Kartoffeln mit Quark - so geht der gesunde Klassiker

Gerade in den Sommermonaten sind frische Kartoffeln mit Quark ein beliebtes Alltagsgericht. Ob nun Salz-, Pell- oder Ofenkartoffel, purer Quark oder mit Kräutern angereichert – es schmeckt immer richtig lecker. So machst du den Klassiker zu Hause!

Pellkartoffeln mit Wildkräuterquark
Kartoffeln mit Quark sind so lecker und zudem gesund, Foto: Food & Foto Experts

 

Kartoffeln mit Quark – Zutaten für 4 Personen:

 

Kartoffeln mit Quark – Schritt 1:

Kartoffeln gründlich waschen und in kochendem Wasser ca. 20 Minuten garen.

Bei sehr dünnschaligen Kartoffeln kannst Du die Schale mitessen. Ansonsten vorher schälen oder nach dem Kochen pellen.

 

Kartoffeln mit Quark – Schritt 2:

Quark mit Olivenöl verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken. Kartoffeln abgießen und mit dem Quarkdip servieren.

Tipp: Immer nur langweiliger Quark? Quatsch! Hacke zum Beispiel Wildkräuter und Kresse fein und rühre sie unter den Quark, oder würfele Gurken und Radieschen und gebe sie mit Schnittlauch unter den Dip. Verfeinere ihn nach Lust und Laune einfach mit frischen, aromatischen Kräutern. Wie das geht, erfährst Du hier >>

 

Kartoffeln mit Quark – müssen es Pellkartoffeln sein?

Nein! Schiebe die Knollen doch einfach mal in den Ofen. Dafür brauchst Du große Erdäpfel. Kartoffeln waschen, trocken tupfen und in Alufolie wickeln. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: Stufe 3) ca. 1 Stunde garen. Wenn sie gar sind, kannst du sie mittig einschneiden und den Quark einfüllen.

Auch Salzkartoffeln sind einfach lecker. Koche diese geschält in Salzwasser und genieße sie zum Quark. 

 

So kommt Abwechslung auf den Tisch:

Pellkartoffeln mit Kräuterquark
Frischer Salat passt perfekt zu Kartoffeln mit Quark, Foto: Food & Foto Experts

Ob Gemüse, frischer Salat, Fleisch oder Meeresfrüchte – Deiner Fantasie sind bei der Zubereitung keine Grenzen gesetzt. Du kannst zu deinen Kartoffeln mit Quark alles kombinieren, was dir schmeckt. Wie wäre es mit knackigen Tomaten, einer frischen Avocado und gebratenem Hähnchen? Oder Krabben und Dill? Auch Schinken ist einen Versuch wert. Lasse deiner Kreativität freien Lauf und kreiere dein ultimatives Lieblingsgericht.

Eine Variante kommt direkt aus dem Spreewald und heißt „Lausitzer Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl“. Früher als „Arme-Leute-Essen“ bekannt, findet man den Klassiker heute vermehrt in Restaurants und deutschen Küchen. Gebe dazu einfach einen Schuss Leinöl auf den Magerquark, koche Pellkartoffeln dazu und genieße die gesunde Mahlzeit, die ganz bestimmt nicht ansetzt.

 

Darum sind Kartoffeln mit Quark so gesund:

Nicht ohne Grund gelten Kartoffeln mit Quark als gesundes Fit-Food. Kartoffeln liefern dem Körper zwar Kohlenhydrate, es kommt aber nicht zu Blutzuckerspitzen. Diese lassen sich folgendermaßen beschreiben: Nach dem Essen kann es vorkommen, dass der Blutzuckerspiegel stark ansteigt und und im Verhältnis erst langsam wieder sinkt. Stellt man dies bildlich dar, würde man eine Linie zeichnen müssen, die nach oben hin spitz zuläuft. Die Spitze zeigt den höchsten Wert des Blutzuckerspiegels an. Isst du Kartoffeln, steigt der Blutzuckerspiegel nur langsam an.  Zudem liefern die Knollen wichtige Ballaststoffe, die für einen guten Stoffwechsel sorgen.

Quark enthält hochwertiges Eiweiß und Magerquark insbesondere nur einen geringen Teil an tierischen Fetten. Also machen dich alleine Kartoffeln und Quark satt, aber keinesfalls dick.

Und das Öl? Olivenöl wirkt entzündungshemmend und hält außerdem richtig lange satt. Rührst du es unter den Quark, bekommt diese Eiweißbombe direkt noch einen extra Sättigungseffekt. Wenn du zu Leinöl, anstatt zu Olivenöl greifst, tust du dir etwas richtig Gutes! Wusstest du, dass Leinöl mehr Omega-3-Fettsäuren enthält, als Fisch? Damit fütterst du dein Gehirn optimal. Gerade für Vegetarier ist das eine wertvolle Ergänzung. Aber: die Flasche nach Anbruch im Kühlschrank aufbewahren.

 

Vegan und trotzdem cremig - Kartoffeln mit Quark

Ja, es geht auch vegan. Ersetze dafür den Quark durch Sojaquark oder Seidentofu. Der ist cremiger und weicher als normaler Tofu und lässt sich leicht zu einem Dip verarbeiten.  

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