersten Benutzen verströmt.

Unser Test Schritt für Schritt

  1. Einmal angeschlossen, benötigt dieses Testgerät deutlich länger als das Lono von WMF bis es vollständig aufheizt.
  2. Genau wie im ersten Durchlauf, fetten wir auch dieses Modell mit etwas Butter ein, obwohl es auch mit einer Antihaftbeschichtung ausgestattet ist.
  3. Nachdem wir den Teig eingefüllt haben, achten wir darauf, dass sich die Flüssigkeit schön gleichmäßig in die Rillen verteilt und beim Schließen des Deckels nicht überläuft.
  4. Neugierig wie wir sind, haben wir natürlich währenddessen ab und an den Deckel geöffnet und dabei festgestellt, dass es von außen schön kühl bleibt. Aber vorsicht: Nicht während des Backens an die Rückseite des Gerätes fassen – hier ist sehr heiß! und auch die Oberflächen haben sich mit der Zeit etwas aufgeheizt. Für die Nutztung mit Kindern ist dieses Eisen also nicht ganz optimal.
  5. Die Signallampe schaltet auf Grün, wenn der Backvorgang beendet ist – doch das dauert leider lange. Zwischen zehn und 15 Minuten dauerte die Backzeit bis zur fertigen Waffel.

Doch das Endprodukt überzeugt uns: Die belgischen Waffeln waren geschmacklich sehr gut und waren auf beiden Seiten schön goldbraun gebacken. Mit etwas Puderzucker und Schoko-Streuseln bestreut ein absolutes Geschmacks-Highlight.

Die besten Waffeleisen im Test
Das eckige Waffeleisen von Krups begeistert mit goldbraunen belgischen Waffeln, Foto: LECKER

Und mit diesen Eigenschaften punktet das Waffeleisen von Krups im Einzelnen

  • Eckiges Design mit mattpolierter Edelstahl-Oberfläche, das begeistert.
  • Allerdings dauert die gewünschte Temperatureinstellung sehr lange – unserer Meinung nach etwas zu lange, denn, gerade wenn man mit hungrigen Kindern zusammen backt – sind mehr als fünf Minuten Aufheizzeit definitiv zu lange.
  • Die Waffeln sind geschmacklich sehr lecker, aber leider nicht gleichmäßig gebräunt werden.
  • Das Waffeleisen ist sehr stabil, die Scharniere sind schön fest und der Griff ist mit Kindersicherung versehen.

Fazit

Wer sich in Geduld üben kann und wer unbedingt Belgische Waffeln selbst machen möchte, dem empfehlen wir dieses Waffeleisen. Für alle, die gerne ein schnelles Ergebnis haben möchten, werden mit diesem Gerät langfristig nicht glücklich. Aber: Wer gerne ab und zu herzhafte Waffeln genießt, kann dafür sehr gut diesen Automaten nutzen.

 

Das 3-in-1-Waffeleisen von Klarstein

Wer nicht nur Waffeln liebt, sondern gerne auch Panini und Sandwiches richtig gerne mag, wird dieses Eisen lieben. Das Waffeleisen von Klarstein punktet mit einer 3-in-1-Funktion und ist ideal für alle, die wenig Platz in ihrer Küche zum Verstauen haben. 

Unsere Erfahrungen mit dem Allrounder:

  1. Ausgepackt und sofort angeschlossen, verströmt das Gerät – trotz vorheriger kurzer Reinigung - zunächst einen unangenehmen Plastikgeruch. Allerdings hat sich dieser – nachdem das Eisen aufgeheizt war – wieder gelegt.
  2. Im zweiten Schritt legen wir die Waffelplatten ein und lassen das Gerät aufheizen.
  3. Gespannt warten wir, bis sich die Kontrolllampe von rot nach grün schaltet.
  4. Jetzt schnell einfetten – trotz Antihaftbeschichtung gehen wir auf Nummer sicher und verwenden eine kleine Menge Butter, um die Waffeln hinterher ideal zu lösen. 
  5. Eindeutiger Minuspunkt: Das Eisen benötigt unserer Meinung etwas zu lange, bis die Waffeln final fertig gebacken sind. Je länger das Eisen in Benutzung ist, desto schneller werden die Waffeln fertig.
  6. Das Ergebnis kann sich allerdings sehen lassen: Wir freuen uns über knusprige Waffeln mit fluffigem Teig, die sehr gut schmecken.

Das sind die Eigenschaften des Trilit 3-in-1-Waffeleisen von Klarstein

  • Drei verschiedene Einsätze: Waffelplatten, Panini-Grill und Sandwichplatten
  • Das Gehäuse bleibt während des Backens kühl
  • Praktische Kabelaufwicklung an der Unterseite
  • Krosse Belgische Waffeln

Fazit

Der Waffelautomat von Klarstein ist vom Design her zwar unauffälliger als die anderen Geräte, punktet dafür ganz klar aber in der Handhabung. Besonders das lästige Reinigen ist bei diesem Eisen deutlich einfacher. Einfach die Waffelplatten nach dem Ablühlen herausnehmen und in den Geschirrspüler stellen. Und: Auch wenn du ab und zu lieber herzhacft isst, bist du mit diesem Gerät perfekt versorgt. Denn durch die unterschiedlichen Einsätze kannst du auch mal Sandwich oder Panini machen. Aber auch herzhafte Waffeln passen gut auf die Backflächen.

 

Wo genau ist der Unterschied zwischen einem belgischen und einem klassischen Waffeleisen?

Ein Waffeleisen für belgische Waffeln zeichnet sich durch tiefe Rillen auf der Waffelplatte aus, die der gebackenen Waffel ihr bekanntes Gittermuster verleihen. Gleichzeitig sind belgische Waffeln aufgrund ihres speziellen Hefeteigs fluffig leicht. Neben Puderzucker kombinieren viele diese Spezialität gerne mit Schokoladensoße, Schlagsahne, Vanilleeis und heißen Kirschen. Aber auch herzhaft, mit Käse oder Ähnlichem ist der Waffelteig perfekt zu kombinieren, da er nicht allzu süß ist im Vergleich zum klassischen Waffelteig.

Neben belgischen Waffeln gibt es auch die sogenannten Lütticher Waffeln, deren süßer Unterschied darin besteht, dass der Teig zusätzlich mit Hagelzucker vermengt ist.

Für traditionelle Herzwaffeln bedarf es keiner tiefen Rillen im Eisen und die Auflagefläche sind rund und nicht eckig ausgelegt.

Die besten Waffeleisen im Test
Die tiefen Rillen dieses Waffeleisens verleihen belgischen Waffeln ihr typisches Gittermuster, Foto: LECKER

 

Wie viel Teig gebe ich in mein Waffeleisen?

Eine Frage, die wir uns bei unserem Praxistest immer wieder gestellt haben: Was ist die richtige Menge an Flüssigkeit für unser Eisen? Um diese Frage richtig zu beantworten, ist es wichtig, dass wir zwischen dem einfachen Waffelteig für Herzchenwaffeln und dem Hefeteig für belgische Waffeln unterscheiden.

Generell haben wir von beiden Varianten immer circa eine Schöpfkelle voll mit Teig dazu verwendet. Um allerdings die Teigmasse gleichmäßig in den tiefen Rillen des Belgischen Wafeleisen zu verteilen, bedarf es sicherlich im Verhältnis etwas mehr an Teig, als bei einem traditionellen Waffeleisen in Herzform.

 

Warum kleben Waffeln am Waffeleisen?

Die allermeisten Geräte, so auch unsere drei Testeisen, sind heutzutage mit einer sogenannten Antihaftbeschichtung ausgestattet. Allerdings haben wir in unserem Praxistest die Erfahrung gemacht, dass es trotzdem wichtig ist, das Eisen mit einer kleinen Menge an Fett zu versehen, damit die Waffel nicht daran haften bleibt.

Wer auf diese zusätzlichen Kalorien verzichten möchte, der sollte sein Eisen vor der Benutzung unbedingt erst richtig gut aufheizen und dann erst dann den Teig einfüllen. Dabei ist es entscheidend, ein Waffelteigrezept zu verwenden, dass ausreichend Butter enthält. Denn ohne genügend Fettanteil im Teig, bleibt einfach jede Waffel – auch, wenn das Eisen eine gute Antihaftbeschichtung aufweist – im Eisen kleben. 

Ein weiterer Grund für das Ankleben der Waffeln ist die falsche Reinigung eures Waffeleisens. Um die Antihaftbeschichtung zu erhalten, solltet ihr es maximal mit einem sauberen Küchenpapier reinigen und nicht mit einem feuchten Lappen auswischen.

Die drei besten Waffeleisen im Test
Trotz Antihaftbeschichtung, haben wir alle unsere Waffeleisen im Test leicht eingefettet, Foto: LECKER
 

Wie reinige ich mein Waffeleisen?

Euer Waffelfrühstück ist beendet und jetzt heißt es, die Küche und alle benutzen Geräte und Utensilien reinigen? Dann solltet ihr euer Waffeleisen im ersten Schritt sauber machen. Denn verklebte Teigreste lassen sich am allerbesten entfernen, wenn das Eisen noch leicht gewärmt ist. Am besten geht ihr wie folgt vor:

  1. Nehmt für die Backflächen ein sauberes Küchentuch und befreit es damit von Teigresten und Backfetten. 
  2. Tipp: Schließt den Deckel des Waffelautomaten, während das Tuch auf den Waffelplatten liegt. Dadurch kann es das Fett gut aufsaugen.
  3. Warum sollte ich kein Spülmittel zum Säubern verwenden? Ganz einfach: Reste davon können sich in den Rillen festsetzen und den Geschmack der nächsten Waffeln verderben. Besser auf jegliche chemischen Reinigungsmittel im Inneren verzichten
  4. Im letzten Schritt reinigt Ihr die Außenfläche eures Gerätes mit einem feuchten Lappen. Dazu dürft ihr ruhig etwas Spülmittel verwenden. Doch Vorsicht: Stellt zunächst sicher, dass Ihr das Eisen dazu aus dem Stecker genommen habt und es nicht mehr mit Elektrizität versorgt wird.

 

Wie teuer sind gute Waffeleisen?

Einfache, aber dennoch hochwertige Geräte gibt es bereits ab 20 Euro zu kaufen. Tatsächlich gibt es einige Kandidaten in dieser Preiskategorie, die sehr gute Waffeln backen können. Allerdings sind viele Modelle insgesamt nicht so hochwertig verarbeitet und beispielsweise häufig komplett aus Plastik gefertigt. Auch die Scharniere können schnell mal wackeln.

Wer also ein langlebiges Gerät mit hervorragender Verarbeitung und zeitloser Optik haben möchte, muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Unseren Testsieger, das Lono von WMF gibt es bereits ab circa 60 Euro zu kaufen. Die fertigen Waffeln überzeugten uns auf ganzer Linie mit feinem Geschmack. 

 

Worauf sollte ich achten, wenn ich mir ein Waffeleisen kaufen möchte? 

Am liebsten essen wir unsere Waffeln, wenn sie beidseitig gleichmäßig gebräunt sind, außen knusprig und innen schön locker und fluffig. Einmal losgelegt, wollen wir, dass sie zügig gebacken werden und sich anschließend leicht von der Waffelplatte lösen. Wir haben unsere Anforderungen an ein gutes Waffeleisen für euch hier zusammengestellt:

  1. Das Ergebnis: Gleichmäßige Bräunung ist für unseren Genuss ebenso wichtig, wie eine knusprige Außenseite und ein fluffiger, lockerer Teig im Inneren der Waffel
  2. Die Antifhaftbeschichtung: Besonders wichtig ist, dass die Backflächen des Gerätes über eine Antifhaftbeschichtung verfügen. Das verhindert das Ankleben der Waffeln, und das Waffeleisen muss nicht eingefettet werden. Das spart nicht nur Arbeit beim Reinigen, sondern auch gleich ein paar Kalorien.
  3. Die Handhabung: Waffeln backen wir in der Regel in geselliger Runde. Umso wichtiger ist es, dass der Deckel außen schön kühl bleibt und wir das Waffeleisen notfalls auch nur mit einer Hand ganz bequem bedienen können.
  4. Backampel: Die sogenannte Backampel bietet beim Waffelnbacken eine gute Orientierung, wenn es um den Garzustand des Gebäcks geht. Sie leuchtet während des Backvorgangs rot und springt auf Grün, sobald die Waffeln fertig sind. Mithilfe eines stufenlos wählbaren Bräunungsgrades lassen sich die Garstufen je nach Geschmack bequem regeln.
  5. Die Aufwärmzeit: Sind wir einmal startklar mit allen Utensilien, wollen wir, dass es schnell geht. Dauert das Backen zu lange, sind wir frustriert. Daher ist es wichtig, dass sich die gewünschte Betriebstemperatur zügig einstellt und das Auheizen schnell geht.
  6. Die Wattzahl: Eine Mindestleistung von circa 1.000 Watt ist hier ein guter Richtwert. Allerdings haben unsere Testgeräte knapp unter 1000 Watt Leistung und haben alle durchwegs sehr gute Ergebnisse geliefert. Bei niedrigerer Wattzahl brauchen die Geräte teilweise länger um die Waffel zu backen.
  7. Die Aufbewahrung: Für die komfortable und flexible Nutzung sorgt ein ausreichend langes Kabel - ein Meter Kabellänge sollte mindestens gegeben sein. Besonders praktisch ist es, wenn ihr das Kabel direkt am Gerät verstauen könnt – so lässt sich das Stromkabel beim Krups Waffeleisen leicht zusammenrollen und Eisen dadurch vertikal verstauen.
  8. Die Optik: Prinzipiell ist das nicht das wichtigste Kriterium, das unseren Entscheidungsprozess beeinflussen sollte, dennoch erfreuen wir uns an zeitlosem Design. Schließlich haben wir dieses Gerät ein paar Jahre in unserer Küche stehen – da darf es ruhig schön aussehen!
  9. Die Reinigung: Praktischerweise lässt sich ein gutes Waffeleisen mit einem feuchten Lappen und etwas Spülmittel ganz leicht wieder sauber machen. Besonders einfach wird es, wenn die Waffelplatten, wie bei dem Klarstein-Waffeleisen, herausnehmbar sind und einfach in den Geschirrspüler zu stellen sind.
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