Mit Fleisch, vegetarisch oder vegan:

Currys - Rezepte für würzige Eintöpfe

Cremige Curry-Rezepte sind schnell und einfach gemacht. Die köstlichen Eintöpfe aus Asien begeistern mit vielfältigen Aromen und Zutaten. Ob mit Fleisch, Fisch, vegetarisch oder vegan: Wir stellen dir unsere leckersten Rezepte vor!

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Welche Currys gibt es?

Curry-Rezepte sind unglaublich vielfältig und unterscheiden sich von Land zu Land. Besonders beliebt sind Varianten aus Indien, Thailand, Indonesien und Malaysia. Es gibt Curry-Rezepte mit Hähnchen, Fisch oder Meeresfrüchten, sowie vegetarisch oder vegan mit Tofu und Gemüse.

Trotz unterschiedlicher Zubereitungsarten haben Currys Gemeinsamkeiten: Sie sind schnell und einfach gemacht und herrlich aromatisch.

Die besten Hähnchen-Currys

Hähnchen-Currys gehören zu den beliebtesten Curry-Gerichten überhaupt und sind echte Allrounder. Je nach Region und Rezept können sie mild oder würzig-scharf sein.

Die Basis bildet häufig eine aromatische Soße aus Curry-Paste, Kokosmilch, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Tomaten und typischen Gewürzen wie Garam Masala, Kurkuma und Kreuzkümmel.

Die besten Fisch-Currys

Fisch-Currys können mild und cremig sein, oder pikant-scharf – mit Tomaten, Chili und Tamarinde. Typischerweise verwendet man Fischsorten wie Kabeljau, Rotbarsch oder Seelachs, die beim Kochen saftig bleiben und nicht zerfallen.

Serviert mit Reis oder Naan sind Fisch-Currys leicht, aromatisch und eine leckere Abwechslung auf dem Tisch.

Die besten vegetarischen Currys

Unsere vegetarischen Curry-Rezepte setzen bewusst auf eine große Vielfalt an Gemüse und Hülsenfrüchten. Als sättigende Extras kommen Tofu oder Paneer hinzu. Kokosmilch, Joghurt oder Sahne sorgen für Cremigkeit, während Kräuter, Limettensaft und Gewürze Frische und Tiefe bringen.

So entstehen leichte, bunte und gesunde Currys, die trotzdem sättigen und wunderbar aromatisch schmecken.

Indische Curry-Rezepte

Indien ist das Ursprungsland der Currys. Sie sind oft dickcremig und gehaltvoll durch die Verwendung von Ghee (geklärte Butter), Kokosmilch, Joghurt oder Sahne. Viele indische Curry-Rezepte enthalten Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Tomaten und eine Vielzahl an Gewürzen wie Kurkuma, Kreuzkümmel und Garam Masala (indische Gewürzmischung).

Klassische indische Curry-Rezepte:

  • Hähnchen-Curry 🌶️🌶️ - mittelscharf, der Klassiker mit Hähnchen, Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten und Kokosmilch

  • Tikka Masala 🌶️ - mild, cremig, tomatig, leicht rauchig durch marinierte Hähnchenstücke

  • Butter Chicken 🌶️ - sehr mild, buttrig, sahnig

  • Korma 🌶️ - sehr mild, cremig, mit Joghurt, Mandeln oder Kokosmilch

  • Vindaloo 🌶️🌶️🌶️ - eines der schärfsten Currys, feurig, oft mit Essig, Knoblauch und Chili

  • Saag Curry 🌶️🌶️ - mittelscharf, aromatisch, mit Spinat oder anderen Blattgemüsen, oft vegetarisch zubereitet

  • Aloo Gobi 🌶️ - würzig durch Gewürze, einfaches vegetarisches Curry mit Kartoffeln und Blumenkohl

  • Palak Paneer 🌶️ - mild bis leicht würzig, besteht aus Spinat und Paneer (fester indischer Frischkäse) in einer aromatischen, cremigen Soße

Thailändische Curry-Rezepte

Thailändische Currys werden mit Kokosmilch und Currypasten (Rot, Grün oder Gelb) zubereitet, die aus frischen Zutaten wie Chili, Zitronengras, Knoblauch, Schalotten, Galgant und Kaffir-Limettenblättern bestehen. Sie sind cremig, aber etwas flüssiger als indische Currys und überzeugen mit einem leichten, frischen und zitronig-aromatischen Geschmack.

Typische Zutaten sind Huhn, Garnelen, Fisch oder Tofu sowie Gemüse wie Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln, Paprika, Auberginen, Zucchini und Bambussprossen.

Klassische thailändische Curry-Rezepte:

  • Gelbes Thai-Curry 🌶️ - mild, mit Kurkuma und etwas süßlicher Note, ideal für Curry-Einsteiger

  • Rotes Thai-Curry 🌶️🌶️ - mittlere bis hohe Schärfe, würzig

  • Grünes Thai-Curry 🌶️🌶️🌶️ - etwas schärfer als rotes Curry, sehr aromatisch, kräuterig und frisch

  • Massaman-Curry 🌶️ - mild bis mäßig scharf, cremig, etwas erdnussig. Basis ist eine Massaman-Currypaste mit Einflüssen aus der indischen Küche durch Gewürze wie Zimt, Nelken, Kreuzkümmel

  • Panang-Curry 🌶️🌶️ - mittelscharf, süß-salzig mit würzigen Noten, vollmundig. Basis ist eine rote Currypaste mit leichter Erdnussnote (Panang-Currypaste)

Keine Kaffir-Limettenblätter da?

Kaffir-Limettenblätter sind eine wichtige Zutat in Thai-Currys. Sie verleihen ihnen die typische frische, zitronige Note. Du findest sie im Asia-Supermarkt. Solltest du mal keine bekommen, eignen sich als Alternative am besten Zitronengras oder frische Limettenschale und Limettensaft.

Pulver oder Paste: Womit kann man Currys würzen?

Unser unkomplizierter Favorit zum Würzen asiatischer Eintöpfe ist Currypulver, eine Mischung, die aus bis zu 15 verschiedenen Gewürzen bestehen kann. Kurkuma ist so gut wie immer enthalten und sorgt für die strahlend gelbe Farbe. Jede Mischung hat ihre Besonderheiten und die Geschmacksvielfalt reicht von süßlich-mild bis scharf.

Bei thailändischen Currys wird vorrangig auf gelbe, rote oder grüne Curry-Paste gesetzt.

Schon gewusst?

In Indien werden fertige Currypulver-Mischungen gar nicht verwendet. Stattdessen wird mit frisch gemahlenen Gewürzen wie Kreuzkümmel, Koriander, Kardamom oder Zimt gekocht. Für einen besonders intensiven Geschmack kannst du die Gewürze zunächst in einer Pfanne ohne Öl anrösten. So entfalten sie ihr volles Aroma!

Rotes, gelbes und grünes Curry – was ist der Unterschied?

Der Unterschied liegt vor allem im Geschmack, Schärfe und typischen Zutaten der Curry-Paste:

Gelbe Curry-Paste 🌶️ - mild, leicht süßlich, aromatisch. Besteht aus Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander, milde Chilis

Rote Curry-Paste 🌶️🌶️ - mittlere Schärfe, würzig, aromatisch. Besteht aus roten Chilis, Knoblauch, Schalotten, Galgant, Zitronengras, Kaffir-Limettenblätter

Grüne Curry-Paste 🌶️🌶️🌶️ - am schärfsten. Besteht aus grünen Chilis, frischen Kräutern, Korianderwurzeln, Zitronengras, Galgant und Kaffir-Limettenblätter

Wie kann man die Schärfe eines Currys mildern?

Wenn dir dein Curry ein bisschen zu scharf geraten ist, kannst du ein paar EL Joghurt oder Sahne unterrühren. Auch etwas Zucker mildert die Schärfe.

Vielfältige Zutaten für Currys

In den Topf kommt, was schmeckt: Probiere Currys mit Rind, Lamm, Schwein oder Geflügel. Auch mit FischGarnelen sowie vegetarisch oder vegan mit Linsen, viel knackigem Gemüse oder Obst sind die leckeren Eintöpfe ein Highlight.

Für das gewisse Etwas sorgen Toppings wie gehackte Erdnüsse, gerösteter Sesam, frische Kräuter (z.B. Minze oder Koriander) sowie ein Klecks Joghurt.

Dazu werden Reis, Nudeln oder Kartoffeln gereicht, aber auch frisch gebackenes Naan-Brot lieben wir als Beilage zu Currys!

Curry andicken: 6 Tipps für cremige Currys

Dein Curry ist toll abgeschmeckt, Fleisch und Gemüse fertig gegart, der Reis gekocht - doch die Soße deines Currys ist einfach zu flüssig? Keine Sorge! Mit diesen Tipps bekommt die Soße mehr Bindung:

  1. Joghurt: Ein paar Löffel machen das Curry wunderbar cremig 

  2. Tomatenmark: In Currys auf Tomatenbasis sorgt ein Löffel Tomatenmark für die richtige Konsistenz

  3. Kartoffeln: Du hast Kartoffeln im Curry? Nimm ein paar heraus, zerdrücke sie und rühre sie unter die Soße - durch die Stärke wird sie schön cremig

  4. Speisestärke: 1 EL Stärke mit 1 EL kaltem Wasser verrühren, zu dem Curry geben, aufkochen lassen - fertig!

  5. Einreduzieren: Abwarten hilft - sobald etwas Wasser verdampft ist, wird das Curry sämiger

  6. Nussmus: Erdnussbutter, Mandelmus oder auch Tahin dicken das Curry an und bringen einen tollen Geschmack

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