Russischer Salat - so einfach geht's

Russischer Salat ist nicht nur weit im Osten überaus beliebt. Auch hier schmeckt uns der herzhafte Salat mit gekochtem Gemüse und Mayonnaise richtig gut. Als Partysalat oder zum Mittagessen? Der russische Kartoffelsalat, auch unter Oliviersalat bekannt, geht immer.

 

Russischer Salat - Zutaten für 4-6 Personen:

 

Russischer Salat - Schritt 1:

Gekochte Kartoffel schneiden
Wenn das Gemüse abgekühlt ist, lässt es sich besser schneiden, Foto: Food & Foto Experts

Kartoffeln und Karotten schälen und in Salzwasser kochen, bis beides gar ist. Anschließend in Würfel schneiden. Eier in einem zweiten Topf hart kochen.

 

Russischer Salat - Schritt 2:

Die abgekühlten Eier, saure Gurken und Frühlingszwiebeln klein schneiden und zu den Karotten-Kartoffel-Würfel geben. Erbsen und kleingeschnittenes Hähnchenfleisch dazugeben und alles gut vermengen.

 

Russischer Salat - Schritt 3:

Mayonnaise mit Salz und Pfeffer abschmecken und unter die restlichen Zutaten heben. Guten Appetit!

 

Die Geschichte vom russischen Salat

Oliviersalat klingt nicht sehr russisch? Kein Wunder, der Koch, der den Salat in den 1860er Jahren in Moskau erfand, hieß Lucien Olier und betrieb zu der Zeit ein französisches Restaurant in der heutigen russischen Hauptstadt. Um das genaue Rezept des so berühmten Salates machte der Koch ein großes Geheimnis, welches er mit ins Grab nahm. Später etablierte sich eine Variante des Feinschmecker-Salats in Russland zum wahren Festtagsessen und wird noch heute gerne auf reich gedeckten Tischen, zum Beispiel zum Neujahrsfest, gereicht. 

In vielen weiteren Ländern wie Spanien und im Balkanraum ist der russische Salat ebenfalls überaus bekannt und beliebt. Enthielt er früher, zu Oliviers Zeiten, noch Kalbszunge, Kaviar, Blattsalate und Flusskrebse ist das einfache Rezept, wie wir es oben vorstellen, zum wahren Exportschlager geworden. 

 

Russischer Salat - das schmeckt dazu

Da der Salat schon relativ mächtig und mit Fleisch und Gemüse daherkommt, braucht er nicht zwangsläufig einen großen Rahmen. Ein Stück Brot, egal ob hell oder dunkel, schmeckt allerdings prima. Die spanische Variante, der "Insalata russa", wird häufig mit vielen anderen Tapas kombiniert.  

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