Torte stapeln - mit diesen Tipps und Helfern klappt's

Jasmin Haupenthal

Sie ist die Königsdisziplin für alle Hobbybäcker*innen. Die Rede ist natürlich von der Torte. Stapeln fällt aber den meisten nicht gerade leicht - bis jetzt! Wir zeigen dir die besten Tricks und die praktischsten Helfer, damit auch dein Kuchen gelingt.

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Torte stapeln wie bei dieser zweistöckigen Torte
Torte stapeln - mit diesen Tipps und Helfern gelingt es, Foto: iStock/FelipeNoriega
Inhalt
  1. Wie Torte stapeln?
  2. Worauf Torte stellen?
  3. Torte stapeln - und dann verzieren!
  4. Wie eine mehrstöckige Torte anschneiden?
  5. Torte stapeln: Welche Kuchen sind geeignet?
 

Wie Torte stapeln?

Eigentlich ist das Stapeln der Torte gar nicht mal so schwer. Eigentlich: Denn jede Hobbybäcker und jede Hobbybäckerin sollte auf gewisse Tricks und Hilfsmittel, die den Drahtseilakt erleichtern, zurückgreifen. Andernfalls kann es dir passieren, dass der Tortenboden auseinander bricht, schief auf dem anderen Teil sitzt oder es gar nicht zum Schichten kommt.

Aber jetzt genug mit den Alpträumen, die man als Laie vor dem großen Moment hat. Stattdessen widmen wir uns lieber den Möglichkeiten, die du hast, um die Torte perfekt zu stapeln. Mit diesen Tipps und Hilfsmitteln wird der Traum von der mehrstöckigen Torte real.

 

Worauf Torte stellen?

Der Untergrund für eine mehrstöckige Torte muss stabil sein - daran gibt es nichts zu rütteln. An dieser Stelle kommt schon das wichtigste Instrument beim Torten stapeln ins Spiel: das Cake Board. Die gängigen Modelle bestehen aus runden Pappböden mit unterschiedlichen Durchmessern, die mittels Strohhalm aus Holz oder Plastik den verschiedenen Böden Halt geben.

Das verläuft so:

  1. Der größte Boden bildet den Untergrund für die Fondant-Torte oder den Naked Cake. Bestreiche die Scheibe am besten mit etwas Royal Icing oder Marmelade. Die Füllungen agieren hierbei als natürlicher Kleber und schützen davor, dass der Kuchen verrutscht. Auf den ersten Pappboden kommt dann die größte und schwerste Torte. Wir empfehlen dir, diese immer mit einer schweren Ganache oder Buttercreme zu füllen. Die kleineren Torten, die darauf folgen, können dann mit Sahne und weiteren leichteren Icings getoppt werden. So behält der Cake seine Form und nichts quillt raus.
     
  2. Im nächsten Schritt kommen die Strohhälme, auch Tortendübel genannt, dran. Stecke mindestens drei Stäbe relativ mittig in die untere Torte und schneide die herausstehenden Enden ab, damit sie mit der Kuchenhöhe abschließen.
     
  3. Der zweite, etwas kleinere Zwischenboden wird nun auf den ersten Boden gesetzt, mit etwas "Kleber" versehen und die zweite Kuchen-Etage folgt. Arbeite hier präzise und ordne das Cake Board sowie den Kuchen mittig an.
     
  4. Nun kommen wieder die einzelnen Stäbe dran, bevor die Torte samt Zwischenboden weiter gestapelt wird.
     
  5. Die obere Etage wird ebenfalls wieder mit den Dübeln versehen. Hier hast du zwei Möglichkeiten: Entweder du verzierst das Gebäck erst, wenn es sicher platziert wurde oder du trägst die Creme schon vorher auf und versteckst die Dübel mithilfe eines Caketoppers.

Die besten Cake Boards aus Pappe oder Plastik für dich:

 

Torte stapeln - und dann verzieren!

...damit sind nicht die Ganache oder das Fondant gemeint, sondern vor allem die kleinen Verzierungen, die die mehrstöckige Torte so festlich machen. Ob Marzipan-Röschen, echtes Blumendekor, Caketopper oder Creme-Verzierungen: Alles, was schnell beim Stapeln beschädigt werden könnte, bringst du nach dem Stecken an. Die passenden Utensilien, die dir die Arbeit erleichtern, solltest du da nicht vergessen! Sie sorgen nicht nur für mehr Genauigkeit, sondern sparen dir jede Menge Zeit (und Nerven) ein.

Unser Must-have ist ganz klar das praktische Spritztüten-Set von Kaiser aus der La Forme Reihe. Die Baumwolltüte ist wiederverwendbar und insgesamt werden fünf unterschiedliche Tüllen mitgeliefert. Deinen kreativen Gedanken steht also nichts mehr im Weg.

Außerdem sollte dir als Hobbybäcker*in niemals eine mehrteilige Streichpalette fehlen. Neben Streichmessern sind wie im Set von Artscope auch Streichwinkel enthalten, die das Glattziehen des Kuchenrandes erleichtern.

Und last but not least: Wer nicht zwingend mit aufwändigen Verzierungen arbeiten möchte und stattdessen lieber auf einen Naked Cake setzt, sollte immer Caketopper zu Hause haben. Die Modelle in Gold oder Silber peppen einfach jeden noch so minimalistischen Kuchen auf. Ein paar frische Beeren oder Blumen dazu - fertig ist die Geburtstags- oder Hochzeitstorte!

 

Wie eine mehrstöckige Torte anschneiden?

Nach dem Stapeln ist vor dem Anschneiden! In der Regel werden störende Verzierungen zur Seite genommen und es wird mit der oberen Etage angefangen. Das Schneiden tut den anderen Böden nicht weh, denn schließlich befindet sich ein Boden dazwischen. Soll nicht nur der erste Kuchen angeschnitten werden, lohnt es sich diesen abzunehmen und zur Seite zu stellen. 

Denkbar ist aber auch, wenn schon reichlich vom Kleinsten gegessen wurde, mit den unteren Etagen weiterzumachen. So kann jeder von allem probieren.

 

Torte stapeln: Welche Kuchen sind geeignet?

Stützt du deine Torte ordentlich, sind in der Regel sämtliche Rezepte geeignet. Die gängigen Rührteige sowie Biskuits sind also kein Problem zum Backen der großen Torte. Achte jedoch immer darauf, dass das Fundament stimmt und der schwerste Tortenboden samt schwerer Füllung unten ist und gut gestützt wird. Apropos Füllung: Auch hier sind die keine Grenzen gesetzt und Varianten mit Sahne, Buttercreme, einer Chocolate-Ganache oder Früchten gar kein Problem.

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