Vegane Mayonnaise - Grundrezepte und Tipps

Wunderbar cremig und vollmundig – so gelingt Mayonnaise auch ganz ohne Ei. Wir zeigen dir 3 einfache Grundrezepte für vegane Mayonnaise, die du ganz nach deinem Geschmack verfeinern kannst, und geben Tipps fürs Gelingen.​

Vegane Mayonnaise mit Seidentofu
Mit Seidentofu wird vegane Mayonnaise besonders cremig, Foto: Okolaa / Fotolia.com
Inhalt
  1. Wie mache ich vegane Mayonnaise?
  2. Vegane Mayonnaise mit Sojamilch
  3. Vegane Mayonnaise mit Tofu
  4. Vegane Mayonnaise mit Hafermilch und Cashews
  5. Wie lange ist vegane Mayonnaise haltbar?
  6. Tipps zum Verfeinern
 

Wie mache ich vegane Mayonnaise?

Die Zubereitung von veganer Mayonnaise ist – wie die Herstellung einer klassischen Mayo – nicht aufwendig. Als Fettbasis empfehlen wir ein geschmacksneutrales Öl, zum Beispiel Raps- oder Sonnenblumenöl. Wer es gerne kräftiger mag, greift zu Oliven- oder Nussöl.

Küchenhilfen und Zutaten für vegane Mayonnaise:

Wir zeigen dir drei einfache Grundrezepte für jeweils 250 g vegane Mayonnaise mit Sojamilch, Seidentofu oder Cashews.

 

Vegane Mayonnaise mit Sojamilch

Du benötigst:

  • 100 ml Sojamilch, ungesüßt
  • 1/2 TL Senf
  • Weißweinessig (alternativ: Zitronen- oder Limettensaft)
  • 130 ml Rapsöl
  • Salz, Pfeffer

So einfach geht's:

  1. Sojamilch, Senf und 1 Schuss Weißweinessig ins Rührgefäß geben. Mit einem Stabmixer auf höchster Stufe pürieren, dabei den Mixer langsam auf und ab bewegen. Währenddessen Rapsöl langsam hinzugießen, bis die gewünschte Festigkeit erreicht ist.
  2. Vegane Mayonnaise mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Belieben verfeinern. Direkt servieren oder abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.

 

Vegane Mayonnaise mit Tofu

Du benötigst:

So einfach geht's:

  1. Seidentofu grob würfeln und in einen hohen Becher geben. Rapsöl sowie Apfelessig hinzufügen. Mit einem Stabmixer auf hoher Stufe pürieren, bis die Masse gleichmäßig cremig ist.
  2. Vegane Mayonnaise mit Agavendicksaft, Senf, Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Belieben verfeinen, sofort genießen oder abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.

 

Vegane Mayonnaise mit Hafermilch und Cashews

Du benötigst:

So einfach geht's:

  1. Cashews 1 Stunde in heißem Wasser (oder über Nacht in kaltem Wasser) einweichen.
  2. Cashews abseihen und zusammen mit Öl, Hafermilch, Apfelessig, Ahornsirup und Salz im Universalzerkleinerer cremig mixen. Das bedarf evtl. mehrerer Anläufe, zwischendurch die Masse an den Rändern mit einem Teigschaber nach unten schieben.
  3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, nach Belieben verfeinern. In eine Schüssel mit Deckel füllen und bis zum Servieren gut verschlossen im Kühlschrank lagern.

 

Wie lange ist vegane Mayonnaise haltbar?

Vegane Mayonnaise mit Soja oder Seidentofu hält sich etwa 1 Woche lang im Kühlschrank. Die Variante mit Cashews und Hafermilch solltest du innerhalb von 5 Tagen aufbrauchen und in dieser Zeit gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren

 

Tipps zum Verfeinern

Ist die Mayonnaise nicht cremig genug? Füge noch etwas Öl hinzu. Sollte die Konsistenz zu fest sein, lockere die Textur mit 1 TL Wasser oder Pflanzenmilch auf. Zum Verfeinern kannst du einfach nur mit Salz, Pfeffer, Senf und Säure nachwürzen oder zu Kräutern und Gewürzen nach Belieben greifen:

  • 1 reife Avocado (entkernen, mit einer Gabel gründlich zerdrücken und unter die Mayo rühren, bis eine cremige Konsistenz entsteht)
  • Knoblauchzehe (grob gehackt direkt mitpürieren oder kleingehackt am Schluss unterheben)
  • 1 Prise Kurkuma oder Curry (sorgen nicht für tolles Aroma, geben auch Farbe)
  • etwas Gurkenwasser (bringt Süße, Säure und würziges Aroma)
  • frisch gehackte Küchenkräuter
  • Paprikapulver edelsüß
  • Cayennepfeffer
  • Chiliflocken oder kleingeschnittene frische Chili

Rezepte

Vegane Mayo ist ein echter Allrounder: Sie eignet sich zum Verfeinern von Kartoffelsalat und Nudelsalat, oder einfach als Dip zu Raclette und Fondue. In der Grillsaison schmeckt sie zu Gemüse vom RostGrillfleisch und Stockbrot, ist aber auch super lecker auf Sandwiches oder frischem Brot

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Gut für dich, gut für Tiere und Umwelt, gut für uns alle: Eine pflanzenbasierte Ernährung hat viele Vorteile. Gemüse, Obst, Getreide und Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen stecken voller Nährstoffe und Ballaststoffe, die dein Körper für einen funktionierenden Stoffwechsel benötigt. Mehr pflanzliche Lebensmittel auf dem Speiseplan bedeuten weniger Tierleid und schädliche Auswirkungen der Tierhaltung auf Klima, Boden und Gewässer. Wenn wir weniger Pflanzen an Tiere verfüttern, ist mehr Nahrung für alle da. Müssen wir deshalb alle Veganer werden? Wir finden: Niemand ist perfekt und jede Mahlzeit zählt. Also, iss doch #einfachmalvegan, denn die vegane Küche ist köstlich! Und ganz nebenbei sammelst du auch noch Punkte für dein Karmakonto.

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