Tofu – die vier gängigsten Sorten

Tofu – die vier gängigsten Sorten - tofu_h
Wer bin ich? Seidentofu, Gewürzter Tofu, Naturtofu, Räuchertofu (o.l. im Uhrzeigersinn)

Vorhang auf für Naturtofu, Räuchertofu und Co.: Sie sind die Stars der fleischlosen Küche. Denn sie überzeugen als Multitalente und hochwertige Eiweißlieferanten. Je nach Verarbeitung unterscheidet man vier Sorten.

 

Tofu – Herkunft:

Tofu
Tofu stammt aus dem asiatischen Raum

Tofu, auch Bohnenquark genannt, kommt aus der chinesischen und japanischen Küche. Die Nachfrage in westlichen Ländern steigt stetig.

 

Tofu – Herstellung:

Sojabohnen
Sojabohnen - die Basis für Tofu, Foto: Sutterstock/Tharakorn

Die Basis für Tofu bilden Sojabohnen, die erst im Wasser aufgeweicht, dann gemahlen und schließlich ausgepresst werden. Dabei entsteht Sojamilch, die mit Nigari aufgekocht wird, einem natürlichen Gerinnungsmittel aus Japan. Die sich bildende Sojamolke wird ausgesiebt und ausgepresst. Dadurch wird das Nigari wieder entfernt. Übrig bleibt der fertige Tofu.

 

Tofu - Sorten:

Tofusorten
Vier Sorten Tofu

Es gibt vier gängige Sorten, die im Kühlregal gut sortierter Supermärkte, Drogerien, Bio- und Asialäden zu finden sind:

  • Der Naturtofu ist im Geschmack neutral, oft in Lake eingelegt und schnittfest.
  • Räuchertofu wird über Buchenholz geräuchert und zeichnet sich durch ein mildes Raucharoma aus. Die Konsistenz ist etwas fester als beim Naturtofu.
  • Seidentofu ist fast schon cremig, ähnlich wie Quark. Das kommt daher, weil er sehr sanft gepresst wird.
  • Gewürzter Tofu ist bereits geschmacklich verfeinert durch die Zugabe von Kräutern, Gewürzen oder Gemüse.

 

Rezepte

 

Tofu – Verwendung:

Seidentofu
Tofu kann vielseitig zubereitet werden, zum Beispiel für Desserts

Ob gebraten, paniert, mariniert oder püriert: Tofu ist ein Alleskönner in der Küche. Je nach Rezept kann er in die Pfanne, auf den Grill, in die Soße oder in süße und pikante Kuchen kommen. Der gewürzte Tofu macht auch kalt eine gute Figur, zum Beispiel im Salat, der Seidentofu in Füllungen, Dips und als Grundlage für Desserts. Unsere Empfehlung: vegane Mousse au Chocolat. Naturtofu lässt sich gut marinieren.

Der steigende Konsum von Tofu wird allerdings kritisch gesehen. Dies hängt vor allem mit den Anbaubedingungen der Sojabohnen zusammen. Hauptlieferant ist Südamerika, wo in vielen Ländern der Anbau von gentechnisch manipuliertem Soja erlaubt ist. Hinzukommt, dass der Transport auf das europäische Festland ökologisch nicht nachhaltig ist. Eine heimische Alternative ist die Lupine.

 

Tofu – Aufbewahrung:

Frischer Tofu hält sich in Wasser eingelegt einige Tage im Kühlschrank.

 

Tofu – Ernährung:

Tofubowl
Tofu ist gesund und kann vielseitig kombiniert werden, Foto: Shutterstock/AlenaKogotkova

Im Tofu stecken viele wichtige Nährstoffe für den Körper, allen voran hochwertige Eiweiße. Das macht ihn so wertvoll für Vegetarier und Veganer. Zudem ist Tofu kalorien- und fettarm, und enthält kaum gesättigte Fettsäuren sowie kein Cholesterol.

 

Video-Tipp

 

 

Kategorie & Tags
Mehr zum Thema

LECKER Magazin

LECKER-Special: Fehlt dir noch eins?
Mutti kocht am besten
 

LECKER bei WhatsApp

LECKER Community - jetzt anmelden!
 

 

Im Sommer
Im Herbst
Vielen Dank, dass dir unsere Rezepte und Artikel auf
www.LECKER.de gefallen.
Wir freuen uns auf deinen nächsten Besuch!
Copyright 2015 LECKER.de. All rights reserved