close
Schön, dass du auf unserer Seite bist! Wir wollen dir auch weiterhin beste Unterhaltung und tollen Service bieten.
Danke, dass du uns dabei unterstützt. Dafür musst du nur für www.lecker.de deinen Ad-Blocker deaktivieren.
Geht auch ganz einfach:

Veganer Honig - die besten Alternativen im Überblick

Julia Hager

Veganer Honig lautet die Lösung für einen bienenfreundlichen Genuss. Wir zeigen dir die besten Alternativen. 

Affiliate Hinweis für unsere Shopping-Angebote
Die genannten Produkte wurden von unserer Redaktion persönlich und unabhängig ausgewählt. Beim Kauf in einem der verlinkten Shops (Affiliate Link) erhalten wir eine geringfügige Provision, die redaktionelle Selektion und Beschreibung der Produkte wird dadurch nicht beeinflusst.
Honig wird über eine schmackhaft gefüllte Müslischüssel gegeben
Wir haben die besten Alternativen für dein Porridge und mehr! , Foto: iStock / GMVozd
Inhalt
  1. Kann man als Veganer*in Honig essen?
  2. Veganen Honig kaufen - die besten Alternativen von Veganz&Co. 
  3. Honig-Alternative aus dem Vorratschrank: Ahornsirup, Agavencreme und mehr 
  4. Noch mehr vegane Ersatzprodukte
  5. Ist Honig Tierquälerei?
  6. Wie schmeckt veganer Honig?
 

Kann man als Veganer*in Honig essen?

Den klassischen Honig lassen Veganer*in tatsächlich im Regal stehen. So wird dieser von Bienen hergestellt und ist damit ein tierisches Erzeugnis. Bienenwachs zählt ebenfalls zu den Produkten, auf die vegan lebende Menschen verzichten.

Dass eine vegane Ernährung jedoch schon lange nichts mehr mit Verzicht zu tun hat, zeigt sich auch beim Stichwort Honig: Neben klassischen Alternativen wie Ahornsirup oder Agavendicksaft, sind Hersteller wie Veganz auf dem Vormarsch und überraschen den Markt mit leckerem Honig-Ersatz. Wir zeigen euch die besten Alternativen, die garantiert nicht nur dem oder der Veganer*in am Tische schmecken. Und wer auf der Suche nach einem spontanen Honig-Ersatz ist, wird bestimmt auch unter unseren Vorschlägen aus dem Vorratschrank fündig ...

 

Veganen Honig kaufen - die besten Alternativen von Veganz&Co. 

 

Veganer Honig Veganz 

Die vegane Supermarktkette mit Hauptsitz in Berlin begeistert uns schon lange. So ist es beinah keine Überraschung, dass auch ihre Honig-Alternative "Ohnig" wunderbar schmeckt und uns die gewohnte Süße für unseren Frühstückstoast und mehr beschert. Die Grundlage bietet Tapioka und liefert damit viele wertvolle Ballaststoffe: Pro 100g Ohnig gibt es satte 39 g Ballaststoffe! Geschmacklich erinnert diese vegane Honig-Alternative an milden Sommerblüten-Honig: Feine Noten von Karamell, Kräutern und einem Hauch Vanille verschmelzen zu einer Alternative, die dem klassischen Bienenhonig in nichts nach steht - versprochen!

Im Vergleich zu ebendiesem enthält er 40% weniger Zucker und ist damit auch die perfekte Wahl für eine zuckerreduzierte Ernährung. Auf Gluten, Fruktose, Palmöl oder Soja wird ebenfalls verzichtet. Für uns ganz klar der bienenfreundliche Redaktionsfavorit der Stunde - 100%ig vegan!

Veganer Honig aus Apfelsaft

Die vegane Honig Alternative in Bio-Qualität von Koro wird bei der Herstellung mit einer feinen Note Apfelsaftkonzentrat veredelt. Hinzu kommt die piekfeine Tonkabohne - et voilà. Heraus kommt ein Honig, der uns das Leben fortan versüßt und dabei keiner Biene was zu Leide tut. Geschmacklich erinnert uns die Süße dieses Honigs an Karamell, welches durch die fruchtige Komponente perfekt abgerundet wird.

Der ideale Aufstrich am Morgen oder wenn du herkömmlichen Honig in einem Rezept ersetzen willst, deinen Tee oder Kurkuma-Latte süßen magst, dein Oatmeal pimpst - ein echter Alleskönner und das nicht nur für Veganer*innen! Neben Apfelsaftkonzentrat und Tonkabohne kommt Rohrohrzucker zum Einsatz, auf Blütenpollen wird gänzlich verzichtet. Typisch Koro kommt dieser Favorit nicht nur 100%ig vegan direkt in deine Küche, sondern auch im praktischen 500 Gramm Glas. 

Oma's Hausrezept neu gedacht: Honig aus Löwenzahn 

Der Hersteller Vegablum darf bei den Stichwörtern Honig und vegan ebenfalls nicht fehlen. Die Mission von Vegablum: Vegane Lebensmittel so schmackhaft anzubieten, dass der Umstieg zu einem Leben als Veganer*in einfacher wird und der Verzicht auf tierische Produkte die Neugier der Menschen weckt, statt die Angst vor strikten Verzicht zu nähren. Generell besteht Löwenzahn-Honig aus verschiedenen Blüten und ist somit von Haus aus vegan.

In den letzten Jahrzehnten eher unter der Kategorie "Oma's Hausrezept" zu verordnen, erfindet Vegablum dieses klassische Rezept aus der ländlichen Küche immer wieder neu und bietet mittlerweile drei verschiedene Sorten an. Für den Einstieg setzen wir auf den Klassiker Löwenzahn-Wonig, welcher sich sowohl als Süßungsmittel zum Backen, als auch pur aufs Brot optimal eignet. Bei der Herstellung werden nur reine Pflanzenextrakte eingesetzt, künstliche Konservierungs- oder Farbstoffe sind hier Fehlanzeige. 

Und wer unter den drei Sorten klassischer Löwenzahn, Löwenzahn-Ingwer oder Löwenzahn-Gänseblümchen nicht fündig wird, findet unter den weiteren rund 20 verschiedenen Sorten Wonig garantiert die passende! 

Tipp: Während Löwenzahn oft als Unkraut verstanden wird, so erfreut er sich als Zutat in Salaten, Smoothies oder Topping bei herzhaften Speisen sehr großer Beliebtheit. 

Perfekt für den Alltag: Veganer Honig ohne Zucker

Nicht nur Veganer*innen dürfen bei den Honig-Alternativen beherzt zugreifen. Wer sich zuckerreduziert ernährt, ist mit veganen Honig ebenfalls sehr gut beraten. So enthält der von uns vorgestellte "Ohnig" von Veganz etwa 40 Prozent weniger Zucker, als herkömmlicher Bienenhonig und kann damit eine gute Alternative zum Süßen von Tee, Pancakes, Müsli oder dem gewohnten Sirup sein. Der HVONEY ist ebenfalls eine gute Wahl: Auch hier bildet Tapioka, eine aus der Maniokwurzel gewonnene Stärke, die Basis für einen zuckerärmeren Genuss. Auf 100 Gramm kommen hier gerade einmal 0,7 Gramm Zucker. 

 

Honig-Alternative aus dem Vorratschrank: Ahornsirup, Agavencreme und mehr 

 

Zuckerrübensirup als Aufstrich und Süßungsmittel

Bei so manch einem Lebensmittel fühlen wir uns direkt wieder an den Frühstückstisch aus Kindheitstagen versetzt - so auch beim Zuckerrübensirup. Neben der Verwendung als klassischer Brotaufstrich, findet er seine Verwendung als natürliches Süßungsmittel mehr und mehr in veganen Rezepten. Neben dem Klassiker aus dem Rheinland setzen wir mittlerweile auch gerne auf den Zuckerrübensirup von Demeter - garantiert bio-zertifiziert.  

Agaven-Dicksaft oder Agavencreme zum Süßen und Verfeinern

Agaven-Dicksaft erfreut sich als Alternative zum Süßen von Getränken schon länger steigender Beliebtheit. Aufgrund seines hohen Fructosegehalts eignet es sich jedoch nicht zum Backen. Während Agaven-Dicksaft in seiner Konsistenz eher an Sirup erinnert, so ist Agavencreme deutlich cremiger - und damit perfekt als Brotaufstrich geeignet.

Nicht nur für Pancakes die perfekte Wahl: Ahornsirup 

Pancakes und Ahornsirup, dazu noch ein Klecks Joghurt und frische Früchte - das perfekte Sonntagsfrühstück. Fortan kommt Ahornsirup auch an anderer Stelle zum Einsatz, denn es eignet sich perfekt als Honig-Ersatz - unbedingt auch einmal als Süßungsmittel für das nächste Oatmeal probieren und ein paar Minuten mitköcheln lassen! Einen kleinen Abzug gibt es hier nur in puncto Nachhaltigkeit: Aus den Stämmen des Zuckerahorns in Kanada gewonnen, legt Ahornsirup sehr lange Transportwege zurück. 

Weitere tolle Alternativen zu herkömmlichen Bienenhonig sind Birnendicksaft sowie Reis- oder Dattelsirup. 

 

Noch mehr vegane Ersatzprodukte

Neben Ei-Ersatz beim Backen haben wir noch weitere vegane Alternativen für euch >>

Vegane Wurst | Vegane Milch | Vegane Schokolade | Vegane Süßigkeiten | Veganer Käse | Vegane Sahne | Veganer Joghurt | Veganer Butterersatz | Maiskeimöl

 

Ist Honig Tierquälerei?

Auch in der Honigindustrie fällt das Tier dem Menschen zum Opfer und wird unnatürlichen Lebensbedingungen, genetischer Manipulation und stressigen Transportwegen und Situationen ausgesetzt. Laut PETA gibt es insbesondere im Ausland riesige Honigfarmen mit Hunderten oder gar tausenden "Beuten" - so lautet der in der Fachsprache verwendete Name für die von Menschen bereitgestellte Bienenstöcke. Paradox erscheint dabei beinah die Tatsache, dass der Honigverbrauch in Deutschland deutlich höher ist, als im Ausland: Im Durchschnitt konsumiert jede*r Deutsche knapp 1 Kilo Honig im Jahr. 

Ausbeutung der Bienen in der Massenzucht

Um das natürliche Schwärmen der Bienen aus den Beuten zu verhindern, werden diese oft manipuliert und der Bienenkönigin nicht selten die Flügel gestutzt. Die Haltungsform auf derlei Honigfarmen lässt sich mit der Massentierhaltung wie etwa bei Schweinen, Hühnern oder Rindern gleichsetzen. Neben dem Verhindern des natürlichen Schwärmens, kommt es beim Einsammeln des Honigs durch die jeweiligen Produzenten häufig zu Verletzungen bei den Bienen, schließlich steht ein hohes Tempo im Sinne eines hohen Profits auch hier an erster Stelle.

Bienenköniginnen, welche in freier Natur bis zu fünf Jahre alt werden können, werden auf den großen Honigfarmen oftmals bereits nach einem Jahr getötet und durch produktivere Bienen ersetzt. Bizarr erscheint zudem die Tatsache, dass die Königinnen in der konventionellen Zucht häufig künstlich befruchtet werden. 

Honig ist eine wichtige Nahrungsquelle - für die Bienen, nicht den Menschen

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist es zudem, dass die Bienen ihren Honig nicht selbst brauchen und eher aus einer - für den Menschen passende - Laune der Natur heraus produzieren. Vor allem in den Wintermonaten ist der aus Nektar und Pollen hergestellte Honig eine wichtige Nährstoffquelle für das Tier selbst. Die Biene schützt sich so vor Krankheiten. Die in den Honigfarmen oft bereitgestellte künstliche Ersatznahrung bietet ihr diesen Schutz nicht und ist im wahrsten Sinne des Wortes auch nicht für die Biene gemacht: Essen die Bienen diese Ersatznahrung, können krankhafte Magen-Darm-Veränderungen die Folge sein. 

Höchste Zeit, das Bienensterben stoppen

Krankhafte Veränderungen im Magen-Darm-Trakt sind nur eine der vielen Krankheiten, welcher die Biene durch die ausbeuterische Honigindustrie ausgesetzt wird. Dies führt seit einigen Jahren zu einem erhöhtem Bienensterben - trotzdem weitere Faktoren wie die Klimaerwärmung oder der Einsatz von Pestiziden hier natürlich mit eingerechnet werden müssen. Welch gute Nachricht aber, dass wir zumindest der Honigindustrie durch einen bewussten Konsum schon heute etwas entgegen setzen können. 

Wer guten Gewissens Honig essen möchte, setzt sich im besten Fall gut mit dem jeweiligen Imker auseinander, welcher regional produziert und sich dabei an die ökologischen Standards hält.  

Tipp: Einen wertvollen, informativen Einblick in das Thema gibt die Dokumentation "More Than Honey."

 

Wie schmeckt veganer Honig?

Die Basis bildet den Geschmack: Während Löwenzahn-Honig einen leichten, blumigen Geschmack hat, wird es bei veganem Honig auf der Grundlage von Tapioka schon intensiver und eine Karamell-Note oder leichte Vanille-Nuancen erkennbar.

Kochen und Backen ohne Milch, Fleisch und Co.? Funktioniert mit unseren leckeren Rezepten ganz unkompliziert ...

Kategorie & Tags
Mehr zum Thema
Copyright 2022 LECKER.de. All rights reserved