Curry - scharfe Gewürzmischungen aus Indien und Thailand

Die gelb-braune Gewürzmischung Curry kennen viele aus dem Gewürzregal - aber welche Gewürze stecken eigentlich im Curry? Entdecke die häufigsten Curry-Zutaten und lerne neben Curry-Pulver auch Curry-Pasten kennen!

Currypulver
Curry enthält bis zu 15 verschiedene Gewürze, Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG

In Indien und Thailand - der Heimat des Curry - kombiniert jeder Koch seine eigene Curry-Mischung aus bis zu 15 verschiedenen Gewürzen. Diese sechs Gewürze sind aber in der Regel in jedem Curry enthalten:

1. Kreuzkümmel: Das orientalische Curry-Gewürz Kreuzkümmel schmeckt leicht bitter, scharf und warm.

2. Schwarzer Pfeffer: Schwarzer Pfeffer sorgt für die nötige Schärfe und ein warmes Aroma in der Curry-Mischung.

3. Chilipulver: Die getrockneten, gemahlenen Chilischoten verleihen dem Curry feurige Schärfe.

4. Koriander: Die gemahlenen Koriandersamen bereichern das Curry mit angenehmer Würze und leichter Orangennote.

5. Kurkuma: Dem sogenannten Gelbwurz verdankt das Curry seine gelbe Farbe. Kurkuma schmeckt mild-würzig und etwas bitter.

6. Kardamom: Das Curry-Gewürz Kardamom hat eine süßlich-scharfe Note - perfekt für die Curry-Mischung.

 

Für was wird Curry verwendet?

Curry würzt Reisgerichte, exotische Fleischgerichte und Currysaucen. Neben dem klassischen Curry-Pulver kommen für Curry-Rezepte auch Curry-Pasten und spezielle regional-typische Curry-Mischungen zum Einsatz.

 

Curry-Pasten und spezielle Curry-Mischungen:

Wer ein authentisches Curry kochen will, kommt an Curry-Pasten meist nicht vorbei. Sie geben dem Gericht eine exotische Würze und Charakter. Die Pasten unterscheiden sich je nach Herkunftsregion und Farbe in Schärfegrad und Würze, die Auswahl der Chilis ist dabei entscheidend: Während die scharfe grüne Curry-Paste fast zur Hälfte aus frischen thailändischen grünen Chilischoten besteht, enthält die milde gelbe Curry-Paste weniger scharfe, getrocknete Chilischoten. Neben thailändischen Curry-Pasten gibt es auch Pasten für indische Gerichte.

1. Grüne Curry-Paste: Dieses thailändische Curry ist die schärfste aller Curry-Mischungen. Harmoniert gut mit Kokosmilch.

2. Rote Curry-Paste: Hauptbestandteil der roten Curry-Paste ist roter Chili. Schmeckt milder als die grüne Curry-Paste.

3. Gelbe Curry-Paste: Die gelbe Curry-Paste ist die mildeste Paste. Kurkuma verleiht ihr die intensive gelbe Farbe.

4. Bombay-Curry: Dieses sehr aromatische Curry schmeckt toll zu Fleisch, Tomaten und Kokosmilch.

5. Madras-Curry: Die fruchtig-milde Curry-Mischung würzt Fleisch und Fisch oder exotische Suppen.

6. Garam Masala: Dieses Curry mit Zimt hat ein starkes Aroma, das vor allem zu Fleischgerichten passt.

7. Vindaloo-Currypaste: Eine indische Curry-Paste mit Senfsaat und Knoblauch. Vindaloo-Paste ist sehr scharf.

Curry-Pasten kannst du im asiatischen Supermarkt kaufen oder selber machen

 

Warum schmeckt Curry manchmal bitter?

Sowohl Curry-Pulver als auch Curry-Paste sollte vor der Verwendung immer erst in Öl angeröstet werden, so können sich Aromen voll entfalten. Wichtig dabei ist jedoch, das Curry nicht zu lange zu erhitzen und nicht zu heiß werden zu lassen, damit es nicht verbrennt – sonst schmeckt es bitter!  

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