Pflaumen einfrieren – so geht's

Von Juli bis September freuen wir uns über aromatische Pflaumen. Um das beliebte Steinobst länger haltbar zu machen, kannst du es problemlos einfrieren. Wir erklären Schritt für Schritt, wie das am besten gelingt.

Pflaumen einfrieren
Die Früchte zum Pflaumen einfrieren am besten halbieren, Foto: iStock, Qwart
Inhalt
  1. Pflaumen einfrieren - Schritt für Schritt
  2. Wie lange kann man Pflaumen einfrieren?
  3. Kann man Pflaumen mit Stein einfrieren?
  4. Muss man gefrorene Pflaumen vor dem Backen auftauen?
 

Pflaumen einfrieren - Schritt für Schritt

  1. Die Pflaumen zunächst verlesen und zu weiche oder beschädigte Früchte aussortieren. Feste Pflaumen eignen sich am besten zum Einfrieren. Die Früchte anschließend waschen, Stiele und Blätter ggf. entfernen und zum Schluss vorsichtig abtrocknen. 
  2. Die Pflaumen nun mit einem scharfen Küchenmesser entsteinen. Die Früchte dafür seitlich aufschneiden und dann den Stein entfernen.
  3. Damit die Pflaumen nach dem Einfrieren portionsweise entnehmen zu können, empfehlen wir, sie getrennt liegend z. B. auf einem Tablett oder Backblech für ca. 1 Stunde vorfrieren und später in geeignete Gefrierbehälter oder -beutel umfüllen und luftdicht verschließen.

 

Wie lange kann man Pflaumen einfrieren?

Eingefrorene Pflaumen sind mindestens 6 Monate haltbar, nach einem Jahr im Gefrierfach sollten sie spätestens verbraucht werden. Um die Halbtbarkeit sicher im Auge zu behalten, sollten die Gefrierbehälter mit dem Einfrierdatum beschriftet werden.

 

Kann man Pflaumen mit Stein einfrieren?

Man kann Pflaumen auch im Ganzen mit Stein einfrieren und dabei genau so vorgehen, wie bei den halbierten Früchten. Für die spätere Verarbeitung empfehlen wir allderdings, das Entsteinen vor dem Einfrieren vorzunehmen, da es bei frischen Pflaumen einfacher von der Hand geht.

 

Muss man gefrorene Pflaumen vor dem Backen auftauen?

Eingefrorene Pflaumen müssen vor dem Backen nicht aufgetaut werden. Die halbierten Früchte einfach portionsweise entnehmen und die Kuchen damit belegen. Da beim Backen viel Saft austritt, empfiehlt es sich, den Teig vor dem Belegen mit etwas Speisestärke zu bestreuen. Diese bindet den Fruchtsaft und verhindert, dass der Boden durchweicht.

Video-Tipp

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