Hefezopf backen - so geht's

Hefezopf backen stellt dich jedes Mal vor eine Herausforderung? Damit ist jetzt Schluss! Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung und praktischen Tipps gelingt das klassische Gebäck mit hübschem Zopfmuster wie vom Bäcker.

Hefezopf backen
Hefezopf backen gehört vor allem an Ostern einfach dazu, Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG
Inhalt
  1. Hefezopf backen - das Grundrezept
  2. Wie flechte ich einen Hefezopf?
  3. Warum reißt der Hefezopf beim Backen?
  4. Wie backe ich einen Osterzopf?
  5. Wie sollte ich einen Hefezopf am besten aufbewahren?
  6. Praktisch: Hefezopf am Abend vorbereiten
 

Hefezopf backen - das Grundrezept

Wichtig: Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Deshalb Hefe, Butter und Ei frühzeitig aus dem Kühlschrank nehmen!​

Zutaten für 1 Zopf à ca. 22 Scheiben:

 

Hefezopf backen - Schritt 1:

250 ml Milch lauwarm erwärmen und vom Herd nehmen. Hefe hineinbröckeln und unter Rühren vollständig darin auflösen. Alternativ: Hefe zerbröckeln und in einem Schälchen mit 1 TL Zucker verrühren. Das verflüssigt die Hefe.

Hefezopf backen - Schritt 2:

Zutaten für den Hefezopf in eine Schüssel geben
Flüssige Zutaten mit den trocknen in eine Schüssel geben, Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG

Mehl, Zucker sowie die Prise Salz in einer Schüssel mischen. Eine Mulde hineindrücken. Hefemilch hineingießen, Butter in Stückchen und 1 Ei auf dem Mehlrand verteilen. Fett nie direkt auf die Hefe geben, sonst geht sie nicht so gut auf. Alternativ: 250 ml Milch lauwarm erwärmen und zusammen mit der verflüssigten Hefe in die Mulde gießen.

Hefezopf backen - Schritt 3:

Den Backofen vorheizen (E-Herd: 50 °C). Alle Teigzutaten von der Mitte her mit den Knethaken des Rührgeräts so lange verkneten, bis sich der Teig als kompakter Kloß von der Schüsselwand löst. Den Ofen ausschalten.

Hefezopf backen - Schritt 4:

Hefeteig mit den Händen auf einer bemehlten Arbeitsfläche so lange kneten, bis er schön glatt und geschmeidig ist. Teig in die Schüssel lege und mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken. In den warmen Ofen (oder einen warmen Ort ohne Zugluft) stellen und ca. 45 Minuten gehen lassen. 

Unser Tipp: Der Teig ist ausreichend gegangen, wenn er sein Volumen verdoppelt hat und sich die Kuhle, die beim Eindrücken des Teigs entsteht, sofort wieder zurückbildet. 

Hefezopf backen - Schritt 5:

Hefezopf flechten
Aus dem Teig drei Stränge bilden und einen lockeren Zopf flechten, Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG
 

Wie flechte ich einen Hefezopf?

Den Ofen erneut vorheizen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 175 °C/Gas: s. Hersteller). Hefeteig nochmal gut durchkneten und in drei gleichgroße Portionen teilen. Diese jeweils zu ca. 55 cm langen Rollen formen. Die Enden der Rollen übereinander legen, dabei die äußeren Rollen unter die mittlere schieben und alles gut zusammendrücken. Mit den drei Teigsträngen einen lockeren Zopf flechten. Die Enden zum Schluss wieder gut zusammendrücken.

Hefezopf backen - Schritt 6:

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Hefezopf diagonal darauflegen und an einem warmen Ort weitere 20-25 Minuten gehen lassen. Anschließend 1 Eigelb und 2 EL Milch verquirlen, Hefezopf damit bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Im heißen Ofen ca. 25 Minuten backen. 10 Minuten vor Ende der Backzeit eventuell mit Alufolie abdecken. Anschließend herausnehmen und abkühlen lassen.

Rezepte

 

Warum reißt der Hefezopf beim Backen?

Bilden sich beim Backen Risse in der Oberfläche des Zopfes kann das folgende Gründe haben:

  • Der Hefeteig wurde nicht lange genug geknetet. Das führt dazu, dass der Teig beim Backen schnell aufreißt. Merkst du beim Kneten bereits, dass der Teig rissig wird, gibt etwas Butter oder Wasser dazu, bis der Teig die gewünschte Geschmeidigkeit hat.
  • Der Zopf ist zu stramm geflochten worden. Die einzelnen Stränge haben nicht genug Platz zum Aufgehen und reißen beim Backen auf. 

Hier erklären wir dir die 5 häufigsten Fehler im Umgang mit Hefeteig und wie du diese vermeidest >>

 

Wie backe ich einen Osterzopf?

Hefezopf ist ein beliebtes Gebäck zu Ostern, an dem sich die ganze Familie erfreut. In unserem Rezept für klassischen Osterzopf erklären wie dir, wie das Hefegebäck perfekt wird.

 

Wie sollte ich einen Hefezopf am besten aufbewahren?

Hefezopf schmeckt frisch am allerbesten. Sollte doch mal etwas übrig bleiben, kommt es auf die richtige Lagerung an. Die Schnittflächen eines angeschnittenen Zopfes mit etwas Pergamementpapier bedecken und am besten warm und dunkel lagern, zum Beispiel im Brotkasten. So hält sich Hefegebäck mehrere Tage. 

Alternativ kannst du Hefezopf in Scheiben oder im Ganzen wunderbar einfrieren und im Toaster oder Ofen aufbacken.

 

Praktisch: Hefezopf am Abend vorbereiten

Hefezopf backen: Hefezopf am Vorabend kaltstellen
Hefezopf kannst du bereits am Abend für den nächsten Morgen vorbereiten, Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG

Für alle Spätaufsteher, die den Zopf frisch gebacken zum Osterfrühstück oder Brunch essen möchten: Hefezopf lässt sich sehr gut schon am Abend vorbereiten! Morgens musst du ihn dann nur noch kurz bepinseln und in den Ofen schieben.

Und so geht's: Hefeteig wie oben beschrieben zubereiten und einen Zopf daraus flechten. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, locker abdecken, zum Beispiel mit Folie (s. Bild), und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Morgen aus dem Kühlschrank nehmen, mit Eiermilch bestreichen, mit Hagelzucker bestreuen und fertig backen.

Schau dir hier unser Rezept als Video an:

 

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