close
Schön, dass du auf unserer Seite bist! Wir wollen dir auch weiterhin beste Unterhaltung und tollen Service bieten.
Danke, dass du uns dabei unterstützt. Dafür musst du nur für www.lecker.de deinen Ad-Blocker deaktivieren.
Geht auch ganz einfach:

Hefezopf

Aus LECKER 4/2015
4.789475
(19) 4.8 Sterne von 5

Hefezopf backen stellt dich jedes Mal vor eine Herausforderung? Damit ist jetzt Schluss! Mit unserem Rezept sowie praktischen Tipps gelingt das klassische Gebäck mit hübschem Zopfmuster wie vom Bäcker.

Noch mehr Lieblingsrezepte:

LECKER-Tipp: Damit der Teig für den Hefezopf schön geschmeidig wird und die Hefe gut aufgeht, sollten alle Zutaten die gleiche Temperatur haben. Deshalb Hefe, Butter und Eier frühzeitig aus dem Kühlschrank nehmen!

Hier erklären wir dir die 5 häufigsten Fehler im Umgang mit Hefeteig >>

Hefezopf - Rezept:

Zutaten

Für  Scheiben
  • 250 ml + 2 EL  Milch  
  • 1 Würfel (42 g)  frische Hefe  
  • 500 g + etwas  Mehl  
  • 75 g   Zucker  
  • 1 Prise   Salz  
  • 100 g   weiche Butter  
  • 2   Eier (Gr. M) 
  • 2–3 EL   Hagelzucker  
  •     Frischhaltefolie, Backpapier, Alufolie  

Zubereitung

60 Minuten
fortgeschritten
1.
250 ml Milch lauwarm erwärmen und vom Herd nehmen. Hefe hineinbröckeln und unter Rühren vollständig darin auflösen. Alternativ: Hefe zerbröckeln und in einem Schälchen mit 1 TL Zucker verrühren. Das verflüssigt die Hefe.
2.
500 g Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Eine Mulde hineindrücken. Hefemilch hineingießen, Butter in Stückchen und 1 Ei auf dem Mehlrand verteilen. Fett nie direkt auf die Hefe geben, sonst geht sie nicht so gut auf. Alternativ: 250 ml Milch lauwarm erwärmen und zusammen mit der verflüssigten Hefe in die Mulde gießen.
3.
Ofen vorheizen (Ober-/Unterhitze: 50 °C). Alle Teigzutaten von der Mitte her mit den Knethaken des Rührgeräts so lange verkneten, bis sich der Teig als kompakter Kloß von der Schüsselwand löst. Ofen ausschalten.
4.
Hefeteig mit den Händen auf einer bemehlten Arbeitsfläche so lange ­kneten, bis der Teig glatt und geschmeidig ist. Teig in die Schüssel legen und mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken. In den warmen Ofen (oder einen warmen Ort ohne Zugluft) stellen und ca. 45 Minuten gehen lassen. Der Teig ist ausreichend gegangen, wenn er sein Volumen verdoppelt hat und sich die Kuhle, die beim Eindrücken des Teigs entsteht, sofort wieder zurückbildet.
5.
Ofen erneut vorheizen (Ober-/Unterhitze: 200 °C/Umluft: 175 °C). Teig nochmals gut durchkneten, das verstärkt die Triebkraft der Hefe. Teig in 3 gleichgroße Portionen teilen und diese jeweils zu ca. 55 cm langen Rollen formen. Die Enden der Rollen übereinander­legen, dabei die äußeren Rollen unter die mittlere schieben und alles gut zusammendrücken. Mit den 3 Strängen einen l­ockeren Zopf flechten. Enden zum Schluss wieder gut zusammendrücken.
6.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Hefezopf diagonal darauflegen und an einem warmen Ort weitere 20-25 Minuten gehen lassen. Anschließend 1 Eigelb und 2 EL Milch verquirlen, Hefezopf damit bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Im heißen Ofen ca. 25 Minuten backen. 10 Minuten vor Ende der Backzeit eventuell mit Alufolie abdecken. Anschließend herausnehmen und abkühlen lassen.
Rezept bewerten:

Ernährungsinfo

1 Scheibe ca. :
  • 68 kcal
  • 1 g Eiweiß
  • 5 g Fett
  • 5 g Kohlenhydrate
 

Hefezopf - der Klassiker zu Ostern

Beim Osterfrühstück geht doch nichts über eine noch warme Scheibe selbstgebackenen Hefezopf mit Butter und hausgemachter Marmelade, oder? Wenn es etwas ausgefallener sein soll, bereiten wir das fluffige Gebäck auch gerne mal mit leckeren Extras im Teig zu, z.B. mit Aprikosen und Rosinen oder karamelliger Nuss-Füllung. Egal, ob schlicht oder nicht: Mit unserer Anleitung geht beim Hefezopf backen nichts mehr schief!

 

Kann ich Hefezopf am Abend vorbereiten?

Ja, so geht's: Hefeteig nach unserem Rezept zubereiten und einen Zopf daraus flechten. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, locker abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Morgen aus dem Kühlschrank nehmen, mit Eiermilch bestreichen, mit Hagelzucker bestreuen und backen.

 

Warum reißt der Hefezopf beim Backen?

Bilden sich beim Backen Risse, kann das daran liegen, dass der Hefeteig nicht lang genug geknetet wurde. Merkst du beim Kneten bereits, dass der Teig rissig wird, gibt etwas Butter oder Wasser dazu, bis der Teig die gewünschte Geschmeidigkeit hat. Ein weiterer Grund kann sein, dass der Zopf zu stramm geflochten wurde. Achte also darauf, dass die einzelnen Stränge genug Platz zum Aufgehen haben!

 

Wie lässt sich Hefezopf am besten aufbewahren?

Hefezopf schmeckt frisch am allerbesten! Sollte doch mal etwas übrig bleiben, bedecke die Schnittflächen des angeschnittenen Zopfes mit etwas Pergamementpapier und lagere ihn warm und dunkel, z.B. im Brotkasten. So hält sich der Hefezopf mehrere Tage. Alternativ kannst du Hefezopf in Scheiben oder im Ganzen einfrieren und im Toaster oder Ofen aufbacken.

Kategorien & Tags

Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG

Video-Tipp

Copyright 2023 LECKER.de. All rights reserved