Rhabarber-Crumble – unten saftig, oben knusprig
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Wenn im Frühling die ersten rosaroten Stangen auf dem Markt liegen, ist Rhabarber-Crumble einfach Pflicht. Für dieses Grundrezept brauchst du nicht viel Backerfahrung, um ratzfatz ein leckeres Dessert zu zaubern.
Wir zeigen dir ganz genau, wie der Crumble unten herrlich saftig wird, ohne zu verwässern – und wie die Streusel oben goldbraun und knusprig bleiben, statt mehlig oder matschig.
Dazu liefern wir viele Ideen, wie du den Rhabarber-Crumble mit anderen Früchten süßen und die Streusel durch Haferflocken oder Gewürze variieren kannst.
Zutaten
600 g Rhabarber
1 Pck. Vanillezucker
3 EL + 100 g Zucker
1-2 EL Speisestärke
200 g Mehl
100 g kalte Butter
1 Prise Salz
Zubereitung
Rhabarber schälen und in ca. 2 cm große Stücke schneiden. Mit Vanillezucker, 3 EL Zucker und Speisestärke in einer Auflaufform vermengen.
Für die Streusel Mehl, 100 g Zucker, Butter in Flöckchen und Salz in eine große Schüssel geben. Mit den Knethaken des Handmixers vermengen. Anschließend mit den Händen zu Streuseln verarbeiten.

Rhabarber mit Streuseln bedecken. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C) 30–35 Minuten auf unterer Schiene backen. Eventuell ca. 10 Minuten vor Ende der Backzeit mit Alufolie bedecken.
Rhabarber-Crumble aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter setzen und etwas abkühlen lassen. Noch warm genießen!
Nährwerte
Pro Person
- 565 kcal
- 6 g Eiweiß
- 22 g Fett
- 85 g Kohlenhydrate
Crumble mit gefrorenem Rhabarber
Für Rhabarber-Crumble brauchst du nicht zwingend frischen Rhabarber. Unser Rezept gelingt auch mit eingefrorenem Rhabarber. Dafür das Gemüse einfach auftauen lassen und wie im Rezept beschrieben verarbeiten.
5 Tipps für knusprigen Rhabarber-Crumble
Damit die Streusel beim Backen nicht über der Fruchtfüllung durchweichen und dein Rhabarber-Crumble knusprig bleibt, haben wir hier fünf Tipps zur Zubereitung für dich:
Rhabarber ziehen lassen: Bevor du die Rhabarberstücke in die Form gibst, solltest du sie vorher zuckern und 15–30 Minuten stehen lassen. So tritt eine Menge Saft aus, den du einfach auffangen und wie Rhabarbersirup verwenden kannst.
Saft binden: Misch 1–2 TL Speisestärker oder Vanillepuddingpulver unter den entwässerten Rhabarber, wenn du ihn in der Form verteilst. Dadurch wird der Restsaft gebunden und weicht die Streusel beim Backen nicht auf.
Kalte Streusel: Damit die Streusel ihre Struktur behalten, solltest du sie unbedingt aus kalter Butter kneten und 10 Minuten kalt stellen, bevor du sie zum Backen über den Rhabarber streustt.
Extra-Butter: Für mehr Crunch kannst du am Ende der Backzeit 1–2 EL geschmolzene Butter über die Streusel in der Auflaufform träufeln. Dadurch bekommen sie zugleich eine schöne Bräunung und mehr Aroma.
Kurz abwarten: Lass den fertigen Rhabarber-Crumble nach dem Backen ca. 15 Minuten abkühlen. Die Streusel härten so etwas nach und werden knuspriger. Auch der Rhabarber kann sich in der Zeit setzen und wird fester.
Rhabarber-Crumble mal anders
Weil nach dem Rhabarber-Schälen oft nicht mehr viel Fruchtfleisch übrig bleibt, kannst du für mehr Masse andere Früchte untermischen. Super Kombipartner sind Erdbeeren, Himbeeren oder Kirschen. Die roten Beeren machen das Rhabarberkompott gleichzeitig farbintensiver.
Gut passen aber auch Äpfel oder – Überraschung – Banane! Davon aber nur wenig hinzugeben, da sonst der Bananengeschmack dominiert. Wie lecker die Kombi ist, beweist auch unser Rhabarber-Bananen-Dessert mit Baiser.
Natürlich süßen kannst du das Rhabarber-Crumble auch mit Rhabarberlikör, Sirup oder Rhabarbermarmelade. Damit kannst du ebenfalls einen Teil vom Fruchtfleisch ersetzen und brauchst weniger Zucker im Rezept.
Ich pimpe meine Streusel für Extra-Crunch mit 1–2 EL kernigen Haferflocken, gemahlenen oder gehackten Mandeln, Haselnüssen, Amarettini oder Kokosraspel – je nachdem was der Vorrat gerade so her gibt. Außerdem verwende ich lieber braunen Zucker und verfeinere den Streuselteig mit einer Prise Zimt sowie gemahlener Vanille – so bekommt der Crumble einen feinen Karamellgeschmack!
Häufige Fragen zu Crumble mit Rhabarber
Kann man Rhabarber-Crumble einfrieren?
Gebackenen Rhabarber-Crumble kannst du luftdicht verpackt bis zu 6 Monate einfrieren. Auch ungebackenen Rhabarber-Crumble kannst du mindestens 3 Monate einfrieren. Zum Auftauen stellst du ihn gefroren in den vorgeheizten Ofen und backst ihn wie im Rezept beschrieben auf.
Was schmeckt zu Rhabarber-Crumble?
Zu knusprigem Rhabarber-Crumble schmecken vor allem cremige Komponenten. Vanilleeis ist der Klassiker, aber auch Schlagsahne oder Eierlikör sind himmlische Begleiter. Aufgeschlagenes Baiser ist zudem eine hübsche Topping-Idee für Mini-Crumbles und sorgt für die Extraportion Crunch: einfach löffelweise auf dem fertigen Crumble verteilen und als optisches Highlight etwas abflämmen – fertig ist ein raffiniertes Rhabarber-Dessert für Gäste.















