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Der beste Pizzaofen für zu Hause – unser Testsieger backt Profi-Pizza

Schnelle, extreme Hitze macht Pizza besser: Welcher Pizzaofen – Gas oder elektrisch – von Burnhard, Gozney, Ooni oder Unold macht der Pizzeria Konkurrenz?

Eine fertige Pizza mit Tomatensoße, Käse und Spinat liegt auf einem Holzbrett vor dem Burnhard Tony Gas-Pizzaofen.
Pizza wie vom Italiener zu Hause: Gas- oder Elektro-Pizzaöfen backen mit 370 bis 500 Grad. Foto: LECKER @ Bauer Media Group / Emily Beckmann
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Um authentische Pizza mit knusprigem Boden und fluffigem Rand selbst hinzubekommen, brauchst du drei Dinge: frischen Teig, leckeren Belag und vor allem einen Pizzaofen, der viel heißer wird als jeder Backofen oder herkömmliche Grill. 

In meinem Vergleichstest nehme ich Pizzaöfen unter die Lupe – sowohl gasbetriebene als auch elektrische Modelle, die jeweils für draußen besser geeignet sind als für die Küche. Ein guter Pizzaofen wie mein Testsieger, der Burnhard Tony Gas-Pizzaofen, macht den Unterschied zwischen einer mittelmäßigen Pizza und einer neapolitanischen Pizza, wie sie aus dem Steinofen einer Pizzeria kommt.

Ein eigener Pizzaofen lohnt sich besonders für Pizza-Enthusiast:innen, Outdoor-Cooking-Fans, Hobbybäcker mit Qualitätsanspruch sowie Familien und Freundeskreise, die gerne gemeinsam kochen.

Die besten Pizzaöfen im Überblick

Testsieger
Burnhard Tony
Burnhard Tony
 
Gozney Tread
Gozney Tread
Preis-Leistungs-Sieger
Ninja Artisan
Ninja Artisan
 
Ooni Koda 2
Ooni Koda 2
 
Unold Don Luigi
Unold Don Luigi
 
Tefal Pizza Pronto
Tefal Pizza Pronto
 
WMF Pizzaiolo Pro
WMF Pizzaiolo Pro
 
Witt Piccolo Rotante
Witt Piccolo Rotante
 
Ariete Da Gennaro
Ariete Da Gennaro
 
Kesser Pizzaofen
Kesser Pizzaofen
Unsere Bewertung
4,8/5
Unsere Bewertung
4,7/5
Unsere Bewertung
4,5/5
Unsere Bewertung
4,4/5
Unsere Bewertung
4,2/5
Unsere Bewertung
0,0/5
Unsere Bewertung
0,0/5
Unsere Bewertung
4,6/5
Unsere Bewertung
0,0/5
Unsere Bewertung
0,0/5

Das wichtigste Kriterium unseres LECKER.de-Praxistests ist das Backergebnis: Wie gut ist die Pizza selbst? Sie sollte gleichmäßig gebacken sein, einen knusprigen Boden und einen luftigen Rand haben.

Dafür habe ich mein Rezept für 24-Stunden-Pizzateig zum Formen der Pizza mit den Händen und Tricks zum Backen im Pizzaofen entwickelt.

Da wir selten nur eine Pizza backen, teste ich mit der Haustechnik, den Mitarbeitern der Poststelle, des Betriebsrestaurants und des Empfangs, wie konsistent die Ergebnisse bei aufeinanderfolgenden Pizzen sind!

Wie Margherita, Salami-Pizza und Co. aus dem Pizzaofen kommen, siehst du in meinem Video:

Video Platzhalter
Video: Emily Beckmann / LECKER.de

Wer regelmäßig Pizza zubereitet, weiß, dass Haushaltsbacköfen die nötigen 450–500 Grad kaum erreichen. Genau hier kommen spezialisierte Öfen ins Spiel. Ob elektrisch oder gasbetrieben – hochwertige Öfen sorgen für:

  • extreme Hitze (für echte Steinofenpizza)

  • schnelle Backzeiten (60–90 Sekunden)

  • gleichmäßige Hitzeverteilung

  • authentisches Geschmackserlebnis

Die Aufheizzeit und die maximale Temperatur sind dafür entscheidend. Denn für eine authentische neapolitanische Pizza sind hohe Temperaturen von mindestens 400 Grad, bei Profis sogar 500 Grad, entscheidend. Gute Pizzaöfen sollten diese Spitzentemperaturen rund zehn Minuten halten und natürlich möglichst schnell aufheizen. Ich empfehle zum tatsächlichen Backen der Pizza eine Temperatur von 400 Grad, damit sie nicht verbrennt.

Testsieger: Burnhard Tony Gas-Pizzaofen

Mein Testsieger, der Burnhard Tony Gas-Pizzaofen heizt auch im Winter beim Outdoor-Backen richtig ein. Er ist einfach aufzubauen und anzuzünden, heizt schnell ein und backt knusprige Pizza zu einem fairen Preis.

Burnhard Tony Pizzaofen Pizzaschieber
Breite Einflugschneise: Im Tony Pizzaofen von Burnhard landet die Pizza sicher und lässt sich gut wenden. Foto: LECKER @ Bauer Media Group / Emily Beckmann

Mit einer Einschubhöhe von 10 Zentimetern und extra Platz nach vorne ist die Slide-in Area beim Pizzaofen Tony erfreulich großzügig.

Die Test-Pizzen lassen sich leicht einschieben, wenden und herausholen. Das Beste am Tony ist der L-förmige Brenner: Er heizt den Pizzaofen innerhalb von 15 Minuten auf 400 Grad und mit etwas Übung reicht ein einziges Wenden für ein gleichmäßiges Backergebnis.

Die Pizza wirft beim Backen große Blasen, ist nach eineinhalb Minuten fertig und hat ein typisch neapolitanisches Leopardenmuster am Rand. So bekommt man sie im Backofen einer normalen Küche nicht hin!

Der L-förmige Burnhard Tony Pizzaofen Brenner wird entzündet.
Burn Tony burn: Der L-förmige Burnhard-Brenner ist das Beste am Tony. Foto: LECKER @ Bauer Media Group / Emily Beckmann

Nach dem Backen lasse ich den Ofen noch kurz leer ausbrennen. Der Tony kühlt schnell aus, dann fege ich Rückstände mit einer Bürste vom Cordierit-Stein, den ich leicht entnehmen kann. Das ist auch nötig, denn mit einem Gewicht von insgesamt 14,5 kg ist der Tony-Pizzaofen kein Leichtgewicht!

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Testsieger
Burnhard Tony
Burnhard Tony
Unsere Bewertung:
4,8/5

Der Pizzaofen von Burnhard bietet meiner Meinung nach das beste Gesamtpaket fürs Profi-Pizzabacken das ganze Jahr über. Wie du in meinem ausführlichen Tony-Test lesen kannst, ist der Gasofen dafür perfekt geeignet.

Zu bedenken ist, dass das gesamte Zubehör, also vor allem Pizzaschieber und -wender sowie Thermometer, extra besorgt werden muss. Für alle, die ein integriertes Thermometer und einen Hitzeschild bevorzugen, ist der Fat Tony Pizzaofen besser geeignet. Unabhängig davon, ob man sich für Tony oder Fat Tony entscheidet – die Burnhard-Pizzaöfen brauchen einen festen Platz auf der Terrasse oder unter dem Carport.

Geländetauglich: Pizzaofen Gozney Tread

Das Prinzip des Gas-Pizzaofen Gozney Tread ähnelt einem fest gemauerten Steinofen: Der seitlich verbaute Gasbrenner erzeugt eine Hitzezone – wie die Glut im Holzofen, die ebenfalls an einer Seite liegt. Je näher der Teig dran ist, desto schneller backt er.

Eine Pizza liegt auf einem Pizzastein im geöffneten Gozney Tread Pizzaofen im Garten, daneben ein Pizzaschieber.
Der Gozney Tread hat wie alle Pizzaofen im Test den Stein nur unten, aber sorgt trotzdem für die nötige Rundum-Hitze. Foto: LECKER @ Bauer Media Group / Emily Beckmann

In den Gozney Tread ist viel zusätzliche Überlegung geflossen, um ihn für den mobilen Einsatz tauglich zu machen. Das unterscheidet ihn von anderen Pizzaöfen. Dank seiner Konstruktion bietet er außerdem mehr Platz zum Manövrieren im Innenraum, steht stabiler und funktioniert ohne Batterien oder Strom.

Der Gozney Tread erreicht eine Temperatur von bis zu 500 Grad in etwa 15 Minuten. Seine Piezo-Zündung funktioniert wie bei einem Gasgrill. Im Tread bereite ich authentische neapolitanische Pizzen mit perfekter Kruste zu, die in den meisten Fällen auch komplett mit Belag auf dem Pizzastein landen. Im Vergleich zum Ooni Koda 2 und dem Witt Piccolo Rotante ist der Tread leicht und kühlt schneller ab, sodass er rasch verstaut werden kann.

Eine Person hält eine Hand an die Seite des Gozney Tread Pizzaofens, der im Garten steht.
Auch bei extremer Hitze innen, verbrennt man sich am Gehäuse des Pizzaofen Gozney Tread nicht die Hand und es kühlt schnell wieder ab. Foto: LECKER @ Bauer Media Group / Emily Beckmann

Die Reinigung könnte etwas einfacher sein, da sich der Cordieritstein schwerer als bei anderen Modellen entnehmen lässt. Allerdings kann man sich als Pizzaofen-Besitzer damit anfreunden, dass der Pizzastein der einzige Teil des Ofens ist, der mit dem Essen in Berührung kommt und sich bei den hohen Temperaturen im Grunde selbst reinigt – auch wenn die Patina zunächst gewöhnungsbedürftig ist.

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Gozney Tread
Gozney Tread
Unsere Bewertung:
4,7/5

Der Gozney Tread ist kompakt und leistungsstark und somit perfekt für mobile Einsätze, beispielsweise beim Camping, geeignet. Wer einen empfehlenswerten Gas-Pizzaofen sucht, der auch bei Hamburger Wind zuverlässig backt, sollte sich meinen Test des Gozney Tread durchlesen.

Preis-Leistungs-Sieger: Ninja Artisan Elektro-Pizzaofen & Heißluftfritteuse

Ein Ninja-Gerät ist nur dann ein Ninja-Gerät, wenn es gleich mehrere Funktionen in einem vereint. Mit dem Ninja Artisan Pizzaofen kann ich deshalb neben Pizza- und Brotvariationen auch Pommes, Chicken Wings und Co. heißluftfrittieren.

Die Airfryer-Zusatzfunktion und das sorglose Pizzabacken machen die niedrige Höchsttemperatur von „nur” 370 Grad wett, denn letztlich ist das Backergebnis entscheidend – und das ist absolut überzeugend. Deshalb ist der Ninja Artisan mein Preis-Leistungs-Sieger.

Eine Pizza wird mit einem Schieber aus dem Ninja Artisan Outdoor-Elektro-Pizzaofen im Garten vor roten Blumen gezogen.
Klappe auf – Pizz-Ah! Aus dem Ninja Artisan Elektro-Pizzaofen kommen Pizzen wie am Fließband. Foto: Emily Beckmann / LECKER.de

Beim Ninja Artisan kann ich mich bereits auf das Zubereiten und Belegen der nächsten konzentrieren, während die Pizza im Ofen ist. Denn sobald die fertig ist, gibt der Ofen einen Ton von sich.

Auch wenn ich persönlich die intensive Hitze der offenen Gasflamme vermisse, erfordert die ständige Aufmerksamkeit und ist vielen doch unheimlich. Beim Ninja-Pizzaofen dagegen kann ich nebenher eine Pizza-Playlist zusammenstellen, mit den nächsten Gästen anstoßen und sogar meine Ausrolltechnik verbessern.

Eine Person belegt eine rohe Pizza im Freien neben dem Ninja Artisan Outdoor-Elektro-Pizzaofen auf einem Holztisch.
Wie am Fließband: Während im Ninja Artisan die eine Pizza bäckt, kann man die nächste belegen. Foto: Emily Beckmann / LECKER.de

Im Ninja-Ofen wird nicht nur die Pizza kross: Auch vegane Cevapcici und Bifteki von Greenforce werden in der Airfryer-Einstellung ganz ohne zusätzliches Fett heiß und rundherum knusprig.

Im Ninja Artisan Outdoor-Pizzaofen werden vegane Nuggets und Patties in einem Heißluftkorb draußen knusprig gebacken.
Nicht nur Italienisch auch Griechisch: Im Ninja Artisan Outdoor-Elektro Pizzaofen und Heißluftfritteuse wird's heiß und knusprig. Foto: Emily Beckmann / LECKER.de

Von allen Pizzaöfen bleibt der Cordierit-Stein des Ninja Artisan am saubersten. Das liegt sicherlich einerseits am Know-how meines Pizzabäcker-Assistenten, andererseits daran, dass sich in der größeren Öffnung gut hantieren lässt und ich die Pizza beim Herausholen nicht versehentlich zu nah an den Brenner an der hinteren oder linken Seite schiebe, wo sie dann verbrennt.

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Preis-Leistungs-Sieger
Ninja Artisan
Ninja Artisan
Unsere Bewertung:
4,5/5

Damit ist der Ninja Artisan, auch wenn er von der Regel der neapolitanischen Pizza mit mindestens 400 Grad abweicht, für mich eine empfehlenswerte Bereicherung – vor allem für diejenigen, die gerne Gäste bewirten, mit Kindern kochen und nicht so viel Stellplatz haben, dass sie für jedes Gericht ein eigenes Gerät aufstellen können. Mehr dazu liest du in meinem Einzeltest des Ninja Artisan Pizzaofen.

Extrem heiß: Ooni Koda 2 Pizzaofen

Der Ooni Koda 2 wird am heißesten: Er erreicht eine Temperatur von bis zu 500 Grad in nur 22 Minuten. Dank der hohen Temperaturen und der gleichmäßigen Hitzeverteilung gelingen Pizzen mit knusprigem Boden und luftigem Rand.

Zwei frisch gebackene Pizzastücke liegen auf einer Pizzaschaufel vor dem eingeschalteten Ooni Koda 2 Pizzaofen.
Feuer und Flamme: Im Pizzaofen Ooni Koda 2 wird es der Pizza auch schnell mal zu heiß. Foto: LECKER @ Bauer Media Group / Emily Beckmann

Mit 8,3 cm ist die Öffnung nicht besonders hoch. In Kombination mit dem breiten Pizzaschieber führt das zumindest bei mir zu Problemen und einigen missglückten Teiglingen. Der Brenner an der Rückseite sorgt für so viel Hitze, dass die ein oder andere Pizza mir schnell mal verbrennt!

Eine Hand hält eine Wärmebildkamera vor den Ooni Koda 2 Pizzaofen, auf dem Display sind Temperaturunterschiede sichtbar.
Wärmebild: Ooni Koda 2 - 500 Grad und unterschiedliche Wärmezonen. Foto: LECKER @ Bauer Media Group / Emily Beckmann

Er steht auf seinen drei Beinen stabil, allerdings finde ich die Handhabung weniger angenehm als beim Gozney Tread mit Stativ-System. Der Pizzastein aus Cordierit ist herausnehmbar. Auf ihm verbrennt alles, was darauf landet, schnell. Anschließend lässt er sich abbürsten bzw. mit trockenen Papiertüchern abwischen. Verwende kein Wasser!

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Ooni Koda 2
Ooni Koda 2
Unsere Bewertung:
4,4/5

Der Ooni Koda 2 erreicht höchste Temperaturen und ermöglicht eine professionelle Anwendung. Er ist ideal für ambitionierte Pizza-Vielbäcker:innen. Mehr zu dem beliebten Gas-Pizzaofen liest du in meinem Einzeltest des Ooni Koda 2.

Pizzaöfen für andere Ansprüche

Neben meinen Top 4 überzeugen auch andere Outdoor-Gasmodelle, sowie elektrische Pizzaöfen für drinnen. Ich habe den Unold Don Luigi getestet, aber auch die nachfolgenden Geräte sind ihren Aufgaben gewachsen. Man muss nur wissen, was man will! Du suchst einen Pizzaofen für zu Hause, hast aber keinen Balkon oder Garten? Hier sind die besten Geräte für dich.

Unold Don Luigi elektrischer Indoor-Pizzaofen

Der E-Pizzaofen Unold Don Luigi bietet durch die Kombination von Ober- und Unterhitze mit einem Pizzastein und doppelverglaster Tür eine gleichmäßige Hitzeverteilung. Er erreicht seine maximale Temperatur von 450 Grad in etwa 20 Minuten und verfügt über sechs voreingestellte Programme.

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Unold Don Luigi
Unold Don Luigi
Unsere Bewertung:
4,2/5

Mit 10,6 kg ist der Don-Luigi-Pizzaofen tragbar, jedoch kann das kurze Stromkabel einschränkend sein. Pizzaschieber und -schneider sind im Lieferumfang enthalten und machen ihn zu einem kompletten Pizza-Paket, das sich perfekt für Einsteiger:innen eignet.

Allerdings ist der Platz nicht ideal genutzt: Die Seitenwände sind viel dicker als bei den Gas-Varianten, wodurch das Hineinschieben und Manövrieren schwieriger wird.

Der Unold Don Luigi Pizzaofen steht auf einer Küchenarbeitsplatte, daneben steht eine Frau und ein Topf mit Basilikum.
Elektrisch auf Maximaltemperatur in 20 Minuten: Der Pizzaofen Unold Don Luigi. Foto: LECKER @ Bauer Media Group / Emily Beckmann

Wie bei allen Modellen verbrennt auf dem Pizzastein des Unold-Ofens alles Nicht-Teigbasierte schnell, wodurch viel Rauch entsteht und sich schon beim ersten Mal deutliche Gebrauchsspuren bilden. Die Stoffverkleidung des Kabels ist zudem schwer zu reinigen.

Eine Hand schiebt eine belegte Pizza mit einem Holzschieber in den Unold Don Luigi Pizzaofen auf der Arbeitsplatte.
Beim Pizzaofen Unold Don Luigi läuft das Hineinschieben der Pizza nicht immer glatt. Foto: LECKER @ Bauer Media Group / Emily Beckmann

Der Unold Don Luigi ist eine solide Wahl für den Einstieg in die Welt der Pizzaöfen – vor allem für die Nutzung auf dem Balkon oder der Terrasse, mehr dazu liest du in meinem Einzeltest des Pizzaofen Don Luigi.

Übrigens: Der Unold Enzo ist die Weiterentwicklung vom Don Luigi. Er punktet durch einen rotierenden Pizzastein und mehr Power (2.100 Watt statt 1.700 Watt). Damit bietet er mehr Komfort und Schnelligkeit für alle Ungeduldigen.

Tefal Pizza Pronto

Der Tefal Pizza Pronto holt dir unkompliziertes Pizza-Backen nach draußen. Mit bis zu 400 Grad ist deine Pizza in unter 90 Sekunden fertig und bekommt eine schön knusprige Kruste.

Der drehbare Cordierit-Stein sorgt dafür, dass sie gleichmäßig gart, ohne dass du ständig selbst drehen musst. Temperatur und Flamme kannst du flexibel über den Drehknauf einstellen und so an deinen Teig anpassen.

Pizzaschaufel sowie Gasschlauch sind im Lieferumfang enthalten, die Gasflasche brauchst du allerdings separat. Durch das kompakte Design mit einklappbaren Füßen passt der Pizzaofen von Tefal gut auf Terrasse oder Balkon und lässt sich platzsparend verstauen.

In der MyTefal-App findest du zusätzliche Rezeptideen, falls du etwas Neues ausprobieren möchtest.

WMF Pizzaiolo Pro

Der WMF Pizzaiolo Pro backt deine Pizza mit über 450 Grad – je nach Belag – in rund 90 bis 120 Sekunden. Der mit Batterie rotierende Pizzastein misst 40 cm statt wie bei den anderen Geräten nur 30 cm Durchmesser und ermöglicht dadurch XXL-Pizzen für die ganze Familie.

Der massive Gasbrenner aus Gusseisen sorgt für kräftige, gleichmäßige Hitze und mit dem integrierten Thermometer behältst du die Temperatur im Blick.

Die Bauweise ist stabil und klar auf den Outdoor-Einsatz ausgelegt. Dabei erleichtern die einklappbaren Füße aber den Transport und eine platzsparende Zwischenlagerung außerhalb der Saison.

Witt Piccolo Rotante Pizzaofen

Beim Witt Piccolo Rotante sorgt der rotierende Pizzastein für ein gleichmäßiges Backergebnis, ohne dass die Pizza mit dem Schieber selbst gedreht werden muss. Der Gas-Pizzaofen erreicht eine Temperatur von 450 Grad in ca. 15 Minuten.

Der Witt Piccolo Rotante 13 Pizzaofen steht auf einem Metallwagen im Hof, daneben liegt ein schwarzer Handschuh.
Vier Füße, viele Batterien: Der Pizzaofen Witt Piccolo Rotante 13" kommt mit einigen Extras. Foto: LECKER @ Bauer Media Group / Emily Beckmann

Die Zusatzfunktion des Witt-Pizzaofens benötigt vier AA-Batterien, macht die Handhabung aber um einiges einfacher und sorgt für einen gleichmäßig braunen Rand. Von meinen Testessern aus der Technik bekommen die Pizzen einhellig Daumen hoch. Die Zusatzfunktion lässt sich an- und ausschalten, der Ofen funktioniert in beiden Fällen.

Eine Pizza dreht sich im Witt Piccolo Rotante 13 Zoll.
Pizza auf dem Turntable: Beim Pizzaofen Witt Piccolo Rotante spare ich mir das Drehen. Foto: LECKER @ Bauer Media Group / Emily Beckmann

Der Witt Piccolo Rotante ist kompakt gebaut, aber mit 19 kg eher für den stationären Einsatz geeignet und benötigt daher einen festen Platz in der Outdoor-Küche auf der Terrasse oder im Garten. Im Gegensatz zum Gozney Tread, Ooni Koda 2 und Unold Don Luigi ist der Pizzastein zweigeteilt in Drehteller und Vorderstück und lässt sich leicht zum Reinigen herausnehmen.

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Witt Piccolo Rotante
Witt Piccolo Rotante
Unsere Bewertung:
4,6/5

Der Witt-Gasofen mit rotierendem Pizzastein überzeugt durch seine einfache Handhabung und die guten Backergebnisse. Er ist ideal für Einsteiger:innen, aber auch für Familien, da das etwas heikle Wenden entfällt.

Ariete Pizzaofen Da Gennaro

Der Mini-Pizzaofen von Ariete Da Gennaro erreicht eine Temperatur von 400 Grad und kann dennoch in der Küche benutzt werden.

Er backt eine hausgemachte Pizza in nur 4 Minuten. Der Pizzaofen eignet sich auch perfekt für Tiefkühlpizzen, die in zwei bis drei Minuten fertig sind. Der Gennaro-Ofen ist schon rot, tatsächlich gibt es von Ariete aber auch einen G3 Ferrari Pizzaofen.

Kesser Pizzaofen elektrisch

Der elektrische Pizzaofen von Kesser erreicht eine Temperatur von bis zu 400 Grad und ist dennoch ideal für die Nutzung in der Küche geeignet.

Er backt frische, hausgemachte Pizzen in nur wenigen Minuten knusprig und lecker. Der kompakte Ofen findet auch auf kleinen Arbeitsflächen Platz und lässt sich dank Sichtfenster und Timer einfach bedienen.

Du möchtest in geselliger Runde am Tisch kleine, individuelle Pizzen backen? In unserem Pizzadom-Vergleich findest du alles zum „Pizza-Raclette”!

Mein Fazit & Empfehlungen

Mein klarer Testsieger ist der Burnhard Tony Pizzaofen: Mit seinem L-förmigen Brenner, ist er leicht zu bedienen und hat ein richtig gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wenn du öfter mal eine Pizzaparty für Familie und Freunde veranstalten möchtest, wirst du mit diesem Gerät viel Freude haben.

Der Gozney Tread ist mein flexibler Favorit: schnell heiß, stabil gebaut, perfekt für draußen – und liefert Pizza wie vom Steinofen-Italiener. Wer keinen Strom braucht und echte neapolitanische Kruste will, liegt hier goldrichtig.

Der Ninja Artisan Elektroofen kommt komplett mit Zubehör und ist ideal für Anfänger:innen und Familien, da er das Wenden von Pizzen überflüssig macht.

Der Ooni Koda 2 liefert extreme Hitze, ist aber anspruchsvoll im Handling. Der Unold Don Luigi ist eine solide, elektrische Alternative für Balkon und Terrasse – aber mit Abstrichen bei Platz und Reinigung.

Jeder Pizzaofen im Test hat seine Stärken – entscheidend ist, wie oft du Pizza machst. Für Perfektionist:innen: Gozney. Für Komfortfans: Witt. Für Indoor: Don Luigi.

Alle Pizzaöfen im Test
Testsieger
Gozney Tread
Gozney Tread
Preis-Leistungs-Sieger
Ninja Artisan
Ninja Artisan
 
Ooni Koda 2
Ooni Koda 2
 
Unold Don Luigi
Unold Don Luigi
 
Witt Piccolo Rotante
Witt Piccolo Rotante

Outdoor-Pizzaofen FAQ

Ein Pizzaofen sollte mindestens 400 Grad erreichen. Für echte neapolitanische Pizza sind 400–450 Grad ideal.

Ein Gas-Pizzaofen heizt schneller und heißer. Elektro-Pizzaöfen sind einfacher in der Handhabung – ideal für Balkon und Terrasse.

Nein, aus Sicherheitsgründen solltest du einen Pizzaofen nur draußen verwenden. Gasöfen sowieso, ich empfehle es auch bei elektrischen Pizzaöfen, ansonsten nur mit sehr viel Belüftung.

Bei den meisten Gasöfen musst du die Pizza mit Hilfe eines Pizzaschiebers drehen. Es sei denn, du hast ein Modell mit Drehfunktion wie den Witt Piccolo Rotante.

Den Cordierit-Pizzastein deines Pizzaofens nur trocken abbürsten, ohne Wasser oder Spülmittel – der Stein reinigt sich bei Hitze selbst.

Wenn du regelmäßig Pizza machst lohnt sich ein spezieller Pizzaofen. Die Hitze und das Ergebnis sind mit keinem Küchenofen vergleichbar.

Unsere Kolleginnen und Kollegen von selbst.de zeigen dir mit Anleitung und Video, was du brauchst, um einen Holzbackofen selber zu bauen.

Für die Benutzung eines Pizzaofens ist vor allem der Pizzaschieber oder Pizzapaddel unerlässlich. Ich empfehle eines aus glattem Holz, ohne Löcher, weil die Pizza hier am besten auf den heißen Stein gleitet!

Pizzaofen-Zubehör
Ninja Woodfire Pizzaschaufel
Ninja Woodfire Pizzaschaufel
Pizza Mondo Pizzaschneider
Pizza Mondo Pizzaschneider
WMF Profi Plus Pizzaschneider
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Teigbar Pizzaballenbox mit Deckel, 4er-Set
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Chef Pomodoro Pizzaschieber
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