Pickle Party

Saure Gurken zum Aperitif: 3 würzige Ideen für Gäste

Sauer eingelegte Gurken liegen aktuell voll im Trend. Wir haben die besten Gewürzgurken getestet und zeigen, wie du sie lecker zum Aperitif servierst.

Auf einer hellen Fliesenfläche stehen verschiedene Pickle-Snacks: Feta-Gewürzgurken als Happen im Schachbrettmuster, Spieße mit Gewürzgurken, Peperoni und grünen Oliven und als Loaded Crisp Platte mit Chips, Burrata, Bresaola und Rucola.
Zum Sundowner reichen wir jetzt Aperol und Pickles! Foto: LECKER @ Bauer Media Group / Nicole Molitor
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Klein, grün und knackig – die Gewürzgurken sind zurück! Unter dem englischen Namen Pickles erleben Omas eingelegte Gurken in den sozialen Medien ein Comeback der Superlative. 

Saure Gurken werden nun in allen Größen und Geschmacksrichtungen angeboten. Wir haben den Food-Trend zum Anlass genommen, uns durch die beliebtesten Sorten zu snacken. Neben günstigen Eigenmarken testen wir auch die Klassiker von Kühne und dem Spreewaldhof sowie die Premium-Variante vom Fass.

Auf einer hellen Fliesenfläche liegt eine Tüte von Froozly gefriergetrockneten Gewürzgurken-Chips, die ebenfalls in einer Glasschale daneben serviert sind.
Fur Gurken-Aficionados gibt es von Froozly sogar gefriergetrocknete Gefriergurken-Chips – vegan, knusprig und superintensiv! (etwa bei Kaufland; 25-g-Tüte für 3,99 €) Foto: LECKER @ Bauer Media Group / Nicole Molitor

Weil das Auge bekanntlich mitisst, präsentieren wir dir hier außerdem die stilvollsten Gurken-Snacks für dich und deine Gäste. Gerade jetzt im Sommer sind die saftigen Gurken erfrischend und die perfekte Begleitung zum Aperitif vorm Essen.

Darum sind saure Gurken top zum Aperitif

Die Säure der Gurken regt den Speichelfluss an und macht die Essiggurke zum idealen Appetithäppchen. Dazu kommt ihre knackig-spritzige Konsistenz. Da beißt man einfach gerne rein – immer wieder.

Gleichzeitig harmonieren eingelegte Gurken wunderbar mit säurehaltigen Drinks wie Gin Tonic oder Martini. Im Biergarten sind saure Gurken beliebt zum Pils oder Radler. Wir lieben sie aber vor allem als Snack zu Weißwein oder diversen Spritz-Rezepten.

Wie gut sich saure Gurken und Alkohol vertragen, beweisen unsere Kreationen von Prosecco oder Sauvignon mit Gewürzgurkensud. Klingt komisch, schmeckt aber wirklich hammermäßig!

Pickles essen – aber mit Stil!

Eingelegte Gurken ersetzen inzwischen Candy Bars bei Hochzeiten und landen als mehrstöckiges Fingerfood im Schokobrunnen – mit Gurkenwasser statt süßer Kuvertüre. 

Die Darreichungsform ist entscheidend beim Gurken-Hype. Das beginnt beim schnöden Gurkenbrot. Foodies belegen die Stulle nicht einfach mit Gurkenscheiben, sondern reichen dazu Pickle Butter oder Pickle Dip mit klein geschnittenen Gürkchen.

Top 3 Ideen für Pickle Snacks

Wie du die Gewürzgurken stylisch zum Aperitif oder deiner Sommerparty servieren kannst, zeigen diese drei schnellen und extrem angesagten Pickle Snacks.

1. Loaded Crisps mit Pickles

Loaded Fries, also Pommes mit üppigen Toppings, kennst du sicher schon. Der neuste Trend aus den USA sind voll beladene Chips (engl. Crisps). Der Belag besteht klassisch aus einem luftgetrockneten Schinken, Cornichons und geriebenem Parmesan.

Topshot auf ein rechteckiges Pickle Board, auf dem Chips mit einem Belag aus Bresaola-Rosen, zerzupftem Burrate, Rucola und Gewürzgurken in Edelstahlschüsseln liegen, nach denen eine Hand greift.
Statt die Loaded Crisps in der offenen Chipstüte zu servieren, richten wir das Pickle Board auf einem Charcuterie-Tablett an. Foto: LECKER @ Bauer Media Group / Nicole Molitor

Für unsere Pickle-Platte ergänzen wir als Frische-Kick Rucola und tauschen den Hartkäse gegen cremige Burrata. Die zerzupfen wir und verteilen sie rund um die Bresaola-Röschen, sodass jeder Gast etwas zum „Dippen“ abbekommt.

Damit der Gewürzgurkensaft nicht die Chips aufweicht, servieren wir Cornichons und größere Essiggurken in separaten Schälchen. Am besten kleine Party-Picker oder Zahnstocher dazu reichen, um die Gurken sauber aufspießen zu können.

Ähnlich wie bei überbackenen Nachos solltest du bei den Loaded Crisps eine naturbelassene Chipssorte wählen, damit sich das Topping durchsetzt. Für unser Pickle Board haben wir etwa Kessel Chips mit Salz und Pfeffer genommen. Die Chips sind etwas teurer, aber dicker und sehen durch die ungeschälten dunklen Ränder appetitlicher aus.

2. Pickle-Feta-Schachbrett

Die Häppchen im Schachbrettmuster anzuordnen, gehört ebenfalls zu den neuen Snack-Trends 2026. Sehr beliebt sind hier etwa bei Pinterest Boards mit abwechselnd angeordneten Fetawürfeln und Oliven.

Auf einem Tisch steht eine eckige Glasschale mit schachbrettartig angeordneten Fetawürfeln und sauren Gurkenstücken, die mit Olivenöl beträufelt und mit Dill und Chiliflocken garniert sind, neben einer Edelstahl-Eisschale mit Chips, Cornichons und Bresaola.
Abgerundet wird das Pickle-Feta-Schachbrett durch darübergeträufteltes Olivenöl, Dillspitzen und gemahlene Chiliflocken. Foto: LECKER @ Bauer Media Group / Nicole Molitor

Da sich bei uns alles um Pickles dreht, haben wir die Oliven durch mittelgroße Gewürzgurken ersetzt. Die bekommen durch den Käse eine cremigere Note und lassen sich für ein gleichmäßiges Raster gut auf die Höhe der Fetascheibe zuschneiden.

Wenn deine Gewürzgurken sehr salzig sind, nimmst du am besten einen reinen Schafskäse statt Feta. Der ist milder und hebt sich besser von den Salzgurken ab. Vergleiche im Zweifel kurz die Nährwertangaben der Käsesorten (Salz pro 100 g). Alternativen: mittelalter Gouda (mild), Bergkäse (deftig) oder Cheddar (würzig).

3. Mediterrane Pickle-Spieße (Gildas)

In den ursprünglichen Dreiklang reiht sich unser würziges Cornichon perfekt ein. Wir rahmen die Mini-Gewürzgurke auf dem Cocktailspieß mit je einer Anchovi und setzen die grüne eingelegte Chilischote für die leichte Schärfe in die Mitte. 

Die supergrüne Pickle-Gilda ist durch die vielen eingelegten salzigen Zutaten eine solide Grundlage für eine Runde Shots oder einen gemütlichen Cocktail-Abend. Origineller als der spießige Tomate-Käse-Happen ist sie sowieso.

Auf einer hellen Fliesenfläche stehen drei eckige Glasschalen mit je zwei Partyspießen, auf denen grüne Oliven, Anchovi und Cornichons aufgereiht sind.
Obwohl sie in Spanien eine lange Geschichte hat, ist die Gilda bei uns fast unbekannt und wird deine Gäste sicher begeistern. Foto: LECKER @ Bauer Media Group / Nicole Molitor

In den ursprünglichen Dreiklang reiht sich unser würziges Cornichon perfekt ein. Wir rahmen die Mini-Gewürzgurke auf dem Cocktailspieß mit je einer Anchovi und setzen die grüne eingelegte Chilischote für die leichte Schärfe in die Mitte. 

Die supergrüne Pickle-Gilda ist durch die vielen eingelegten salzigen Zutaten eine solide Grundlage für eine Runde Shots oder einen gemütlichen Cocktail-Abend. Origineller als der spießige Tomate-Käse-Happen ist sie sowieso!

Die besten Gewürzgurken im Geschmackstest

Von Hengstenberg über Kühne bis zum Spreewaldhof – wir haben in der Redaktion die besten Gewürzgurken getestet. Mit unserem Gurken-Guide findest du hoffentlich auch schnell deine Lieblingspickles.

Verschiedene Gläser von Gewürzgurken unterschiedlicher Marken stehen in einer Küche auf einem Kochfeld.
Wir haben die verschiedensten Gewürzgurken aus dem Handel getestet. Foto: LECKER @ Bauer Media Group / Nicole Molitor
  • Klassisch: Mit den Spreelingen vom Spreewaldhof machst du nichts verkehrt. Der Klassiker sind die Gewürzgurken mit frischem Dill und Zwiebeln. Wer es würziger mag, sollte die Pfeffergurken ausprobieren. Das 720-ml-Glas (360 g Abtropfgewicht) kostet 2,59 Euro.

  • Convenient: Günstiger sind die beliebten Knax-Gewürzgurken von Hengstenberg (330 g für 1,99 €). Daneben gibt’s die sauren Gurken gehobelt, gewürfelt oder sogar gestiftelt für Wurstsalat. Hengstenberg führt damit in Sachen Convenience.

  • Vielseitig: Von würzig bis süß, ganz oder geschnitten – Platzhirsch Kühne bietet die größte Vielfalt von Gewürzgurken. Besonders gefallen uns die Cornichons mit Schalotten und Bärlauch (330 g für 2,49 €). Die sind wie die großen Bärlauchgurken weniger salzig, dürften aber noch mehr nach Bärlauch bzw. Knoblauch schmecken. 

  • Fancy: Gurken von der Pickle Company aus Berlin sind die Hipster-Variante und können in Bundles online auf der Herstellerseite bestellt werden (6 Gläser à 220 g für 29,95 €). Wir schwören auf die „The Golden One“ mit Kurkuma – so exotisch kann Omas Gewürzgurke schmecken!

  • Knackig: Die eingelegten Gurken von Spreewaldrabe kommen frisch vom Fass, sind innen hohl und sogar noch knackiger als die ebenfalls schön bissfesten Gurken vom Spreewaldhof. Als Plastikeimer im Kühlregal von gut sortierten Supermärkten ab 3,49 Euro für 520 g erhältlich. Wer es salzig mag, wird die Premium-Gurken lieben!

Klein, aber oho

Mein persönlicher Favorit ist ausgerechnet der günstigste Testkandidat – die feurigen Cornichons mit Chili der Rewe-Eigenmarke Ja (350 g für 0,99 €). Im Gegensatz zu vielen scharf eingelegten Gurken der Konkurrenz sind die No-Name-Minis richtig knackig.

Lieber Gurken selbst einlegen? Neben Omas Grundrezept findest du bei uns auch eine Anleitung für süß-sauer eingelegte Gurken oder für Turbo-Schüttelgurken.