Aioli selber machen - so geht's

Aioli schmeckt zu vielen Gelegenheiten - ob zum Grillen, zur Party oder für den Tapas-Abend. Wir erklären, wie einfach du Aioli selber machen kannst und verraten eine Blitz-Variante, die mindestens genauso lecker ist. 

Aioli heißt soviel wie "Knoblauch und Öl". Viel mehr benötigst du auch nicht, um die Knoblauchmayonnaise selber zu machen. Der Klassiker unter den Dips passt toll zu mediterranen Vorspeisen wie Tapas, aber auch zu Gemüsegerichten und Fisch.

 

Das benötigst du für ein Glas Aioli:

 

Aioli selber machen - so geht's Schritt für Schritt:

  1. Ei trennen und das Eigelb mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend das Eigelb für die Aioli pürieren. Bitte achte darauf, sehr frisches Eigelb zu verwenden, da die Aioli-Creme nicht erhitzt wird. Mit einem Frischetest findest du heraus, ob das Ei noch geeignet ist.
  2. Olivenöl unter ständigem Rühren unter das Eigelb schlagen. Öl dabei zunächst tröpfchenweise, dann in einem dünnen Strahl hinzugießen, sodass eine Mayonnaise für die Aioli entsteht.
  3. 2-3 Knoblauchzehen schälen und direkt in die Aioli pressen. Danach umrühren. Nach Belieben mit ½ TL Senf und einem Spritzer Zitronensaft verfeinern.

Haltbarkeit: Frische Aioli hält sich etwa 2 Tage im Kühlschrank. 

Tipps zum Verfeinern: Neutrale Öle, wie Raps- oder Sonnenblumenöl sind mildere Alternativen zum Olivenöl. Ein Spritzer Gurkenwasser sorgt für mehr Würze, kleingeschnittene Chilis machen die Aioli schön pikant.

 

Blitz-Aioli - so einfach geht's:

Mit dieser Blitz-Anleitung bereitest du Aioli ganz einfach in nur 2 Minuten zu, ohne lange schlagen zu müssen. Diese Variante ist zwar keine typische, aber mindestens genauso gut. Das Beste daran: es enstehen keine Eiweißreste!

So einfach geht's: 1 Vollei, 200 ml Olivenöl, 2-3 Knoblauchzehen und 1 TL Senf in ein hohes Rührgefaß geben. Den Pürierstab auf den Gefäßboden stellen, anschalten und sobald die Masse anfängt zu emulgieren (weiße, dickliche Masse) langsam nach oben ziehen. Solange von unten nach oben bewegen, bis eine cremig feste Mayonnaise entsteht. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.

 

Wieso wird meine Aioli nicht fest?

Deine Aioli ist zu flüssig? Das kann mehrere Gründe haben:

  • Die Eier sind nicht frisch genug: Verarbeite ausschließlich frische Eier! Wie der Frischetest gelingt, erfährst du hier.
  • Du hast das Öl zu schnell dazugegeben: Bei der klassischen Zubereitung ist es wichtig, dass das Öl langsam, nach und nach zum Eigelb dazugebeben wird. Auch bei der Blitz-Variante solltest du darauf achten, dass du den Pürierstab nicht zu hastig nach oben ziehst.
  • Du verwendest zu wenig Öl: Damit die Aioli schön cremig wird, müssen Ei und Öl im richtigen Verhältnis sein. Ist die Masse zu flüssig, kann mehr Öl ergänzt werden bis die richtige Konsistenz erreicht ist.
  • Ei und Öl haben nicht die gleiche Temperatur: Ei und Öl können sich am besten miteinander verbinden, wenn sie Raumtemperatur haben.

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