Keksboden ohne Backen – knusprige Basis für Cheesecake & Co.
Unser Keksboden ohne Backen ist die ideale Basis für erfrischende Kühlschranktorten und No-Bake-Cheesecakes. Du kannst den krümeligen Knusperboden außerdem prima für Schichtdesserts im Glas verwenden.
Anders als klassischer Tortenboden aus Biskuitteig muss der Keksboden nicht gebacken werden. Damit ist der Krümelboden prädestiniert für Sommerkuchen und Tage, an denen es zu heiß ist, den Ofen anzuwerfen. Stattdessen wandert der Kekstortenboden zum Festwerden einfach über Nacht in den Kühlschrank und ist anschließend bereit, mit einer coolen Sahne-, Quark- oder Frischkäsecreme bestrichen zu werden.
Für unser schnelles Keksboden-Grundrezept brauchst du nur zwei Zutaten und keine große Back-Vorerfahrung. Auch als Anfänger:in kannst du den Geschmack des Bröselbodens durch die Wahl deiner Lieblingskekse oder Plätzchen bestimmen. Wie du den Keksteig abwandeln kannst, liest du in den Tipps.
Zutaten
Sonnenblumenöl für die Form
200 g Kekse (nach Wahl)
75 g geschmolzene Butter
Zubereitung
Springform (26 cm Ø) mit Öl ausfetten. Für den Keksboden ohne Backen die Kekse nach Wahl in einen ausreichend großen Gefrierbeutel geben und mit einer Teigrolle so lange darüber rollen, bis alle Kekse zerbröselt sind.

Keksbrösel in eine Schüssel geben und gut mit der geschmolzenen Butter vermengen.

Keksbrösel-Butter-Mischung gleichmäßig auf dem Boden der gefetteten Springform verteilen. Keksboden mit den Händen oder einem geölten Löffel fest zu einem flachen Boden drücken. Den Tortenboden ca. 45 Minuten kalt stellen.
Nährwerte
Pro Portion
- 108 kcal
- 1 g Eiweiß
- 8 g Fett
- 8 g Kohlenhydrate
Anstelle von geschmolzener Butter oder Margarine kannst du die Keksbrösel im Rezept auch mit 100 g geschmolzener Schokolade binden. Da die Schokolade aber schneller fest wird, solltest du hier besonders schnell arbeiten, um einen glatten Keksboden in die Form zu bringen.
Kekse für den Tortenboden ohne Backen
Die Klassiker unter den Keksen für einen No-bake-Tortenboden sind Butterkekse. Aufgrund ihres neutralen Geschmacks und der feinen Butternote passen sie auch zu leichten oder säuerlichen Kuchenbelägen und halten sich dezent im Hintergrund.
Als gesündere bzw. vollwertigere Basis sind Haferkekse oder Vollkornkekse wie Hobbits beliebt. Sie eignen sich auch für kräftigere Beläge mit Schokolade, Erdnuss oder Karamell.
Mehr leckere Kekse für den Kuchenboden:
Lotus-Kekse: Die Karamellkekse liegen im Trend – nicht bloß als Japanese Cheesecake.
Oreos: Die schwarz-weißen Kakaokekse bilden einen dekorativen Kontrastboden.
Cantuccini: Die krossen Mandelkekse aus Italien verleihen Tortenböden extra Biss.
Amarettini: Die italienischen Kekse bringen ein leichtes Marzipanaroma mit und passen toll zu Beeren.
Löffelbiskuits: Das längliche Gebäck lässt sich sehr fein zerbröseln und ist perfekt für Tiramisu-Cheesecake.
In der Vor- und Nachweihnachtszeit sind Spekulatius, Zimtsterne oder übrig gebliebene Plätzchen eine super Tortengrundlage. Aber du kannst auch andere Zutaten wie Zwieback oder Baiser zerbröseln, mit flüssiger Butter oder geschmolzener Schokolade mischen und als Kuchenboden ohne Backen in die Form geben.
Unsere Favoriten neben Keksen:
Cornflakes
Haferflocken
Puffreis
Salzbrezeln
Müsli/Granola
Kokosraspel
Nüsse, Kerne oder Mandeln
Kuchenreste
Auch lecker: Ein Krümelboden aus Trockenfrüchten wie Datteln, Aprikosen oder Feigen, die sich mit Nüssen und geschmolzenem Kokosöl wunderbar zu einem veganen No-bake-Tortenboden verbinden wie hier bei unserer Sommer-Tarte aus dem Kühlschrank.
Profi-Tipps für deinen Keksboden
Der häufigste Fehler beim Tortenboden ohne Backen ist es, dass der Krümelteig bröckelig wird. Für den richtigen Zusammenhalt ist die Butter (bzw. Schokolade) so wichtig. In unserem Rezept haben wir die Mindestmenge (75 g Butter auf 200 g Keksbrösel) angegeben. Das sollte bei den meisten Keksen zur Bindung genügen.
Wenn du beim Vermengen der Zutaten merkst, dass der Halt fehlt, kannst du vorsichtlig noch etwas flüssige Butter oder Schokolade zugeben. Das ist leichter, als direkt mit zu viel Butter zu starten. Dann kann es passieren, dass der Kuchenboden speckig und fettig wird. Die richtige Konsistenz ist erreicht, wenn sich deine Keksmasse wie feuchter Sand anfühlt.
Drück den Keks-Butter-Teig ordentlich, aber nicht zu fest in die Form. Presst du sie zu doll, kann der Keksboden später zu hart und trocken werden. Achte außerdem darauf, den Boden nur 0,5–1 cm dick zu machen. Eine zu dünne Schicht bricht leicht, während sich eine zu dicke Lage schwierig schneiden lässt.
Der Kuchenboden sollte mindestens 1–2 Stunden in den Kühlschrank, bevor du ihn füllst. Gib der Butter die Zeit, um aushärten zu können. Auch die Aromen binden sich so besser und dein Keksboden erhält die nötige Stabilität. Du kannst den Boden auch schon am Vortag zubereiten und über Nacht kalt stellen. Ideal zur Partyvorbereitung!
Luftdicht abgedeckt ist der rohe Keksboden im Kühlschrank gut 3 Tage haltbar. Du kannst ihn auch gut verpackt einfrieren und so 2 Monate haltbar machen. Schonend im Kühlschrank auftauen.
Zur Verfeinerung deines Keksbodens kannst du die Keks-Butter-Masse mit Gewürzen wie Zimt oder Kakao aufpeppen. Auch eine Prise Salz ist super, um den Geschmack zu heben. Wir lieben zudem geröstete und gesalzene Nüsse, die klein gehackt unter die Masse gehoben werden.
Keksboden für deinen Lieblingskuchen
Den knusprigen Keksboden kannst du direkt für deine liebsten Käsekuchen-Rezepte verwenden. Aber auch für No-bake-Torten und andere Sommerkuchen ist der Bröselboden aus Keksen eine gute Wahl.
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