Kimchi selber machen – das koreanische Rezept

In unserer Kochschule zeigen wir Schritt für Schritt, wie du Kimchi selber machen kannst. Im Prinzip lässt sich das koreanische Nationalgericht aus sämtlichen Gemüsesorten zubereiten – am verbreitetsten ist Kimchi aber aus Chinakohl.

Kimchi selber machen
Beim Kimchi selber machen ist Geduld gefragt, Foto: Magdalena Bujak - Alamy Stock Foto

Das Fermentieren von Lebensmitteln ist eine uralte Form der Haltbarmachung und liegt wieder voll im Trend. In Deutschland hat zum Beispiel das Fermentieren von Weißkohl zu Sauerkraut eine lange Tradition. Ähnlich ist es mit dem Kimchi in Korea, welches dort nahezu zu jeder Speise gereicht wird.

Wir erklären dir hier ausführlich, wie das Rezept für leckeres Kimchi wie aus dem koreanischen Restaurant, ganz einfach gelingt.

 

Kimchi selber machen – Zutaten für 2 Einmachgläser:

 

Kimchi selber machen – Schritt 1:

Chinakohl schneiden
Chinakohl ist besonders mild und bekömmlich, Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG

Chinakohl teilen, vierteln und in mundgerechte Stücke, nach Belieben auch in Streifen, schneiden. Kohl gründlich waschen, in einem Sieb abtropfen lassen und mit Salz in einer Schüssel vermengen. Mindestens 3 Stunden, besser über Nacht, ruhen lassen.

 

Kimchi selber machen – Schritt 2:

Ingwer, Zwiebel und Knoblauch schälen und sehr fein hacken. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. Mehl mit 150 ml kaltem Wasser in einem kleinen Topf verrühren. Aufkochen, bis das Wasser andickt, dann den Zucker darin auflösen. Die Masse abkühlen lassen. Ingwer, Zwiebel, Knoblauch, Chiliflocken, Paprikapulver, Fischsoße und Mehlmasse miteinander verrühren – zuletzt Frühlingszwiebeln unterrühren und fertig ist die Kimchi-Paste.

 

Kimchi selber machen – Schritt 3:

Den Kohl in ein Sieb geben und gründlich mit kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Das geht mit der Salatschleuder vorzüglich. Chinakohl mit der Kimchi-Paste sorgfältig vermengen. Tipp: Am besten mit Einweg-Handschuhen einmassieren.

 

Kimchi selber machen – Schritt 4:

Einmachgläser heiß ausspülen. Den marinierten Chinakohl mit einigen Zentimetern Platz zum Deckel einfüllen, luftdicht verschließen und für 24 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen, danach für mindestens 7 Tage in den Kühlschrank geben.

Das selbstgemachte Kimchi wird während der Lagerung durch die Fermentation immer saurer, ist aber gekühlt für mindestens 2 Monate haltbar.

 

Darum ist Kimchi so gesund

Kimchi selber machen lohnt sich nicht nur geschmacklich richtig! Fertigprodukte aus dem Asiasupermarkt stecken meist voller Zusatz- und Konservierungsstoffe, auf die wir nur allzu gerne verzichten.

Durch die Milchsäuregärung, bei der die Zutaten nicht erhitzt werden, bleiben zum einen die gesunden Inhaltsstoffe des Gemüses zum größten Teil erhalten, zum anderen wird der Kohl für längere Zeit konserviert. Die wertvollen Nährstoffe sicherten in vergangenen Zeiten das Überleben vieler Menschen im Winter, wenn frisches Obst und Gemüse rar war. Kohl enthält von Natur aus viel Vitamin C, Vitamin A, Eisen, Mineralien und unterschiedliche Aminosäuren, die das Immunsystem stärken. Durch die Fermentation entstehen zusätzlich größere Mengen Vitamin B1, B2 und B12.

Außerdem ist Kimchi ein probiotisches Lebensmittel, was mit einer großen Menge an Ballaststoffen einhergeht, die die Verdauung fördern.

 

Noch mehr asiatische Köstlichkeiten zum Selbermachen:

 

Video-Tipp

 
Kategorie & Tags
Mehr zum Thema
Vielen Dank, dass dir unsere Rezepte und Artikel auf
www.LECKER.de gefallen.
Wir freuen uns auf deinen nächsten Besuch!
Copyright 2015 LECKER.de. All rights reserved