Kartoffeln aufbewahren – 5 Tipps für eine lange Haltbarkeit

Kartoffeln aufbewahren
Diese Tipps zum Kartoffeln aufbewahren sind goldwert, Foto: Food & Foto Experts

Wenn es um eine lange Lagerfähigkeit geht, macht der Kartoffel keiner so schnell etwas vor! Doch für den langen Kartoffelgenuss solltest du den Erdapfel unbedingt richtig aufbgewahren. Mit unseren 5 Tipps kann dabei nicht viel schief gehen – bye, bye faule, keimende, grüne oder schrumpelige Knollen!

 

1. Kartoffeln unbedingt dunkel aufbewahren

Bekommen die Knollen zu viel Licht ab, färben sie sich grün. Das mag vielleicht witzig aussehen, ist aber beim Verzehr gesundheitsschädlich. Grüne Kartoffeln eignen sich deshalb nicht mehr als Nahrungsmittel, können allerdings noch gut zum Einpflanzen und Ziehen neuer Kartoffeln benutzt werden. Fürs Kartoffeln aufbewahren bedeutet das: Unbedingt dunkel lagern!

 

2. Die Temperatur ist entscheidend!

Durch eine zu hohe Temperatur verlieren Kartoffeln Flüssigkeit und werden schrumpelig. Außerdem beginnen sie dann schnell zu Keimen. Zur Aufbewahrung sollte die Temperatur unter 15°, idealerweise zwischen 8° und 10° liegen. Im Alltag lässt sich das am ehesten umsetzen, wenn man die Erdäpfel im Keller lagert.

Kartoffeln im Kühlschrank aufzubewahren ist hingegen keine gute Idee. Durch die starke Kälte wandelt sich die, in der Kartoffel enthaltende Stärke, in Zucker um, was den Geschmack negativ beeinflusst. Besser: Die Kartoffeln so kühl und dunkel wie möglich in einem Raum oder Keller aufbewahren und mit Stoff oder Papier abdecken – so verdunstet weniger Flüssigkeit im Innern der Knolle.

 

3. Kartoffeln nicht zu feucht lagern, bitte!

Feuchtigkeit mögen geerntete Kartoffeln gar nicht, dann fangen sie besonders schnell an zu schimmeln! Wähle deswegen einen Aufbewahrungsort mit geringer Luftfeuchtigkeit. Auch solltest du deine Kartoffeln regelmäßig überprüfen und faule Exemplare aussortieren, denn die Fäule überträgt sich rasch auf die noch guten Kartoffeln.

Statt feucht mögen es die Kartoffeln luftig: Befreie sie deshalb gegebenenfalls aus einer Plastikverpackung und lagere sie in luftdurchlässigen Papiertüten, Jute-, Leinenbeutel oder in Holzkisten. Letztere legst du am besten mit Zeitungspapier oder Stroh aus.

 

4. Ein Hoch auf die Nachbarschaft – oder?

Kartoffeln können auf die Nachbarschaft in Form von anderem Gemüse und vor allem Obst gut verzichten. Gerade Äpfel, Bananen, Birnen und Co. verströmen das Reifungsgas Ethylen, das auch die Kartoffeln schneller reifen und schlussendlich verderben lässt. Bewahre die Kartoffeln deshalb separat auf.

 

5. Kartoffeln aufbewahren oder lieber kleine Mengen kaufen?

Heute verfügen nur noch wenig Haushalte über einen Keller – von einem besonders kühlen Kartoffelkeller ganz zu schweigen. Im Normalfall bleibt deshalb ohne Keller oft nur, die Kartoffeln so gut es geht dunkel, lichtgeschützt, trocken, luftig und abgedeckt zu lagern. Aber auch mit diesen Tipps ist die Lagerung nicht für Monate garantiert. Aus diesem Grund solltest du besser nur kleinere Mengen kaufen und wenig Kartoffeln aufbewahren, denn je frischer die Knolle, desto köstlicher die Kartoffelgerichte!

 

Video-Tipp

 
Kategorie & Tags
Mehr zum Thema
Vielen Dank, dass dir unsere Rezepte und Artikel auf
www.LECKER.de gefallen.
Wir freuen uns auf deinen nächsten Besuch!
Copyright 2015 LECKER.de. All rights reserved