Mit Tortenguss

Klassischer Erdbeerkuchen mit Rührteig

Erdbeerkuchen mit Rührteig
Erdbeerkuchen mit saftigem Erdbeerboden aus Rührteig und üppigem Belag Foto: LECKER @ Bauer Media Group
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Wenn du frische Erdbeeren hast und daraus einen flotten Kuchen machen willst, ist dieses Rezept perfekt. Durch den einfachen Rührteig gelingt der klassische Erdbeerkuchen selbst Anfäger:innen und allen, die nur gelegentlich mal backen.

Im Gegensatz zu einem Biskuitboden musst du die Eier beim Rührkuchen nicht vorher trennen und den Eischnee behutsam unterheben. Der Erdbeerkuchen mit Rührteig ist außerdem stabiler und fällt nicht so leicht zusammen wie die Fortgeschrittenen-Variante mit Biskuit.

Damit der Erdbeerkuchen zum Geburtstag, Grillfest oder Muttertag besonders schnell geht, verzichten wir außerdem auf die Puddingschicht. Durch den Tortenguss wird der Kuchen auch so supersaftig und die Früchte weichen nicht so leicht durch.

  • Zubereitungszeit:
    45 Min.
  • Wartezeit:
    120 Min.
  • Niveau:
    ganz einfach
LowcarbLaktosefrei

Zutaten

Stücke
Für den Erdbeerboden:

125 g weiche Butter

100 g Zucker

1 Pck. Vanillezucker

Salz

3 Eier (Gr. M)

200 g Mehl + etwas zum Bestäuben

2 gestr. TL Backpulver

2 EL Milch

Für den Erdbeerbelag:

500 g Erdbeeren

2–3 EL Erdbeerkonfitüre

1 Pck. Tortenguss (rot oder weiß)

Zubereitung

Erdbeerboden backen

1

Eine Obstbodenform (26–28 cm Ø) fetten und mit Mehl bestäuben. Butter, Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz cremig rühren. Eier einzeln unterrühren.

2

Mehl und Backpulver mischen, abwechselnd mit der Milch unter den Butter-Eier-Mix rühren. Teig in die Form streichen und im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 180 °C/Umluft: 160 °C) ca. 20 Minuten backen. Wer den Obstboden knuspriger mag, lässt den Teig ca. 5 Minuten länger im Ofen.

3

Erdbeerboden aus dem Ofen nehmen, ca. 10 Minuten abkühlen lassen. Auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.

Erdbeerboden belegen

1

Erdbeeren waschen, putzen und halbieren oder in Scheiben schneiden. Tortenboden mit Marmelade bestreichen. Erdbeeren gleichmäßig von außen nach innen auf der Marmeladenschicht verteilen.

2

Tortenguss nach Packungsangweisung zubereiten und noch heiß kreisförmig von der Mitte nach außen über den Erdbeeren verteilen oder mit einem Backpinsel aufstreichen. Abkühlen lassen und dann mindestens 1 Stunde kalt stellen.

Nährwerte

Pro Stück

  • 57 kcal
  • 1 g Eiweiß
  • 1 g Fett
  • 11 g Kohlenhydrate

Groß oder mini: Die richtige Form für deinen Erdbeerkuchen

Ob klassischer Erdbeerkuchen oder süße Mini-Tartelettes – mit der richtigen Backform gelingt beides im Handumdrehen.

5 Tipps: Erdbeeren für den Kuchen vorbereiten

  1. Erst die Erdbeeren unter kaltem Wasser abbrausen und danach den Strunk mit einem spitzen Messer ausstechen. So verwässern die Beeren nicht.

  2. Die Erdbeeren zum Belegen sollten möglichst gleich groß sein. Du kannst sie nach Belieben in Scheiben schneiden oder halbieren, um sie mundgerecht zu machen.

  3. Druckstellen kannst du gegebenenfalls wegschneiden. Matschige Früchte lassen sich prima als Erdbeersoße oder im Smoothie verwerten.

  4. Weniger aromatische Erdbeeren kannst du für mehr Süße mit etwas Zucker vermengen und dann direkt auf dem Erdbeerboden verteilen.

  5. Verwendest du TK-Erdbeeren, solltest du sie in gefrorenem Zustand auf dem Tortenboden verteilen und sofort mit heißem Tortenguss überziehen. So bleibt der Saft in den Erdbeeren.

Ohne Klümpchen – Tortenguss für Erdbeerkuchen

Tortenguss hält die Erdbeeren auf dem Kuchen hübsch in Form und schützt sie vor dem Austrocknen. Gleichzeitig sorgt er dafür, dass der Saft der Früchte nicht in den Boden zieht – so bleibt der Erdbeerkuchen länger frisch und appetitlich. Nebenbei bringt der glänzende Guss die leuchtenden Erdbeeren richtig zum Strahlen!

Damit der Tortenguss glatt wird und keine Klümpchen bildet, solltest du das Pulver immer erst in 2–3 EL kalter Flüssigkeit auflösen und erst im Anschluss unter ständigem Rühren mit der Rest-Flüssigkeit aufkochen. Nicht zu heiß – die mittlere Hitze ist ausreichend! Sobald der Guss klar ist und eindickt, ziehst du den Topf vom Herd.

Verwende den Tortenguss sofort, denn er bleibt nur kurz fließfähig. Damit keine Inseln entstehen, verteilst du den Guss am besten von innen nach außen auf dem Erdbeerkuchen.

Unsere 3 liebsten Erdbeerkuchen-Varianten

  1. Erdbeerkuchen ohne Tortenguss: Manche Tortenguss-Marken enthalten Gelatine. Für einen vegetarischen Erdbeerkuchen kannst du die Erdbeeren alternativ mit etwas Erdbeermarmelade glasieren. Dazu 3–4 EL Marmelade in einem Topf mit 1–2 EL Wasser kurz aufkochen und sofort über die Erdbeeren verteilen.

  2. Erdbeerkuchen mit Pudding: Eine Schicht Vanillepudding unter den Erdbeeren verhindert das Aufweichen des Tortenbodens. Unser Grundrezept für Puddingcreme reicht für einen Kuchen in der Springform (ca. 26 cm) mit 500 g Erdbeeren. Für ein ganzes Blech Erdbeer-Pudding-Kuchen kannst du die Menge einfach verdoppeln.

  3. Erdbeerkuchen vom Blech: Du kannst den einfachen Erdbeerkuchen mit Rührteig auch super als XL-Version auf dem Blech (ca. 30 x 40 cm) backen. Verdoppel dafür einfach die Zutatenmengen. Auch lecker: unser Rezept für Fantakuchen mit Erdbeeren an – der wird dank Limonade im Rührteig extrafluffig.

Erdbeerkuchen aufbewahren und servieren

Erdbeerkuchen schmeckt frisch am allerbesten. Lass ihn nach dem Backen mindestens 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen, dann ist er erfrischender und das Aroma kommt voll zur Geltung. Dazu schmeckt frische Schlagsahne, eine Kugel Vanilleeis oder Vanillesoße.

Wenn etwas übrig bleibt, kannst du den Kuchen luftdicht abgedeckt unter einer Kuchenhaube im Kühlschrank lagern. Dort ist der Erdbeerkuchen ohne Pudding bis zu zwei Tage haltbar.

Der Tortenguss schützt die Früchte und verhindert, dass der Boden durchweicht. Allerdings kannst du den Erdbeerkuchen mit Guss nicht einfrieren, weil er beim Auftauen matschig werden würde.