Erdbeerboden belegen - so geht's richtig

Ein lecker belegter Erdbeerboden geht immer - selbst gebacken oder einem Tortenboden aus dem Supermarkt. Welche Erdbeeren sich am besten eignen und wie du den Boden vor dem Durchweichen schützt, erklären wir hier.

Erdbeerboden belegen
Einfach köstlich, der üppig belegte Erdbeerboden zum Kaffee, Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG
Inhalt
  1. Erdbeerboden - Biskuitteig oder Mürbeteig?
  2. So weicht der Erdbeerboden nicht durch
  3. Erdbeerboden belegen - wie viele Erdbeeren brauche ich?
  4. Erdbeerboden mit Tortenguss überziehen
 

Erdbeerboden - Biskuitteig oder Mürbeteig?

Ein Erdbeerboden wird in einer speziellen Obstbodenform bzw. Erdbeerbodenform gebacken. Diese haben eine Vertiefung in der Mitte und damit einen hohen Rand, so purzeln die Früchte nicht vom Kuchen. Der klassische Teig für den Erdbeerboden ist ein Biskuit. Je nach persönlichem Geschmack kann der Erdbeerboden aber auch aus Mürbeteig oder Rührteig gebacken werden. Für kleinere Runden sind Tartelettes eine tolle Idee. Die gibt's fertig im Supermarkt zu kaufen.

 

So weicht der Erdbeerboden nicht durch

Kuvertüre verstreichen
Kuvertüre dünn auf dem Tortenboden verstreichen, Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG

Saftige Früchte lassen den Tortenboden schnell durchweichen. Eine Schicht Puddingcreme zwischen Boden und Erdbeeren schmeckt köstlich und verhindert das Aufweichen. Auch zwei Stückchen Kuvertüre helfen. Im Wasserbad geschmolzen und dünn aufgetragen schützen sie den Boden vor austretendem Saft. Ist die Schokolade getrocknet, kann der Erdbeerboden belegt werden. Noch einfacher geht's mit 2-3 EL Marmelade, Semmelbröseln oder gemahlenen Nüssen.

 

Erdbeerboden belegen - wie viele Erdbeeren brauche ich?

Kuchenboden belegen
Nach dem Belegen der Erdbeeren, den Kuchen mit Tortenguss überziehen, Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG

Die Erdbeeren zum Belegen sollten möglichst gleich groß sein. Vor dem Belegen die Erdbeeren putzen, Druckstellen dabei gegebenenfalls großzügig wegschneiden. Für einen Erdbeerboden benötigt man etwa 500 g Erdbeeren. Sie können im Ganzen, halbiert oder in Scheiben geschnitten auf dem Kuchen drapiert werden.

 

Erdbeerboden mit Tortenguss überziehen

Um den Erdbeeren Halt und Glanz zu verleihen, werden die Früchte zum Schluss mit Tortenguss überzogen. Ein weiterer Vorteil von Tortenguss auf dem Kuchen ist, dass er die Erdbeeren länger haltbar macht. Tortenguss kann man entweder in rot oder klar kaufen und mit Wasser aufkochen oder aus 1 EL Kartoffelstärke, 2 EL Zucker und 200 ml Wasser ganz einfach selber machen.

Den Guss kreisförmig von der Mitte nach außen auf die Erdbeeren gießen, oder mit einem Backpinsel den Guss auf die Erdbeeren streichen. Der Tortenguss braucht zum Festwerden ca. 1 Stunde. Im Kühlschrank geht es etwas schneller. 

Wer keinen Tortenguss mag, kann die Erdbeeren alternativ auch mit etwas Erdbeer- oder Aprikosenkonfitüre glasieren und ihnen so ebenfalls einen hübschen Glanz verleihen. Dazu die Konfitüre in einem Topf mit etwas Wasser kurz aufkochen und sofort über die Erdbeeren geben.

LECKER-Tipp: Wenn du den Erdbeerboden mit TK-Früchten belegen möchtest, sollten diese in gefrorenem Zustand auf dem Tortenboden verteilt werden und sofort mit heißem Tortenguss überzogen werden. So bleibt der Saft in den Erdbeeren.

Noch mehr nützliche Erdbeer-Tipps findest du hier:

Video-Tipp

 

Mehr zum Thema Erdbeeren

Kategorie & Tags
Copyright 2022 LECKER.de. All rights reserved